Mitglied inaktiv
Hallo, ich habe immer noch nicht aufgegeben voll zu stillen :o))... (mein sohn ist fast 9 wochen alt).. ich pumpe nun mit der medela symp...der milchspenderefles (milch spritz so heraus) beginnt schon in der stimulationsphase,er hält aber nicht lange an,ergo habe ich nur wenig milch,er lässt sich auch nicht nochmals auslösen.. kann man den milchspende. verlängern??Sollte ich lieber kurz pumpen ,also nach dem ende des reflexes aufhören und dafür so jede stunde 10 min. ...wird er sich dadurch verlängern?? 1000 Dank!!
Mitglied inaktiv
Liebe Danny, der Schlüssel zum erfolgreichen Abpumpen ist das Auslösen des Milchspendereflexes. Um den Milchspendereflex anzuregen hilft es, wenn die Frau sich in eine angenehme Umgebung zurückziehen kann, in der sie so wenig wie möglich gestört wird und sich entspannen kann. Das Einhalten eines Rituals beim Abpumpen und Konzentration auf das Baby (vor einem Foto des Babys oder neben dem Kind abpumpen) tragen dazu bei, den Milchspendereflex auszulösen. Wärmeanwendungen und Massage der Brust stimulieren den Milchspendereflex ebenfalls. Es hat sich bewährt, nach dem Schema 7 Minuten pumpen unterbrechen zum Massieren der Brust 5 Minuten pumpen massieren der Brust 3 Minuten pumpen, vorzugehen. Eine Brustmassage kann auch dazu beitragen den Fettgehalt der abgepumpten Milch erhöhen. Die besten Erfahrungen habe ich mit vollautomatischen, elektrischen Pumpen mit Doppelpumpset gemacht. Diese Pumpen sind von den Firmen Medela und Ameda erhältlich und können auch in Apotheken und Sanitätshäusern ausgeliehen werden, Sie können das Zubehötr auch extra dazu kaufen. Da eine Pumpe nicht die gleichen Gefühle auslöst wie ein Baby, müssen Sie wie oben schon erwähnt vor allem anfangs ihren Milchspendereflex anregen. Dazu können Sie einige der folgenden Methoden der physischen und psychischen Stimulation einsetzen: Abpumpen in einer vertrauten und angenehmen Umgebung, vielleicht immer am gleichen Platz, im gleichen bequemen Sessel (ideal wäre ein Stuhl, der ihre Arme in einer bequemen Haltung stützt und es Ihnen ermöglicht den ganzen Körper zu entspannen). Störungen so gering wie möglich halten. Sie sollten z.B. das Telefon aushängen, etwas entspannende Musik anschalten und alles was Sie brauchen könnten bei der Hand haben. Dazu können ein Glas Wasser oder Saft, ein gesunder Imbiss oder etwas zu lesen gehören. Einhalten eines Rituals vor dem Abpumpen. Das Einhalten eines bestimmten Ablaufs vor dem Abpumpen, kann ihren Milchspendereflex anregen und auch als psychologischer Auslöser dafür wirken. Einige der folgenden Vorschläge können eventuell auch Ihnen helfen: o Wärmeanwendungen auf den Brüsten, entweder trocken oder feucht. Dazu können feuchte, warme Kompressen oder ein Heizkissen verwendet werden, oder aber Sie duschen warm. o Da Wärme entspannend wirkt, sollte Sie sich eine Decke oder eine Jacke über die Schultern legen, oder sich in die Nähe einer Heizquelle setzen. o Sanfte Brustmassage, entweder in der Dusche oder direkt vor dem Abpumpen. Das hilft besonders dann, wenn Sie angespannt sind. o Brustwarzenstimulation, durch sanftes Reiben oder Rollen der Brustwarzen. o Fünf Minuten Entspannung. Die Anwendung der Atemübungen aus der Geburtsvorbereitung oder einfach nur ruhiges Dasitzen und sich dabei etwas Angenehmes vorstellen (einen warmen Sandstrand mit Wellen, die ans Ufer plätschern, ein Gebirgsbach oder eine tropische Brise). Das Abpumpen mehrmals unterbrechen um die Brust zu massieren. Es sollte möglich sein, den Milchspendereflex mehrfach stimulieren, indem Sie das Abpumpen nach etwa zehn Minuten unterbrechen, ihre Brust massieren und dann wieder pumpen. (Bei der La Leche Liga Deutschland können Sie das Infoblatt "Die Marmet Methode" über das Handausstreichen und Massieren der Brust bestellen). Rhythmische Bewegungen beim Abpumpen um das Saugverhalten des Babys nachzuahmen. Beim Saugen übt das Baby einen sanften, rhythmischen Druck auf die Milchseen aus während es einen Sog aufbaut. Um ihren Milchspendereflex möglichst wirkungsvoll anzuregen, sollte Sie versuchen, das Saugverhalten ihres Babys an der Brust nachzuahmen. Essen Sie genügend und ausgewogen (ausreichend kohlenhydrathaltige Nahrung) und trinken Sie entsprechend Ihrem Durstgefühl. Eine zu hohe Flüssigkeitsaufnahme wirkt sich nicht positiv auf die Milchmenge aus. Viel trinken mach NICHT viel Milch, im Gegenteil. Solange Sie sich nicht ausgedörrt fühlen, ihr Urin hell ist und Sie keine Verstopfung bekommen, trinken Sie genug. Es gibt keinen wirklichen Beweis für die Wirksamkeit von Milchbildungstees. Wenn Sie Milchbildungstee trinken wollen, dann bitte nicht mehr als zwei bis drei Tassen täglich, mehr kann Bauchprobleme beim Kind verursachen. Ich hoffe, die Tipps helfen Ihnen weiter. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Ähnliche Fragen
Hallo Biggi, ich hätte noch eine Frage zum Abpumen. Wenn ich abpumpe, tröpfelt es erst und dann schiesst die Milch ein. Jedoch muss ich anschließend die Brust erst massieren damit dann noch was nachfliest. Aber es fliesst dann nur langsam. Insgesamt kann ich mit der Avent Isis in ca. 10 min bei einer Brust an der 3 Stunden nicht getrunken wurde ...
Hallo! Ich hätte nur eine ganz kurze Frage eigentlich. Ich glaube nämlich, dass das Problem, dass meine Kleine vorallem die eine Brust immer mitten im Trinken wegdrückt und schreit, darin liegt, dass der Milchspendereflex zu extrem ist. Die rechte Brust ist immer größer und die Milch rinnt stärker. Ich merke es auch, die Milch schießt richtig ra ...
Ich nochmal :-) Hatte mir heute die avent Handmilchpumpe besorgt,damit ich mal wieder entspannt ins Kino gehen kann! Hab sie vorhin nach dem stillen von püppi ( 10Wochen alt), direkt ausprobiert und hab bemerkt,dass zwar Milch kam ( 60ml) aber irgendwie habe ich keinen Milchspendereflex bemerkt????!!!!!! Ist das Moral normal?
Hallo, meine Tochter ist jetzt knapp 4 1/2 Monate alt und erhält bislang ausschließlich Muttermilch. Da mir der Luxus wichtig ist, ab und an ein paar Stunden zu arbeiten oder mich mal mit einer Freundin auf einen Kaffee zu treffen, bekommt sie 3 bis 4 x pro Woche von meinem Mann MuMi aus der Flasche, was (genau wie bei Kind 1 und 2) auch völlig ...
Hallo, leider hat mein Baby, 2 Monate nun auch einen Magen-Darm Infekt und hat schon sehr oft erbrochen. Im Krankenhaus meinten sie, ich soll abpumpen und ihm die Milch per Spritze zuführen. wie oft soll ich denn nun abpumpen damit ich genug Milch weiterhin habe? Muss ich sonst noch etwas beachten? Danke
Guten Morgen Frau Welter, Mein 10 Monate alter Sohn kam im Februar per Not-Sectio an 33+6 zur Welt. Da er einige Wochen auf der Neo lag (Pneumonie, intubiert, Magensonde etc.) habe ich direkt am Tag der Geburt angefangen abzupumpen. - bis heute. Mein Sohn ist inzwischen ein guter Esser und isst aufjedenfall seine 3 Hauptmahlzeiten. So langsa ...
Liebe Biggi, Mein 2 Monate altes Baby hat von Anfang an nicht gut zugenommen. Ich stille sie und wir füttern ein bisschen zu also so 150-200ml ingesamt am Tag da hat sie dann auch ganz gut zugenommen.Ich pumpe so oft es geht aber es ist halt sehr schwierig, da ich noch einen 2-Jährigen habe (ich stillen ihn auch noch) und ich hatte das Gefühl das ...
Liebe Biggi, Mein 2 Monate altes Baby hat von Anfang an nicht gut zugenommen. Ich stille sie und wir füttern ein bisschen zu also so 150-200ml ingesamt am Tag da hat sie dann auch ganz gut zugenommen.Ich pumpe so oft es geht aber es ist halt sehr schwierig, da ich noch einen 2-Jährigen habe (ich stillen ihn auch noch) und ich hatte das Gefühl das ...
Liebe Biggi, ich wende mich an dich, weil ich seit Längerem mit einem zu starken Milchspendereflex kämpfe und seit einigen Tagen das Gefühl habe, dass wir mittlerweile eher Rückschritte statt Fortschritte machen und meine Tochter bereits 11 Wochen alt ist. Ich habe bereits einiges versucht um es unter Kontrolle zu bringen, leider mit nur mäßigem ...
Hallo liebe Biggi, ich bin gerade ziemlich verzweifelt. Meine Maus 5 Monate war schon den ganzen gestrigen Tag recht unruhig an der Brust. Es ging vorgestern Abend los das der Milchspendereflex spät einsetzt und auch recht kurz ist und meine Kleine sich sehr abmühen muss 😢 Das zog sich gestern über den Tag weiter und wurde zum Abend hin schlimmer. ...
Die letzten 10 Beiträge
- Milchspendereflex verzögert
- Nächtliches Abstillen
- Baby 4 Monate - plötzlich harte Brust
- Kollagen Pulver Stillzeit
- Milchstau
- Kolostrumgewinnung trotz stillen des älteren Kindes
- Vitamin D
- Schwierigkeiten beim Abstillen
- Stillen und Beikost
- Vollstillen mit hormoneller Therapie: Ist das fürs Baby unbedenklich?