Mitglied inaktiv
Hallo Biggi, ich habe mir die anderen Beiträge zum Thema Abstillen durchgelesen, finde aber keine Antworten auf meine Fragen. Ich gebe meiner Tochter Beikost, stille danach noch ein wenig. Aber das Abstillen will nicht klappen. Die eine Brustseite verfügt über enorm mehr Milchdrüsen. Den Salbeitee bekomme ich nicht herunter. Habe mich deshalb schon einmal übergeben müssen! Was hilft sonst noch gegen die Milchbildung außer Salbeutee und kühlen? Trinke ich ein Glas Wasser, platzt mir fast die Brust. Bin sehr dankbar über Deine Antwort. Wohne in 45134 Essen. Danke Emily
Liebe Emiliy, Salbeitee schmeckt tatsächlich entsetzlich :-), nimm doch Pfefferminztee, der wirkt auch milchreduzierend, wenn auch nicht so sehr wie Salbei. Es gibt auch homöopathische Mittel und naturheilkundliche Mittel, die zur Regulation der Milchmenge eingesetzt werden können. Wenn Du dich hierfür interessierst, wende dich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder Hebamme. Die Erfahrung zeigt, dass es beim Abstillen hilfreich sein kann, wenn die Frau den Salzkonsum einschränkt. Keinesfalls einschränken solltest Du deine Trinkmenge. Du solltest dich weiterhin nach dem Durstgefühl richten. Ehe sich die Milchmenge durch eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr vermindern würde, bekommst Du massive Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Die Empfehlung die Trinkmenge zu reduzieren gehört wirklich endgültig in die Mottenkiste der nicht ratsamen Tipps. Sobald sich die Brust gespannt anfühlt oder schmerzt, solltest Du entweder gerade so vie Milch ausstreichen, dass die Spannung nachlässt oder (falls die Brust nicht gestaut ist und „nur“ schmerzt) die Brust kühlen. Bitte streiche wirklich nicht mehr aus, als unbedingt notwendig, sonst wird die Milchproduktion wieder angeregt. Deine Brust wird sich daran gewöhnen, dass die Nachfrage nicht mehr gegeben ist und die Milchproduktion immer weiter verringern und schließlich ganz einstellen., aber sie braucht etwas Zeit dazu. LLLiebe Grüße Biggi
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