MiMiGe
Hallo liebes Still-Team, meine Tochter ist jetzt etwas über ein Jahr alt und wir stillen noch nachts. Tagsüber kommen wir meist komplett ohne Stillen aus, außer die Kleine ist krank oder ähnliches. Zum Einschlafen und nachts (alle 2 Std. mal häufiger, mal weniger) braucht sie noch die Brust. Manchmal reicht es auch, wenn ich für sie singe. Sie ist ein totales "Mama-Kind" und besonders nachts auf ihre Brust fixiert. Wir schlafen im Familienbett. Soweit die Infos. Nun muss ich Ende Januar wieder arbeiten und da ich im Schichtdienst arbeite, heißt das auch teilweise spät abends und nachts. In dieser Zeit ist die Kleine dann mit Papa allein. Bis jetzt lässt sie sich von ihm nicht mal ins Bett bringen. Wird das für sie einfacher, wenn sie abgestillt ist und es gewöhnt ist, dass man für sie singt oder ähnliches, so dass wenigstens das Einschlafritual identisch ist, wenn schon nicht die Bezugsperson? Papa kann ihr ja nun mal nicht die Brust geben! Sie wird auch seit Anfang November in der Krippe eingewöhnt. Das heißt, dass ich sie zur Zeit nicht noch mit dem Abstillen stressen möchte, da die Eingewöhnung schon aufregend genug ist. Da momentan allerdings alles nach Plan läuft würde ich sagen, dass sie in 2 Wochen voll an die Krippe herangeführt ist. Wie lange würde es denn dauern sie vom nächtlichen Stillen zu entwöhnen? Wie kann ich sie möglichst sanft entwöhnen? Vielen Dank für die Hilfe und viele Grüße MiMiGe
Liebe MiMiGe, ich würde nicht abstillen, denn dein Kind weiß ganz genau, dass es nur bei DIR stillen kann. Es wird lernen, dass es an die Brust darf, wenn Du da bist und eben nicht, wenn der Papa das ins-Bett-bringen übernimmt. Dein Mann und dein Baby werden es schaffen! Mein Mann ist damals mit dem Auto durch die Stadt gefahren und die Kinder haben Lichter gezählt, bis ihnen die Augen zufielen, an anderen Tagen durften die Kinder auf der Couch in Papas Arm einschlafen und wenn es gar nicht gegangen wäre, hätten Sie eben gekuschelt bis zum Umfallen ;-). Ich habe damals auch überlegt, ob ich abstillen sollte (ich musste ins Krankenhaus), aber so waren es einige wenige unruhige Nächte, die meinen Mann mehr gestresst haben, wie meinen Moritz ;-), der hatte nämlich eigentlich viel Spaß mit seinem Papa und war am Abend so platt, dass es gut geklappt hat. Sobald ich wieder daheim war, hat er sich auf mich gestürzt und er war glücklich, dass er wieder stillen durfte. Du wirst sehen, es wird klappen! LLLiebe Grüße Biggi
Jendriks_Mama
Huhuuu, ich würde es probieren weiterzustillen. Wenn dadurch das Stillen von sich aus endet ist es halt so. Aber wenn nicht, habt ihr trotz Arbeit diese engen Momente am Tag :-) Jendrik hat inzwischen raus, dass es die Brust nur gibt, wenn ich da bin. Und er ist wirklich, wirklich ein extremer Mama- und Brust-Fan! LG Sarah mit Jendrik
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