LebenLiebenLachen
Liebe Stillberaterin, herzlichen Dank für die Möglichkeit, an dieser Stelle Expertenrat einholen zu dürfen! Ich habe bitte folgende Frage: Meine Tochter ist 17 Monate alt und wir stillen seit ein paar Wochen nun nur noch nachts (inklusive beim Einschlafen und Aufwachen). Nun würde ich gerne komplett abstillen, das Stillen beim Einschlafen möchte ich dabei gerne als Letztes weglassen. Meine Kleine und ich hatten eine wundervolle Stillbeziehung und ich habe das Stillen überaus genossen, nun empfinde ich es körperlich und seelisch an der Zeit, diese wunderbare Zeit aber allmählich ausklingen zu lassen. Das Trinken in der Nacht wegzulassen funktioniert bei ein paar Testläufen gerade, indem der Papa bei ihr schläft und ich im Nebenzimmer, so verwehre ich ihr das Trinken nicht direkt, was sich für mich nämlich wie ein Vertrauensbruch und Liebesentzug anfühlen würde. Sobald das Nicht-Trinken in der Nacht ein bisschen zur Gewohnheit geworden ist, kann ich vielleicht wieder neben ihr schlafen, ohne dass sie automatisch dann wieder 3-4 Mal in der Nacht trinken möchte. So wäre gerade mein vorläufiger Plan. Doch wie stelle ich in einem nächsten Schritt das Stillen am Morgen am besten ein, wenn meine Brüste zu dieser Zeit spannen und schmerzen und ich das tagsüber dann aber ertragen muss? Abpumpen scheint leider keine Lösung zu sein, da Abpumpen stets nur auf einer Seite funktioniert hat, wenn meine Kleine auf der anderen Seite gleichzeitig getrunken hat, ansonsten habe ich beim Abpumpen niemals etwas heraus bekommen. Medikamentös abzustillen schließt sich sicher aus, wenn ich das Abendstillen noch eine Weile lang beibehalten möchte. Ihren Rat würde ich gerne auch zu Milch aus der Flasche einholen, wenn ich meinem Mädchen in weiterer Folge ein Fläschchen am Abend und in der Früh anbieten möchte und auch nachts, wenn sie beim Aufwachen gerne ein wenig nuckeln möchte, welche Milch gebe ich ihr dann am besten? Meiner Tochter schmeckt die Hipp Milch ab 12 Monaten sehr gut, doch von dieser sollen laut Angabe nur etwa 300ml täglich getrunken werden und ich bräuchte ein Produkt, von dem sie 3 Fläschchen trinken könnte. Eine Pre hatte sie nie angenommen. Vielen lieben Dank!
Liebe LebenLiebenLachen, ich würde schon wegen den Zähnen in der Nacht gar keine Milch aus der Flasche anbieten, sondern nur Wasser. Und dann würde ich versuchen, erst einmal immer kürzer anzulegen und danach einzelne Tage ausfallen zu lassen. So hat das Kind und auch die Brust Zeit, sich an die Veränderung zu gewöhnen und Sie riskieren keinen Milchstau. Außerdem können Sie zusätzlich Milch mit der Hand ausstreichen, wenn das Pumpen nicht gut klappt. Soll ich Ihnen ein paar Tipps dazu geben? LLLiebe Grüße Biggi
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