Frage im Expertenforum Stillberatung an Kristina Wrede:

Plötzlich abstillen

Frage: Plötzlich abstillen

Patchwork

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Hallo, mein Kindlein ist nun schon 19 Monate. Wir haben nach wie vor eine schöne Stillbeziehung. Er geht seit 4 Monaten in die Kita , da kommt er gut ohne Mama aus. Zu Hause stille ich dann aber noch recht oft. 2-3 mal am Tag und meist 3 mal Nachts. Ich habe Nachts schon sehr oft nur Wasser angeboten , aber nach wenigen Schlucken verlangt er die Brust. Auch lässt er sich von meinem Mann nicht beruhigen. Ich hätte ihn sehr gern weiter gestillt . Nun fahre ich aber in 4 Wochen zur Reha , mit seinem 5 jährigen Bruder der an Diabetes Typ 1 leidet. Diese Reha geht 4 Wochen und ich kann meinen Kleinen nicht mitnehmen . Ich weiß überhaupt nicht wie ich nun vorgehen soll. Ich habe 6 Kinder und alle zuvor habe ich sanft abgestillt und meist 3 Jahre Zeit dafür gehabt . Da der kleine mein letztes Kind ist , tut mir der Gedanke am Abstillen ehrlicherweise auch weh, da ich dies sehr genossen habe . Haben sie einen Rat , wie ich nun vorgehen kann ? Ich habe auch Angst vor nem Milchstau , wenn ich von einem auf den anderen Tag nicht mehr stille . Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen . Liebe Grüße Cindy


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LIebe Cindy, ich versteh dein Dilemma!! Schräge Frage: Könnte nicht der Papa mit dem 5-Jährigen zur Reha fahren? Dann wäre das Prolem ja gelöst ;-) Ich vermute, dass er auch leichter 4 Wochen ohne Mama auskommt als der 19 Monate junge Knirps... Wenn nicht, solltest du jetzt schon anfangen und eure Stillzeiten immer weiter verkürzen. Ich habe das damals gemacht, in dem ich ein laaaaaanges Lied gesungen habe, das 8 Strophen hatte. Mein Kind wusste, wenn das Lied zu Ende ist, beenden wir die Stillmahlzeit. Ich habe dann alle paar Tage eine Strophe mittendrin weggelassen, so dass es immer kürzer wurde. Hat wunderbar geklappt!! Wenn du jetzt schon damit anfängst, sollte das Risiko eines Milchstaus minimal sein. LIeben Gruß, Kristina


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