Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Möchte endgültig abstillen!

Frage: Möchte endgültig abstillen!

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Hallo Biggi, mein Sohn wird 14 Monate alt und wird morgens noch gestillt. Teilweise auch abends. Jetzt bin ich in der 9. Woche schwanger und möchte einfach keine "Doppelbelastung" mehr für meinen Körper. Jetzt zu meinem Problem. Mein Sohn weigert sich die Milchflasche zu nehmen. Tee ist kein Problem. Die angerührte Milch scheint ihm nicht zu schmecken. Ich habe schon verschiedene Sorten ausprobiert. Es kommt morgens regelrecht zum Machtkampf zwischen uns. Wenn er sich nur mit seiner Brotstulle zufriedengeben würde. Aber anscheinend braucht er noch die Milch. Vielen Dank im voraus für deinen Rat. Liebe Grüße Melanie


Biggi Welter

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? Liebe Melanie, mit 14 Monaten muss dein Sohn nicht mehr zwingend eine Milchflasche bekommen und er braucht auch keine künstliche Säuglingsnahrung mehr. Ihr könnt jetzt Vollmilch anbieten und die kann er aus dem Becher trinken. Wenn Du fest hinter dem Entschluss stehst, dass das Stillen nun eingeschränkt und schließlich beendet wird, dann wird dein Kind deine Entscheidung akzeptieren. Sicher wird es nicht ganz ohne Tränen und Kummer (von beiden Seiten) abgehen, doch es wird gehen. Wenn Du dann allmählich abstillen magst, kannst Du zum Beispiel das Stillen jedes Mal weiter verkürzen. Viele Mütter haben festgestellt, dass es wirksam und relativ wenig belastend ist, ein Kind so oft anzulegen, wie es möchte, aber es nicht so lange zu stillen. Du kannst Dein Kind eine kleine Weile anlegen und es dann ablenken oder ihm etwas zu essen anbieten. Eine Möglichkeit nachts abzustillen ist es, dass statt dir dein Partner die Nachtschicht bzw. das zu Bett bringen zum Teil übernimmt. Also nicht Du wendest dich jedesmal dem Kind zu, sondern ihr wechselt euch ab und da ein Mann keine Brust zum Stillen hat, wird er euer Kind auf andere Weise beruhigen müssen. Das Verändern von Ritualen kann helfen. Wenn dein Partner nicht einspringen kann, bleibt es an dir, dein Kind auf andere Weise zu trösten und zu beruhigen und ihm einen Ersatz für die Brust anzubieten. In dieser Situation ist ein Nachthemd bzw. Kleidung, die sich vorne nicht öffnen lässt oft hilfreich. Wichtig ist, dass dein Kind weiterhin deine Liebe und Zuneigung spürt. Er muss erkennen können, dass Du ihm zwar die Brust, aber nicht deine Liebe entziehst. Ich wünsche dir ein harmonisches Ende eurer Stillzeit, eine schöne Schwangerschaft und eine gute Geburt. LLLiebe Grüße Biggi


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