PJAngi
Hallo! Ich habe eine Frage zum Schlafen - den Artikel von Dr. Paky habe ich bereits gelesen. Meine kleine Tochter ist fast 7 Monate und ich hab mich daran gewöhnt, dass sie seit Wochen wieder sehr oft in der Nacht gestillt werden möchte. Sie wird gerade irrsinnig mobil und es tut sich tatsächlich sehr viel in ihrer Entwicklung. Was mir aber große Sorgen bereitet, ist, dass sie seit zwei Wochen in der Nacht schluchzend "aufwacht", ohne wirklich aufzuwachen und sich weder durch streicheln noch hochheben beruhigen lässt (sie wacht dabei auch nicht auf), sondern nur, wenn sie an der Brust trinken darf. Das würde ja noch gehen, aber es wird immer schlimmer. Teilweise wacht sie jede Stunde schluchzend und voller Verzweiflung auf, nuckelt dann sehr lange an der Brust, bis sie richtig einschläft und wenn ich sie in ihr Beistellbettchen lege, kann es sein, dass sie nach 5 Minuten oder einer Stunde wieder anfängt zu schluchzen. An sich macht es auf mich den Eindruck, dass sie einen Albtraum hat. Sogar in meinem Arm hat sie im Schlaf einmal wieder angefangen zu schluchzen. Können das Verdauungsprobleme sein von der Beikost? An sich verträgt sie ihren Gemüsebrei mittags (weiter sind wir noch nicht) gut, dachte ich. Es belastet mich sehr, weil sie sonst nach dem Stillen immer friedlich weitergeschlafen hat und es mich total in Alarmfunktion versetzt, wenn sie schluchzt. Ihr fehlt der Schlaf dann am nächsten Tag auch und sie holt ihn untertags nach (ohne Schluchzen). Übersehe ich etwas? Letzte Nacht hat sie sicher 5-6x so schlimm geschluchzt (dazwischen noch zwei extra Stilleinheiten). Danke!
Kristina Wrede
Liebe PJAngi, woran es liegt, dass deine Maus so schlecht schläft, kann ich dir nicht sagen, es kann alles sein und nichts. Was du beobachtest ist genau das, was Stillen auch mit einschließt: Es beruhigt das "System Kind". Darum ist es auf jeden fall gut und richtig, wenn du sie zu dir nimmst und ihr gibst, was sie braucht - solange du darüber nicht krank wirst. Ändern kannst du vermutlich nicht viel an der Situation an sich. Schau aber mal auf euren Tagesablauf, ob es möglich wäre, dass deine Maus überreizt wird, zu viel Aufregung hat. So etwas kann sein, wenn die Babys mit dem Gesicht nach außen getragen werden (was schon für ihre Wirbelsäule Gift ist) oder im Buggy sitzend zu viel sehen. Vielleicht wird es anders, wenn du euren Tagesablauf etwas veränderst, aber stress dich nicht, denn wie gesagt, es kann alles sein oder nichts. Im Zusammenhang mit Beikost kenne ich das eher nicht. Vielleicht hilft dir diese Info: Da gibt es etwas, das „Nachtschreck“ oder pavor nocturnus heißt, und vielleicht ist das das, was deinen Kleinen gerade quält? Remo Largo beschäftigt sich in seinem Buch „Babyjahre" mit dem Nachtschreck. Der Nachtschreck ist etwas, was typischerweise im Alter zwischen zwei und fünf Jahren auftritt (kann aber auch danach oder davor sein) und scheint einen Zusammenhang mit dem REM-Schlaf zu haben. Die Kinder können sich anschließend nicht daran erinnern, was ein Trost für die Eltern ist. Nachtschreckattacken sind für die Eltern ein extremes Erlebnis, scheinen aber für die Kinder harmlos zu sein. Die Kinder sollten dann - laut Largo - nicht geweckt werden, sondern nur so begleitet, dass sie sich während dieser Alptraumphasen nicht verletzen können. Lieben Gruß, Kristina
PJAngi
Vielen Dank fü die rasche Antwort! Ich hab auch schon daran gedacht, ob sie zuviele Reize bekommt, aber seit einigen Wochen machen wir, ehrlich gesagt, nicht so viel, weil es zum einen viel zu heiß ist und zum anderen der Brei eh schon spannend genug ist. Für den Sportsitz ist sie noch zu klein (kann noch nicht selbst sitzen) und mit dem Gesicht nach außen trag ich sie nur zu Hause im Arm, sonst draußen im Tragetuch mit Gesicht zu mir. Können die Zähne ein Auslöser sein? Ich dachte mir nur, dass Zahnschmerzen ja auch durch das Stillen nicht verschwinden würden... liebe Grüße PJAngi
Kristina Wrede
LIebe PJAngi, ja, auch das Zahnen könnte sie plagen, und obwohl Stillen viel hilft, kann es doch nicht alles Leid auflösen. Doch würdest du sie nicht mehr Stillen, vielleicht ginge es ihr noch schlechter? Lieben Gruß und halte durch, es geht vorbei!! Kristina
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