danielaml
Liebe Biggi, ich habe meine 15 Monate alte Tochter seit der Geburt nach Bedarf gestillt. Über Tag ist sie nun seit ein paar Monaten abgestillt, da ich wieder arbeiten gehe. Ich möchte gerne nun auch das nächtliche Abstillen angehen, denn sie ist durch Zahnen, Entwicklungschub, Impfen und Erkältung momentan zum Dauernuckler mutiert (wir praktizieren Familienbett). Sie war schon immer ein schlechter Schläfer, ich kenne es also nicht anders, aber ich werde das Gefühl nicht los, das die kurzen Schlafintervalle auch mit dem häufigen nächtlichen Stillen zu tun haben. Ich bin nun am Rande der Erschöpfung angelangt und merke sowohl im privaten Bereich als auch bei der Arbeit, dass ich kaum in der Lage bin mich zu konzentrieren. Ich möchte wirklich(!) abstillen, das soll allerdings sanft und behutsam passieren und mit einer Alternativlösung mit der auch die Maus glücklich ist. Nun zu meinen Fragen: Was hälst du für einen sanften guten Weg? Ist sie intelektuell schon in der Lage zu verstehen, wenn ich ihr erkläre, dass es nun nachts keine Brust mehr gibt? Sie steht kurz davor alleine loszulaufen, ist dies vlt ein ungünstiger Zeitpunkt, sollte ich warten bis das Laufen ganz allein klappt? Und, ist es wirklich noch normal, dass bei einem 15 Monate alten Kind mit viel(!) Glück die längste Schlafphase nur 3,5 Stunden andauert? ich fühle mich wie ein absoluter Exot zwischen all den anderen Mamis mit unserer "schwierigen" Schlafsituation...:-( Im Voraus schon lieben Dank für deine Einschätzung Dani
Kristina Wrede
Liebe Dani, hast du die Frage auch mal nebenan im Stillforum gestellt. Da ist ja generell ein reger Austausch von Mutter zu Mutter :-) Zunächst einmal zur Beruhigung: Du bist alles, aber kein Exot. Denn das Verhalten deier Maus ist wirklich völlig normal (warum sonst gäbe es soooo viele Bücher zum Thema) und wenn gerade so viel ansteht in ihrer Entwicklung, dann ist es auch nachvollziehbar, warum sie so oft an die Brust geht. Du weißt ja, was sie dort findet... Ganz 100% sanft geht es in der Regel leider nicht, wenn das Kind selbst noch allzu gern trinkt. Das bedeutet aber nicht, dass es nicht trotzdem klappen kann, es ist nur wichtig für dich zu wissen, dass er ein paar Nächte lang Tränen geben wird. Vielleicht kannst du ja mit der stillfreien Zeit während der Nacht anfangen und das ist ein kleiner Kompromiss zwischen euch beiden. Z.B. stillst du sie zuletzt, wenn du dich schlafen legst, und dann erst um 5 Uhr. Die Pantley-Methode mit dem Radiowecker ist da sehr hilfreich, weil du sie deiner Kleinen erklären kannst ("wir stillen erst, wenn das Radio angeht") und sie auch das Zeichen erkennen kann. Auch hier gibt es Tränen, bis das neue Muster verinnerlicht ist, aber wenn du liebevoll aber konsequent den Frust deiner Kleinen auffängst, geht es oft wirklich schnell - und mit gutem Erfolg! Lieben Gruß, Kristina
Mitglied inaktiv
Hallo Dani, ich musste gerade über deine Worte schmunzeln - ich bin auch eine "Exoten-Mutti" mit einem notorischen Schlechtschläfer, ich denke aber wir sind nicht die einzigen. Habe auch gerade eine ähnliche Frage gestellt. Nur so zur Aufmunterung. ;-) LG
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