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Hallo Frau Welter, da ich ständig (fast jede Woche) Brustentzündungen und viele Knoten habe die mit Fieber und und Schüttelfrost enden, möchte ich nun abstillen. Ausserdem habe ich sehr wenig Milch obwohl ich meinen Sohn oft anlege. Er hat ständig Hunger. Die rechte Brust hat keine Milch. Mein Sohn ist 1 1/2 Monate alt. Wie kann ich nun am besten abstillen? LG Katharina
? Liebe Katharina, hatten Sie schon einmal direkten Kontakt mit einer Stillberaterin? Möglicherweise gibt es doch noch Lösungen für Ihre Stillprobleme, die nicht auf das Abstillen hinauslaufen. Doch auch wenn Sie sich sicher für das Abstillen entschieden haben, kann Ihnen eine Kollegin zur Seite stehen, denn auch das Abstillen gehört zum Stillen. Ich suche Ihnen gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus, wenn Sie mir Ihren Wohnort mit Postleitzahl angeben. Gerade weil Sie solche Probleme haben, ist ein abruptes Abstillen absolut nicht empfehlenswert. Beim Abstillen gehen Sie am besten so vor, dass Sie Ihr Kind zunächst anlegen, aber es sich nicht vollständig satt trinken lassen, sondern anschließend noch die Flasche anbieten. Bei manchen Kinder empfiehlt sich auch die umgekehrte Vorgehensweise, zuerst Flasche anbieten und anschließend noch die Brust, das müssen Sie ausprobieren. Allmählich steigern Sie die Menge der Flaschennahrung (bzw. Beikost), bis die Mahlzeit vollständig ersetzt ist. Falls die Brust dann zu spannen beginnt, pumpen Sie gerade so viel Milch ab oder streichen von Hand aus, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr Milch als unbedingt notwendig entleeren, denn sonst wird die Produktion wieder angeregt. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Ein Einschränken der Trinkmenge (wie es leider immer noch häufig empfohlen wird) ist nicht empfehlenswert. Trinken Sie entsprechend Ihrem Durstgefühl. Was hingegen hilfreich sein kann, ist das Einschränken des Kochsalzkonsums. Auch sollten Sie keinesfalls die Brust hochbinden. Was hilfreich sein kann ist ein gut sitzender, stützender BH, der jedoch keinesfalls einengen darf. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, die zum Abstillen eingesetzt werden können. Wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder Hebamme. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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