Mitglied inaktiv
Hallo, mein Sohn wird Ende April ein Jahr alt. Er wurde 6 Monate voll gestillt, danach bekam er nach und nach feste Nahrung, wurde aber noch 3-4mal tagsüber und abends und nachts gestillt. Als er mit 8 Monaten krank war, wurde er wieder 4 Tage voll gestillt. Seit 2 Wochen möchte er tagsüber nicht mehr aus der Brust trinken und seit 2 Tagen auch nachts nicht mehr. Selbst im Halbschlaf dreht er den Kopf weg und drückt mit den Händen die Brust weg. Meine Schwägerin meinte, es wäre ein Stillstreik und ich solle weiter stillen, aber jetzt habe ich gelesen, dass Babys mit zunehmender Entwicklung weniger gestillt werden möchten. Das würde bei Nino sehr gut passen, er hat 9 Monate lang gar nichts gemacht, sich gerade mal auf den Bauch gedreht. Seit 3 Wochen legt er aber richtig los und hat innerhalb 3 Wochen gelernt, zu robben, zu krabbeln, zu sitzen, er stellt^sich hin und läuft jetzt an Gegenständen entlang. Ich möchte natürlich nicht, dass er leidet, wenn er jetrzt so schnell abgestillt ist. Aber das Gefühl hab ich eigentlich nicht, er kuschelt viel mehr, seit er nachts auch nicht mehr trinkt. Meine Hauptfrage ist also, ob es denn in Ordnung ist, wenn ich ihn jetzt nicht mehr stille? Vielen Dank!
Liebe Chiaranino, es kann gut sein, dass es sich um einen Stillstreik handelt, es kann aber auch vorkommen, dass ein Kind sich so früh abstillt. Wenn es für dich okay ist, dann kannst Du jetzt einfach abstillen, wenn nicht, können dir die folgenden Tipps helfen. Du kannst versuchen dein Baby anzulegen, wenn es schon sehr schläfrig oder fast eingeschlafen ist. Viele Babys, die sich weigern, an der Brust zu trinken, wenn sie hellwach sind, tun es im Halbschlaf dann doch. Du kannst ihm die Brust auch immer wieder anbieten, wenn es wach ist, dränge aber nicht. Manche Babys sind eher bereit zu trinken, wenn ihre Mutter umhergeht statt stillzusitzen. Weitere Maßnahmen, die sich bei einem Stillstreik bewährt haben, sind: im Umhergehen stillen, in der Badewanne oder im Schaukelstuhl stillen, im Halbdunkeln stillen, im Halbschlaf stillen, das Baby mit der Brust spielen lassen, unterschiedliche Stillhaltungen ausprobieren, alle künstlichen Sauger vermeiden, das Baby massieren, viel Körperkontakt (Haut auf Haut), und ganz wichtig: keinen Stillstress erzeugen, weder bei der Mutter noch beim Kind, Ruhe und Gelassenheit, auch wenn es schwer fällt. Um deine Milchproduktion aufrecht zu erhalten und zu verhindern, dass die Brust übervoll wird, sollte die Milch ausgestrichen oder abgepumpt werden. Die so gewonnene Milch kann dem Kind mit einer alternativen Fütterungsmethode angeboten werden, z.B. mit einem Becher. Die Flasche ist in dieser Situation nicht unproblematisch, denn es kann passieren, dass sich dein Kind dann zur Flasche hin abstillt. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Mitglied inaktiv
Hallo, vielen Dank für die Antwort. Die Flasche hat er schon vorher ab und zu bekommen. Ich habe jetzt 3 Tage immer wieder die Brust angeboten, auch nachts im Halbschlaf, aber selbst da dreht er den Kopf weg und möchte nicht. Selbst aus der Flasche trinkt er seit 2 Tagen nicht mehr viel Milch. Kann es sein, dass er allgemein nicht mehr viel Milch möchte? Er hat gerade zum einschlafen nur 100 ml getrunken und heute morgen auch nur 150 ml. Reicht das denn? Ansonsten trinkt er so ca. 100-150 ml Wasser am Tag. Dann hab ich noch eine weitere Frage: Seit 4 Tagen stille ich jetzt nicht mehr, meine Brüste sind auch sehr schlaff und nicht voll, allerdings tun sie etwas weh, direkt in der Mitte. Wenn ich auf die Brustdrücke in höhe der Brustwarze, da ist der Schmerz. Was kann das denn sein? Oder ist das normal?
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