Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Spontanes Abstillen

Frage: Spontanes Abstillen

poppelhopser

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Hallo zusammen, ich habe eine kurze Frage, da mein Sohn (6 Monate) seit Wochen Probleme beim Stillen macht, d.h. sobald er angesetzt hat und ein paar schlucke getrunken hat fängt er an sich wegzudrehen und zu brüllen. Er lässt sich dann auch niht beruhigen weil er ja eigentlich Hunger hat. Meine Hebamme hat sich das auch schon angesehen. Wir haben wirklich alles probiert aber es ändert sich nix. Ich würde es ja versuchen weiter auszuhalten aber der Kleine verliert mehr und mehr an Gewicht und steht ziemlich neben sich. Am Wochenende hat er dann gar nichts mehr getrunken und schon gebrüllt sobald er die Brust gesehen hat. Dadurch habe ich mich gestern dazu entschieden abzustillen und die Flasche zu geben bis er den Brei annimmt. Jetzt streiche ich meine Brust immer aus was sehr häufig ist da ich ziemlich viel Milch habe. Regt das ausstreichen nicht auch die Milchbildung an? Habt ihr vielleicht sonst noch Tipps wie es schneller gehen könnte? Das sind schon ziemliche Schmerzen. Danke für Eure Hilfe. LG Kathrin


Biggi Welter

Biggi Welter

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Liebe Kathrin, beim möglichst raschen Abstillen können Sie folgendermaßen vorgehen: ersetzen Sie ersten Tag eine Stillmahlzeit durch eine Flasche mit künstlicher Säuglingsnahrung. Gleichzeitig sollten Sie, sobald sich Ihre Brust voll anfühlt, soviel Milch ausstreichen oder abpumpen, bis Sie kein Spannungsgefühl mehr verspüren. Bitte nicht mehr ausstreichen oder abpumpen, denn sonst wird die Milchbildung weiter angeregt. Zusätzlich können Sie Ihre Brust kühlen. Am nächsten oder übernächsten Tag (besser wäre, Sie lassen sich ein klein wenig länger Zeit) ersetzen Sie die nächste Mahlzeit. Achten Sie auf Ihren Körper, wie er reagiert. Die Erfahrung zeigt, dass es beim Abstillen hilfreich sein kann, wenn die Frau den Salzkonsum einschränkt. Keinesfalls einschränken sollten Sie Ihre Trinkmenge. Sie sollten sich weiterhin nach dem Durstgefühl richten. Ehe sich die Milchmenge durch eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr vermindern würde, bekämen Sie massive Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Die Empfehlung die Trinkmenge zu reduzieren gehört wirklich endgültig in die Mottenkiste der nicht ratsamen Tipps. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. LLLiebe Grüße Biggi


poppelhopser

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Danke für die schnelle Antwort. Da mein Kleiner ja gar nicht mehr an die Brust geht und auch wirklich gar nicht mehr trinkt könnte das langsame Abstillen ein Problem werden. Könnte ich denn z.B. Anstatt das der Kleine trinkt auch abpumpen? Und das abpumpen quasi anstatt das trinken vom Kleinen machen? Da er wirklich gar nicht mehr trinkt ist das ganze nämlich wirklich schmerzhaft! LG Kathrin


Biggi Welter

Biggi Welter

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Liebe Kathrin, ja, pumpen Sie unbedingt zu den üblichen Stillzeiten ab, um einen Milchstau zu vermeiden. Biggi


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