Katrina11
Hallo liebes Beratungsteam, ich habe ein dringender werdendes Problem, zu dem ich um Rat bitte. Mein Sohn ist nun 13 Monate alt und bald fange ich wieder an zu arbeiten. Alle 2-3 Wochen werde ich für 1-2, selten 3 Nächte auf Dienstreise müssen. Mein Sohn schläft seit Geburt bei mir im Bett und wurde 7 Monate voll gestillt. Inzwischen wird er abends im Bett zum Einschlafen (gegen 21.00) und in der zweiten Nachthälfte nach Bedarf gestillt. Er wird ab 1 oder 2 Uhr mehrfach ganz kurz "wach" und schläft nach ein paar Schlucken an der Brust ohne überhaupt die Augen aufzumachen sofort weiter für die nächsten 1-2 Stunden. So geht es bis 7 Uhr und stört mich überhaupt nicht, zumal er direkt neben mir liegt. Tagsüber Beikost/normales Essen und gelegentlich am Nachmittag auch einmal die Brust (hiervon waren wr eigentlich schon weg und das ist tagsüber auch nicht das Problem). In 2 Monate fange ich an, 4 Tage die Woche zu arbeiten. Mein Sohn kommt in eine KITA und wird ab Mittags vom Vater betreut. Nun mache ich mir Sorgen wegen des nächtlichen Stillens, wenn ich auf Dienstreise muss. Mein Mann wird dann mit ihm in einem Bett schlafen und bekommt ihn auch bestimmt zum Einschlafen (z.B. durch Rumtragen). Aber was ist, wenn er nachts wach wird und seine Brust möchte? Schnuller und Flasche verweigert er schon immer. Säuglingsmilch trinkt er auch nicht, allerdings habe ich das auch erst 1x probiert. Und müsste ich dann im Hotel meine Milch abpumpen oder würde ein Aussteichen reichen? Ich habe noch nie abgepumpt. Ein Mitnehmen des Kindes ist leider nicht möglich. Ich kann mir aus meiner Sicht auch gut vorstellen, ganz abzustillen, habe aber das Gefühl, dass mein Kind das noch nicht möchte. Er ist super drauf und absolut fröhlich und "pflegeleicht". Und ich glaube, dass das auch wesentlich mit den entspannten Nächten zu tun hat. Mein Sohn liebt es ins Bett zu gehen und hat nachts nicht 1x geweint, seit er 7 Wochen alt ist, außer als er dollen Schnupfen hatte. Und nun möchte ich natürlich kein Chaos in seine Nächte bringen. Meine beiden Fragen sind also, was wir tun können, wenn ich weiterstille und mein Mann Nachts ein aufgelöstes Kind beruhigen muss und wie ich ihn ggf. doch nachts abstillen kann ohne größeren Schaden bezüglich seines Vertrauensverlustes anzurichten. Danke! Katrina
Liebe Katrina11, ich denke auch, dass es für das Baby im Omen noch zuviel ist, ganz abzustillen. Es kann sich aber daran gewöhnen, dass Sie einige Nächte nicht da sind und Ihr Mann und Ihr Baby werden sich „zusammenraufen“ und einen Weg finden. Ihr Sohn ist in einem Alter, in dem er verstehen kann, dass Sie manchmal nachts nicht bei ihm sein können und die beiden Männer werden einen Weg finden, die Nächte gut zu überstehen. Mein Mann ist damals mit dem Auto durch die Stadt gefahren und die Kinder haben Lichter gezählt, bis ihnen die Augen zufielen, an anderen Tagen durften die Kinder auf der Couch in Papas Arm einschlafen und wenn es gar nicht gegangen wäre, hätten sie anfangs durchgemacht ; ). Vertrauen Sie Ihren Männern, die schaffen das. Wenn Sie mit dem Ausstreichen gut zurecht kommen, müssen Sie nicht unbedingt abpumpen, wichtig ist halt, dass Sie ausreichend Milch ausstreichen, um einen Stau zu vermeiden. LLLiebe Grüße Biggi
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