Mitglied inaktiv
Liebe Kristina! Eigentlich habe ich gedacht, besser: gehofft, Deinen fachkundigen Rat nicht mehr einholen zu müssen - nun muss ich doch noch mal was loswerden! Vor etwa 6 Wochen habe ich meinen nun dreijährigen Sohn endgültig abgestillt, d.h., er hat die Abend- und Frückstücksmahlzeit am Busen auch nicht mehr bekommen. Ich hatte mit der Brust keine Probleme, habe nur ab und zu den Überschuss ausgestrichen bis die Spannung weg war (ich habe mich durch Deine ganzen Abstilltipps gescrollt!). Jetzt habe ich probehalber mal ein bisschen an dem traurigen Schlabberbrüstchen herumgedrückt, und es kommt beinahe orangefarbene, dickflüssige Milch heraus, die sauer-salzig (jaaaaa, ich habe probiert ;-)) schmeckt. Was passiert mit dieser sauren Brühe? Wird die immer dicker? Kann sich das entzünden? Muss ich die Milch komplett ausstreichen? Oder fängt die Milchproduktion dann wieder an? Probleme, Schmerzen oder so, habe ich keine. Und: kann es vorkommen, das ein Kind nach dem Abstillen wieder Rückschritte macht emotional? Mein Sohn ist wieder so ängslich, schüchtern und zurückhaltend wie mit zwei Jahren, seit er keine Milch mehr kriegt. Hat er seine ganze emotionale Power nur aus dem innigen körperlichen Verhältnis zu mir gezogen? Ich schmuse superviel mit ihm, aber irgendwie scheint es das nicht zu kompeniseren! Herzlichen Dank für Deinen Rat und liebe Grüsse, Svetlana
Kristina Wrede
Liebe Svetlana, in der Abstillphase wird die Milch nicht sauer, aber der Geschmack verändert sich sehr deutlich und zwar wird die Milch salziger. Wenn Du keine Probleme mit einer prallen, schmerzhaft spannenden Brust oder einem Milchstau usw. (mehr) hast, besteht jetzt kein Handlungsbedarf mehr. Deine Brust wird ganz allmählich die Milchproduktion vollständig einstellen und noch in der Brust vorhandene Milch wird vom umgebenden Gewebe resorbiert werden. Drückst Du immer wieder einmal an deiner Brust herum oder streichst Du "probehalber" deine Brust gelegentlich aus?. Dieses Zusammendrücken oder Ausstreichen kann der Grund dafür sein, dass noch ein wenig Milch gebildet wird. Dadurch regst Du die Brust an, weiterhin geringe Mengen Milch zu bilden. Es kommt gar nicht so selten vor, dass Frauen unbeabsichtigt die Milchproduktion auf sehr geringen Niveau aufrechterhalten indem sie immer wieder mal ein bisschen an der Brust herumdrücken, um zu sehen "ob da noch was kommt". Sobald nicht mehr an der Brust herummanipuliert wird, hört die Milchbildung dann auch vollständig auf. Vielleicht ist deinem Kind das Abstillen sehr schwer gefallen und es reagiert deshalb mit verstärkter Ängstlichkeit. Du machst es ganz richtig, wenn Du viel mit ihm schmust und ihm Nähe und Geborgenheit gibst. Viele Frauen glauben, dass sie sich beim Abstillen vom Kind distanzieren müssen, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Herzlichen Gruß, Kristina
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