Mitglied inaktiv
Hallo, ich bin sehr verzweifelt, weil mein Sohn nicht mehr gestillt werden will (?) Tagsüber sind viele andere Dinge interessanter, klar, da trinkt er schnell nur das nötigste. Brei ißt er noch gar nicht, hatt ich mit ihm angefangen, er ist aber nicht über 3-4 Löffel gekommen. Da hat mit meine Hebamme geraten, erst noch mal weiterzustillen. Ab und zu bekommt er auch eine Flasche 1x am Tag, + wenn ich mal weg sein sollte. In letzter Zeit war ich sehr unzufrieden mit seinem Trinkverhalten, weil er mich in die Brustwarze gekniffen hat, sich so oft weggedreht hat und während des Stillens mit den Händen an mir gekratzt hat. Ich dachte, das es nur eine Phase ist. Er war früher ein super Trinker, auch sehr schnell - 5min fertig. Ich will eigentlich so lange stillen, bis ich es durch Brei und Familienkost langsam ersetzen kann also noch 3 monate hoffte ich. Und nun? ich mach ihm dann aus lauter verzweiflung eine Flasche, weil er an der Brust so schrill schreit und seit 6-7 Stunden nichts nennenswertes getrunken hat. Was mach ich verkehrt? Stillt er sich ab? und hab ich es ihm verleidet? Ich hoffe so sehr, Sie haben da Tipps... Sonnine
Liebe Sonnine, ein sieben Monate altes Kind stillt sich nicht selbst ab, es streikt eventuell an der Brust oder es ist saugverwirrt. Eine Saugverwirrung entsteht, wenn ein Kind mit dem Wechsel zwischen den Trinktechniken an Brust und künstlichem Sauger (dazu gehören Flaschensauger, Schnuller und Stillhütchen) nicht zurecht kommt und dann die Brust schlussendlich sogar verweigern kann. Das ist ein ernsthaftes Stillproblem, das schon viele Sorgen und Tränen bei Müttern und Kindern verursacht hat. Doch eine Saugverwirrung kann überwunden werden. Dabei ist es die erste Maßnahme, dass sämtliche künstlichen Sauger weggelassen werden. In leichteren Fällen kann dies schon ausreichen. Am besten besprichst Du mit einer Stillberaterin in deiner Nähe, wie Du vorgehen kannst. Die Kollegin kann dir dann im persönlichen Kontakt gezielte Tipps und Hinweise geben, auch zum Thema Steigerung der Milchmenge und Wachstumsschübe. Adressen von Stillberaterinnen findest Du im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). Bis Du eine Kollegin erreichen kannst, hier einige allgemeine Tipps: Du kannst versuchen dein Baby anzulegen, wenn es schon sehr schläfrig oder fast eingeschlafen ist. Viele Babys, die sich weigern, an der Brust zu trinken, wenn sie hellwach sind, tun es im Halbschlaf dann doch. Du kannst ihm die Brust auch immer wieder anbieten, wenn es wach ist, dränge aber nicht. Manche Babys sind eher bereit zu trinken, wenn ihre Mutter umhergeht statt stillzusitzen. Weitere Maßnahmen, die sich bei einem Stillstreik bewährt haben, sind: im Umhergehen stillen, in der Badewanne oder im Schaukelstuhl stillen, im Halbdunkeln stillen, im Halbschlaf stillen, das Baby mit der Brust spielen lassen, unterschiedliche Stillhaltungen ausprobieren, alle künstlichen Sauger vermeiden, das Baby massieren, viel Körperkontakt (Haut auf Haut), und ganz wichtig: keinen Stillstress erzeugen, weder bei der Mutter noch beim Kind, Ruhe und Gelassenheit, auch wenn es schwer fällt. Um deine Milchproduktion aufrecht zu erhalten und zu verhindern, dass die Brust übervoll wird, sollte die Milch ausgestrichen oder abgepumpt werden. Die so gewonnene Milch kann dem Kind mit einer alternativen Fütterungsmethode angeboten werden, z.B. mit einem Becher. Die Flasche ist in dieser Situation nicht unproblematisch, denn es kann passieren, dass sich dein Kind dann zur Flasche hin abstillt. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Mitglied inaktiv
... kann es daran liegen? ...und danach wird es vielleicht wieder besser? ach ja, und er hat auch gar keinen guten "Zug" mehr drauf, ich kann beim Ansaugen keinen Milcheinschuß spüren. Er tut gerade so, als könnte er nicht saugen... ? LG und schon mal Danke, Sonnine
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