Mitglied inaktiv
liebe biggi, letzte woche war ich beim gyn und bat um hilfe zum sanften abstillen. ich bekam ein rezept für 2 tabl. dostinex. eigentlich möchte ich das so aber gar nicht. meine tochter ist jetzt 14 1/2 monate und liebt ihre stilleinheiten sehr (mo.,mi.,ab.,bei bed. nachts) und braucht sie auch zum einschlafen wie zum wachwerden. ich geniesse dieses beisammensein auch sehr. mein problem sind jedoch immer wieder milchstaus. von beginn an, erst in größeren abständen, dann zw. 7. und 9. monat alle 2-3 tage, danach wieder in größeren abständen. meist mit starken schmerzen und über 2-3 tage anhaltend. zuerst fuhr ich in die klinik, ließ mir mit pumpe und massage helfen, dann hielt ich neben eis, salbeitee und salbe nur noch aus. jetzt würde ich gern die mittagsbrust weglassen, womit die kleine einverstanden ist, meine brust aber nicht (gleich wieder schwerer stau, trotz eis etc.). kann ich den sanften weg bei mir abschreiben?
? Liebe Edna, nein, Du kannst dir den sanften Weg sicher nicht abschreiben und ein Prolaktinhemmer wie Dostinex wird sicher nicht sanft sein. Die Brust ist ein von Natur aus eher träges Organ, das keine plötzlichen Veränderungen mag. Deshalb ist es nicht sinnvoll, ein komplette Stillzeit auf einmal ausfallen zu lassen. Besser ist es, wenn Du die Mittagsmahlzeit langsam immer weiter verkürzt und dabei gut auf deine Brust achtest. Sobald Du die allerersten Anzeichen für einen Stau bemerkst, besteht bei dir SOFORT Handlungsbedarf. Dabei ist die erste Maßnahme die Entleerung der gestauten Brust - entweder durch das Kind oder durch vorsichtiges Abpumpen oder Handausstreichen. Zusätzlich kann die Brust dann NACH dem Entleeren gekühlt werden und unterstützend kannst Du Salbeitee oder eventuell auch Pfefferminztee trinken. Was auch noch extrem wichtig ist: Stauungen und Brustentzündungen haben ihre Ursache sehr oft in einer Überlastung oder Übermüdung der Frau. Deshalb ist es gaaaaanz wichtig, dass Du auf dich achtest und dir viel Ruhe gönnst, vor allem auch beim allmählichen Einschränken des Stillens. Bei immer wiederkehrenden Milchstaus und Brustentzündungen hat es sich bewährt, wenn alle Fette, die die stillende Frau zu sich nimmt durch hochungesättigte Fette ersetzt werden und zusätzlich pro Tag ein Esslöffel flüssiges Lecithin eingenommen wird. Auch die Einnahme von Vitamin C kann sich positiv auswirken. Versuch es einfach einmal ganz langsam anzugehen und denke wirklich daran, dass Du DIR Ruhe gönnst. LLLiebe Grüße Biggi
Ähnliche Fragen
Hallo, ich habe bereits seit mehreren Wochen den Wunsch abzustillen. Ich stille seit einiger Zeit tagsüber nicht mehr und hatte es auch vor kurzem geschafft nicht mehr zum Einschlafen am Abend sondern erst nachts zu stillen. Nun fordert meine Tochter (*12.03.24) das Stillen wieder vermehrt ein. Nach einem Gespräch mit einer Stillberaterin (leid ...
Hallo, mein Sohn ist jetzt genau 18 Monate und wir wollten mehrfach abstillen was nicht geklappt hat. Ohne mich in der Nähe kommt er problemlos ohne Milch aus aber mit mir wollte er immer an die Brust. Nun hatte ich in der vergangenen Woche eine schwere Corona Erkrankung und bekomme seit Donnerstag ein Antibiotikum bei der für die Stillzeit hinter ...
Hallo, mein Kind wird in paar Tagen 2 Jahre alt. Ich stille immer nach Bedarf - auch nachts. Mal 1 mal nachts, mal aber auch 4 mal. Jetzt meinte die Zahnärztin ich soll schnell wie möglich nachts nicht mehr stillen. Das wäre fatal für die Zähne zwecks Karies. Habe natürlich Angst! Wie fange ich an nachts nicht mehr zu stillen. Ein ...
Hallo, ich habe nun 3 Monate voll gestillt und würde nun gerne abstillen und auf Pre umstellen. Wie gehe ich hier am Besten vor ohne einen Milchstau zu bekommen? Ist abpumpen sinnvoll? Salbeitee trinken? Würde gerne innerhalb einer Woche abstillen. vielen Dank. lg
Liebe Frau Welter, ich habe eine Frage zum Thema (Ab)Stillen: mein Sohn ist 9 Monate alt. Bis 6 Monate wurde er voll gestillt, er hat zu keiner Zeit Schnuller oder Flasche akzeptiert. Wir haben alle möglichen Sauger, Flaschen, Pulvermilch, abgepumpte Milch ausprobiert, egal ob müde, wach hungrig, Papa oder Mama, er wollte es einfach nicht. Haben wi ...
Liebe Biggi, ich bin aktuell in der 8. SSW und muss auf dringenden Rat meiner Gynäkologin abstillen, da es sich um eine Risikoschwangerschaft handelt. Diese Entscheidung tut mir unglaublich weh, auch wenn ich weiß, dass sie medizinisch notwendig ist. Mein Kind ist 20 Monate alt und stillt tagsüber nur noch zum Einschlafen, abends ebenfalls zum E ...
Guten Tag, ich möchte gerne zum Thema Abstillen und Milchstaus beraten werden. Mein Kind ist jetzt 8 Monate geht und soll ab Mai in die Krippe gehen. Bis dahin würde ich gerne sukzessive abgestillt haben, da ich ab Juni auch wieder arbeiten will und nicht weiter stillen möchte. Nun ist es so, dass er bereits 3x täglich Beikost bekommt und es auc ...
Kind 20 Monate stillt noch 3 Mal: Morgens 5-6Uhr Mittags 11Uhr oder 14uhr [wenn ich Sie hinlegen um 11Uhr - wenn Sie in der Kita ist nach dem abholen 14Uhr] Abends 18:30-19Uhr Sie isst sehr schlecht. Es gibt kein essen, bei dem man sagen kann,dass isst Sie bestimmt/sicher. Gemüse isst Sie nur wenig und auch Obst geht nicht immer. ...
Liebe Biggi, ich muss so langsam abstillen, da bei mir eine chronische Borreliose festgestellt wurde und wenn ich meine eigene Gesundheit angehen möchte, muss ich gewisse Dinge einnehmen, die nicht an Stillenden erprobt sind bzw. teilweise stillunverträglich sind. Meine Tochter ist jetzt 16 Monate alt und das Einschlafen untertags ist ziemlich her ...
Liebe Biggi, ich habe soeben viele deiner Antworten auf gestellte Fragen zum Thema Abstillen gelesen und war berührt von deiner Empathie und deinem Verständnis für jede einzelne Situation der Mütter die verzweifelt, verunsichert und einfach nicht weiter wissen - so wie ich. Hier unsere Situation. Unser Sohn ist jetzt 19 Monate alt und wird fast ...