Mitglied inaktiv
Seit zwei Tagen habe ich starke Gallenschmerzen durch Gallensteine. Zuerst habe ich versucht nur mit Paracethamol auszuhalten,weil ich noch voll gestillt habe. Aber die Schmerzen sinnd unaushaltbar. Meine Gynakologin sagte, dass ich noch Buskopan einnehmen darf, aber auch dies half nicht wirklich, also wurde ich mit Voltaren gespritzt. An dieser Nacht und den ganzen Tag habe ich meinem Baby die Brust nicht gegeben. Habe abgepumpt und die Milch weggeschüttet. Sie hat in dieser Nacht und Tag die Flasche überhaupt nicht angenommen, also haben wir sie versucht mit Brei zu füttern, am selben Tag leider gleich auf einmal zwei Mal täglich. Sie ist jetz vier Monate und 11 Tage alt. Gestern abend habe ich sie zum Schlafen gestillt. Weil meine Gynakologin meinte ich dürfte noch einem evtl. nach der zweiten Spritze in dringenden Fällen doch die Brust geben. In der Nacht wurde ich zum zweiten mal Voltaren gespritzt, zusatzlich nehme ich Buskopan und Paracethamol. Seit Nacht versuchen wir mit der Oma meinem Baby immer wieder die Flasche zu geben, aber sie will überhaupt nicht. Wahrscheinlich wird sie heute genauso wenig trinken. Ihre Windeln sind seit zwei Tagen fast trocken. Meine Koliken würden aber wahrscheinlich noch ein paar Tage dauern. In der zwischenzeit pumpe ich die Brüste ab. Wüsten sie vielleicht nach wievielen Stunden ich nach der Spritze ihr die Brust geben kann. Wenigstens noch einmal bis zur nächsten Spritze heute Abend? Ich habe zu durcheinander geschrieben, aber ich bin so verzweifelt. Ich hatte auch nicht vor so schnell abzustillen. Wenn ich aufeinmal aufhöre habe ich auch Angst dass ich ihr psychisch wehtun würde. Bitte bitte helfen sie mir! Ich bedanke mich im Voraus!
Kristina Wrede
Liebe Ozi, oh je, du Ärmste, das müssen fürchterliche Schmerzen sein! Voltaren enthält Diclofenac, das in der Stillzeit nicht absolut kontraindiziert ist. Ich zitiere auch aus "Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit" Spielmann, Schaefer, 7. Auflage 2006: "Empfehlung für die Praxis: Unter den nichtsteroidalen Antirheumatika sind in der Stillzeit die Säureantiphlogistika Ibuprofen und Flurbiprofen Mittel der Wahl. Bei gelegentlicher Einnahme sind auch Äzapropazon, Diclofenac und Flufenaminsäure zulässig. Nicht zu empfehlen sind Acemetacin, Etofenamat, Indometacin, Ketoprofen, Lonazolac, Mefenaminsäure, Meloxicam, Nabumeton, Naproxen, Nifluminsäure, Piroxicam, Progluinetacin, Tenoxicam und Tiaprofen. Eine versehentliche Einnahme der nicht empfohlenen Mittel erfordert keine Einschränkung des Stillens, die Medikation sollte jedoch umgestellt werden." Ich denke schon, dass du unter anbetracht der Umstände jetzt erst einmal dein Kind stillen solltest, denn es ist wichtig, dass sie auch Flüssigkeit zu sich nimmt. Deine Ärztin sollte sich jedoch UNBEDINGT so schnell wie möglich mit der Embryotox in Berlin in Verbindung setzen um für deinen ganz konkreten Fall zu klären, ob du bis die Kolik vorbei ist nicht doch weiterstillen kannst. Das Berliner Pharmakovigilanz und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie ("Embryotox") berät Ärzte und andere Fachleute bei Fragen zur Vereinbarkeit von Medikamenten und Stillzeit (und natürlich auch Schwangerschaft). Es ist unter der Telefonnr. 030 30308 111 erreichbar. Lieben Gruß, Kristina
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