Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Probleme nach dem Abstillen

Frage: Probleme nach dem Abstillen

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Hallo Biggi, ich habe 5 monate voll gestillt und zwei Monate Teilgestillt. Seit einer Woche habe ich sozusagen 2Abgestillt", dh. ich lege unseren Sohn nicht mehr an. Nun habe ich a beiden Seiten jeweils zwei sehr schmerzhafte Milchstaus, wobei die eine Stelle davon schon richtig "heiss" ist. Meine Brust produziert immer noch wenig Milch, obwohl ich schon wenig (und wenn dann Salbeitee) getrunken habe. Kühlen und Ausstreichen hilft nicht viel :( was kann ich machen damit ich den milchstau weg bekomme. Am liebsten wpürde ich anlegen, denn wenn die Brust leer wäre, würde auch der Stau weg sein, aber das hilft ja nicht weiter... Liebe Grüsse *Maya*


Biggi Welter

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? Liebe Maya, da hilft nur ein: Die Brust muss entleert werden und das geschieht wahrscheinlich am besten durch Anlegen. Um einen Milchstau oder eine Brustentzündung in ihren Anfängen zu überwinden oder um zu verhüten, dass sich ein Milchstau zu einer Brustentzündung entwickelt, sollte sich die Mutter ein bis zwei Tage mit ihrem Baby ins Bett legen, um sich auszuruhen und sich zu erholen. Idealerweise sollte ihr jemand während dieser Zeit die Hausarbeit ganz abnehmen. Ruhe für die Mutter ist mit das Wichtigste bei der Behandlung einer Brustentzündung. Vor jedem Stillen sollte feuchte Wärme auf die Brust einwirken. Ist das Stillen schmerzhaft, kann zuerst an der nicht betroffenen Seite und nach dem Einsetzen des Milchspendereflexes an der kranken Brust gestillt werden, und zwar solange, bis die Brust wieder weicher wird. Die Stillmahlzeit sollte dann an der ersten Brust beendet werden. Manche Frauen empfinden auch Quarkwickel als angenehm. (Bitte darauf achten die Brustwarze und den Brustwarzenhof beim Anlegen eines Quarkwickels auszusparen). Es gibt Frauen, die auf Quark allergisch reagieren, dann sollten keine Quarkwickel gemacht werden. Sie können die Brust auch mit zerstoßenen Eiswürfeln, die in einen Waschlappen gepackt werden kühlen. Häufiges Stillen (oder abpumpen) rund um die Uhr ist nötig, damit die Milch in der erkrankten Brust am Fließen gehalten wird. Und ganz wichtig ist Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe. Sobald Symptome wie Schüttelfrost, Fieber, Gliederschmerzen oder Kopfschmerzen usw. dazu kommen, sollte unverzüglich eine Ärztin/Arzt hinzugezogen werden. Auch wenn sich die Verhärtung nicht innerhalb von ein bis zwei Tagen bessert, sollte die Brust ärztlich untersucht werden (Frauenärztin/arzt oder Hausärztin/arzt) Sobald die akuten Problem dann behoben sind und wieder Ruhe eingekehrt ist, können Sie das endgültige Abstillen angehen und zwar deutlich langsamer, da solche Stauungen ein eindeutiger Hinweis darauf sind, dass beim Abstillen zu schnell vorgegangen wurde. Ein Einschränken der Trinkmenge (wie es leider immer noch häufig empfohlen wird) ist beim Abstillen NICHT empfehlenswert. Trinken Sie entsprechend Ihrem Durstgefühl. Was hingegen hilfreich sein kann, ist das Einschränken des Kochsalzkonsums. LLLiebe Grüße Biggi Welter


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Ich hatte meinen Sohn auf dem Arm und konnte nur Einseitig schreiben ;)


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