Summerday19
Sehr geehrte Frau Welter, bevor ich zu meinem Anliegen komme möchte ich Ihnen und allen anderen auf dieser HP für Ihre zahlreichen Tipps, die ich sehr gerne lese und annehme, danken. Es ist gerade für junge Mütter und auch in der Schwangerschaft eine große Hilfe. Mein Sohn ist jetzt 6,5 Monate alt, hat von Anfang an die Brust verweigert (was vl an meiner Unsicherheit und auch an mangelnder Hilfe lag) und deshalb pumpe ich seit 6,5 Monaten ab. Dies hat bis auf einige Schwierigkeiten gut funktioniert und ich habe sehr viel Milch. (ca. 1,5l täglich - teilweise pro Abpumpen bis zu 180ml auf jeder Seite) Da ich über 300 Milchbeutel eingefroren habe und für mich die Belastung des Abpumpens zu viel geworden ist, wollte ich nun gerne abstillen. Dies wollte ich auf jeden Fall ohne Medikamente machen aber nach 2 Wochen bin ich nun am verzweifeln. Grundsätzlich pumpe ich 5x täglich mit 30 Minuten ab. (ca. 6 Uhr, ca. 8 Uhr, ca. 13.00 Uhr, ca. 17.00 Uhr und 21.00 Uhr und das habe ich immer mit 5x geschafft) Nach Anraten der Hebammen bei der Elternberatung habe ich dies auf 4x reduziert. Danach hatte ich eine extrem schmerzende Brust, bei der alle Milchgänge nach außen gedrückt waren, die nicht zu berühren war.... Danach habe ich wieder 5x abgepumpt, allerdings mit reduzierter Zeit. max. 20 Minuten. Ich habe in dieser Zeit mal mehr und mal weniger Milch gehabt, allerdings nach dieser Zeit in Relation zur vorherigen Zeit vielleicht sogar mehr Milch. Unterstützend trinke ich je 2 Tassen Salbei und Pfefferminztee und nehme homöopatische Kugerl. Bis jetzt ohne Ergebnis. Obwohl unser Sohn im Moment ca. 1000ml trinkt, kann ich teilweise noch Milch einfrieren. Da ich immer wieder Probleme mit der Halswirbelsäule und dem Rücken habe, leide ich durch die extrem schweren Brüste unter extremen Rückenschmerzen und auch immer wieder Kopfschmerzen, Übelkeit, Schüttelfrost und Schwindel. Da ich auf jeden Fall auf die Tabletten verzichten möchte, habe ich dann gestsern eine Hebamme zu uns kommen lassen. Sie hat mir andere homöpathische Kugerl gegeben (die noch nicht lagernd in der Apotheke waren,weshalb ich noch darauf warte), Schüssler Salze und den Rat nur 2x statt 5x zu pumpen und nur so lange bis der Druck weg ist (Wann ist das? Habe nach 10 Minuten gestoppt). Da ich mir dies nicht vorstellen konnte habe ich es ab heute auf 3x reduziert. Ich hatte den ganzen Tag eine extrem schmerzende Brust und Rückenprobleme etc. Ich konnte mich kaum auf den Beinen halten und jede Berührung war sehr schmerzhaft. Trotz engem BH und Stilleinlagen konnte ich häufig die Einlagen, den BH und den Pullover wechseln, weil es ständig rinnt und alles nass ist.(Was in letzter Zeit häufig nachts ein großes Problem war) Es sind zum Glück keine Rötungen,etc. erkennbar aber ich bin schon ganz fertig und am verzweifeln, weil ich nicht weiß wie ich das schaffen soll. Ich bedanke mich ganz herzlich für das Lesen meiner Anfrage und würde mich über einen Tipp freuen. Vielleicht können Sie mir sagen auf welchem Weg ich es vielleicht doch schaffe meine Milch langsam zu reduzieren. Ich habe kein Problem die Geduld aufzubringen aber nicht mit diesen körperlichen Belastungen/Schmerzen. Vielen lieben Dank!!!
Liebe Summerday19, danke für das nette Lob :-). Ich würde zu den gewohnten Zeiten pumpen, aber wirklich kürzer. Anfangs würde ich wahrscheinlich zehn Minuten pumpen, wenn die Brust dann nach einiger Zeit spannt, können Sie noch einmal kurz abpumpen oder ausstreichen, damit es nicht zu einem Stau kommen kann. Sobald sich die Brust also gespannt anfühlt oder schmerzt, sollten Sie auf alle Fälle entweder gerade so viel Milch ausstreichen, dass die Spannung nachlässt oder (falls die Brust nicht gestaut ist und "nur" schmerzt) die Brust kühlen. Bitte streichen Sie wirklich nicht mehr aus, als unbedingt notwendig, sonst wird die Milchproduktion wieder angeregt. Ihre Brust wird sich daran gewöhnen, dass die Nachfrage nicht mehr gegeben ist und die Milchproduktion immer weiter verringern und schließlich ganz einstellen., aber sie braucht etwas Zeit dazu. Es ist auch empfehlenswert, den Salzkonsum während des Abstillens einzuschränken. Es ist nicht notwendig die Flüssigkeitszufuhr einzuschränken, trinken Sie entsprechend Ihrem Durstgefühl. LLLiebe Grüße Biggi
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