Mitglied inaktiv
hallo! marty ist jetzt 6 1/2 monate und isst schon sehr gerne jegliche art von brei. bis zum 4. monat habe ich voll gestillt und dann sehr langsam nach und nach mit brei angefangen, den er sofort geliebt hat. nur leider mag er ihn so sehr, dass er sich nun von alleine fast vollständig abgestillt hat und tagsüber einfach nicht mehr an die brust möchte, er mag wohl einfach das "handfeste" lieber. nur noch morgens bekomme ich ihn an die brust. mein problem ist, dass er weder pre noch folgemilch akzeptiert. hab mehrere sorten versucht, aber er verzieht nach ein paar zügen das gesicht, würgt alles wieder hoch oder macht den mund einfach nicht mehr auf. was soll ich also machen? er scheint die "flüßige nahrung" einfach nicht mehr zu akzeptieren. reicht denn milchbrei als milchersatz, ich weiß ja, dass er noch milch braucht und bin deshalb verzweifelt. hier sein essensplan: zwischen 5 und 6 uhr: stillen 9 uhr: 1 glas apfel-banane- zwieback brei + 110 ml apfelsaft/fencheltee 12 uhr: 1 glas menü (z.b. kürbis-kartoffel-rind) + 130 ml apfelsaft/fencheltee 15 uhr: 1 glas obstbrei + 110 ml apfelsaft/fencheltee 18 uhr: milchbrei mit etwas obst-getreide-brei + 130 ml apfelsaft/fencheltee ist das trotzdem in ordnung?
Liebe anouk140907, dein Kind bekommt nur noch zwei Milchmahlzeiten am Tag, das ist in diesem Alter eindeutig zu wenig. Bitte wende dich an Ihren Kinderarzt und besprich mit ihm, welche Milchnahrung Du verwenden solltest. Du kannst auch einmal versuchen dein Baby anzulegen, wenn es schon sehr schläfrig oder fast eingeschlafen ist. Viele Babys, die sich weigern, an der Brust zu trinken, wenn sie hellwach sind, tun es im Halbschlaf dann doch. Du kannst ihm die Brust auch immer wieder anbieten, wenn es wach ist, dränge aber nicht. Manche Babys sind eher bereit zu trinken, wenn ihre Mutter umhergeht statt stillzusitzen. Weitere Maßnahmen, die sich bei einem Stillstreik bewährt haben, sind: im Umhergehen stillen, in der Badewanne oder im Schaukelstuhl stillen, im Halbdunkeln stillen, im Halbschlaf stillen, das Baby mit der Brust spielen lassen, unterschiedliche Stillhaltungen ausprobieren, alle künstlichen Sauger vermeiden, das Baby massieren, viel Körperkontakt (Haut auf Haut), und ganz wichtig: keinen Stillstress erzeugen, weder bei der Mutter noch beim Kind, Ruhe und Gelassenheit, auch wenn es schwer fällt. Um deine Milchproduktion aufrecht zu erhalten und zu verhindern, dass die Brust übervoll wird, sollte die Milch ausgestrichen oder abgepumpt werden. Die so gewonnene Milch kann dem Kind mit einer alternativen Fütterungsmethode angeboten werden, z.B. mit einem Becher. Die Flasche ist in dieser Situation nicht unproblematisch, denn es kann passieren, dass sich dein Kind dann zur Flasche hin abstillt. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Mitglied inaktiv
Öhm, Du gibst ja nach jeder Mahlzeit Apfelsaft mit Fencheltee, wie wärs, wenn Du das einfach mit abgepumpter/ausgestrichener Milch vertauschst? Wie gibst Du denn den Tee/Saft- so würd ich dann eben die MuMi anbieten, wenn Brust nicht mehr geht?!?! LG, schnuck
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