Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

nur eine brust und ständig müde

Frage: nur eine brust und ständig müde

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Liebe Frau Höfel und andere Mütter, meine 15 Monate alte Tochter trinkt seit mehreren Monaten nur noch an einer Brust. Mich stört das nicht. Doch aus der anderen brust kommen tropfen von "alter" milch die säuerlich riecht. Ist das schlimm? Ich stille Jana noch ca 4 mal am tag. Morgens nach dem aufstehen und vor dem Mittags- und Abendschlaf und einmal nachts? Was aber noch schlimmer ist ist die Tatsache das ich seit Wochen Kreislaufprobleme habe. ich bin müde und mir ist schwindelig ich kann mich manchmal kaum aufraffen. ich hatte eine schwere grippe und direkt danach einen Magen Darm Infekt. Kann es davon kommen. Manchmal habe ich das aber auch zwischendurch. Dazu muß ich sagen das ich leider auch sehr schlank bin. Vor der Schwangerschaft wog ich 43 kg bei 1,61 m. Ich dachte nach der Geburt würden vielleicht ein paar kilo hängenbeleiben aber Fehlanzeige. Ich wiege nun 42 kg. (Bin 26 Jahre) . Auch vom Aussehen her macht mir das sehr zu schaffen. Ich finde mich so einfach nicht schön. Haben sie einen Rat. ( Magersüchtig bin ich nicht!!! ICh esse viel und regelmäßig) Auch habe ich kaum noch brust. Voher hatte ich 75 A, jetzt sogar noch weniger. Danke seesternjana


Biggi Welter

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? Liebe Seesternjana, das Auslaufen von Milch aus der gegenüberliegenden Seite ist zwar lästig, aber nicht besorgniserregend. Der wesentliche Punkt ist jetzt jedoch der, dass Sie sich müde und ausgelaugt fühlen und deshalb der berechtigten Meinung sind, dass sich etwas ändern muss. Ob diese Änderung aber nun tatsächlich abstillen heißt, können nur Sie entscheiden. Vor allem sollten Sie aber wissen, dass das Abstillen keine Garantie für ruhigere Nächte und auch keine Garantie dafür, dass Sie sich weniger müde fühlen werden, mit sich bringt. Um ganz sicher zu gehen und nicht mal wieder nach dem Motto „Stillen ist immer schuld und seien es die sinkenden Börsenkurse“, sollten Sie sich selbst einmal gründlich durchchequen lassen. Zusätzlich ist es sicher sinnvoll, dass Sie sich selbst Erholungsnischen suchen, denn Muttersein ist einer der härtesten Berufe, die es gibt. Spannen Sie auch ruhig Ihren Partner – falls Sie nicht allein erziehend sind – vermehrt ein, durchaus auch in die nächtliche Betreuung. LLLiebe Grüße Biggi Welter


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