Mitglied inaktiv
liebe biggi! danke für deine antwort. es ist auch fast so abgelaufen, wie du es prophezeit hast: das ausgebliebene trinken wurde danach in vollen zügen nachgeholt. der schnupfen hat sich noch zu einer gepflegten mittelohrentzündung ausgewachsen, scheint aber jetzt in griff. wollte dir nur erzählen, wie wahnsinnig erleichtert ich war, als der kleine nach einem tag "brustverweigerung" abends plötzlich wieder richtig getrunken hat. dennoch spüre ich seit einigen tagen einen anhaltenden dumpfen schmerz in der linken brust. obwohl ich darauf achte, sie so oft wie möglich anzubieten. kann das eine brustentzündung sein, obwohl ich keinerlei verhärtung spüre? es ist auch keine rötung zu sehen. oder ist es auch möglich, dass das einfach nur eine unbedeutende nebenwirkung meiner grippe ist? danke und schönes wochenende! moni
Liebe Moni, wie schön, dass es mit dem Stillen wieder klappt :-). Es kann schon sein, dass Du einen beginnenden Milchstau hast, deshalb solltest Du in den nächsten Tagen ganz besonders auf deine Brust achten. Die Übergänge zwischen Milchstau und Brustentzündung sind fließend. In beiden Fällen ist die Brust (an einer Stelle oder komplett) hart und schmerzt. Es kann rote und heiße Bezirke geben. Bei einer Brustentzündung kommen dann immer noch Fieber und eventuell auch Kopf- und Gliederschmerzen, wie bei einer Grippe dazu. Um eine Brustentzündung in ihren Anfängen zu überwinden oder um zu verhüten, dass sich ein Milchstau zu einer Brustentzündung entwickelt, sollte sich die Mutter ein bis zwei Tage mit ihrem Baby ins Bett legen, um sich auszuruhen und sich zu erholen. Idealerweise sollte ihr jemand während dieser Zeit die Hausarbeit ganz abnehmen. Vor jedem Stillen sollte feuchte Wärme auf die Brust einwirken. Ist das Stillen schmerzhaft, kann zuerst an der nicht betroffenen Seite und nach dem Einsetzen des Milchspendereflexes an der kranken Brust gestillt werden, und zwar solange, bis die Brust wieder weicher wird. Die Stillmahlzeit sollte dann an der ersten Brust beendet werden. Manche Frauen empfinden auch Quarkwickel als angenehm. (Bitte darauf achten die Brustwarze und den Brustwarzenhof beim Anlegen eines Quarkwickels auszusparen). Häufiges Stillen rund um die Uhr ist nötig, damit die Milch in der erkrankten Brust am Fließen gehalten wird. Außerdem sollte beim Auftreten der oben genannten Symptome ein Arzt aufgesucht werden, da unter Umständen Medikamente erforderlich sind. Eine Brustentzündung ist KEIN Grund zum Abstillen. Es gibt auch homöopathische und naturheilkundliche Methoden, eine Milchstau und eine Brustentzündung zu behandeln. Wenn Du dich dafür interessierst, wende dich bitte an eine Hebamme oder einen Arzt. Vielleicht kannst Du dich heute wirklich ausruhen und die Brust kühlen, sollte es dir heute Abend nicht besser gehen, kannst Du mich gerne anrufen, ich habe Telefonsprechstunde. Ganz llliebe Grüße Biggi
Mitglied inaktiv
der schmerz ist mittlerweile sehr deutlich und eine leichte rötung ist auch zu sehen (kann aber auch daran liegen, dass ich ständig daran rummassiere). der schmerz ist an der brustinnenseite. klingt nicht gut, oder? reicht pumpen und kühlen? danke
Hi Moni, probiere es mit Kühlen und RUHE, solltest Du Fieber, Kopf- oder Gliederschmerzen oder Schüttelfrost bekommen, gehe bitte sofort zum Arzt! Meldest Du dich heute Abend bitte? LLLiebe Grüße Biggi
Mitglied inaktiv
Hallo biggi, weil du so lieb um rückmeldung gebeten hast: also es scheint doch etwas ernster zu sein: die rote stelle wird immer größer und tut richtig weh, auch wenn ich nicht hinlange. fieber hab ich keins, bin aber ziemlich matt. hab mich mit der hebamme aus der nachsorge in verbindung gesetzt und wenn's schlimmer werden sollte, kommt sie vorbei. ansonsten war der kleine aber richtig kooperativ :-))) hat ausgiebig getrunken. mal schauen... schönes wochenende! näheres (hoffentlich entwarnung) irgendwann nächste woche. lieber gruß moni
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