Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Langsames Abstillen

Frage: Langsames Abstillen

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Meine Tochter Ronja ist jetzt 8 Monate alt und bekommt noch 2 Stillmahlzeiten. Morgens und nachmittags. Leider variiert die Milchmenge von Tag zu Tag sehr erheblich. Manchmal ist so viel da, dass meine Brust förmlich platzt und manchmal habe ich Angst, dass Ronja nicht satt wird. Ist das ein Zeichen dafür langsam auch die 3. Breimalzeit einzuführen? Den Abendbrei bekommt sie jetzt seit Mitte September. Vielen Dank im Voraus. Mit freundlichen Grüßen Franziska Buchin


Biggi Welter

Biggi Welter

Beitrag melden

? Liebe Franziska, Schwankungen in der Milchmenge sind nicht unbedingt außergewöhnlich, dennoch erhält ein Kind in aller Regel doch das, was es braucht. Mir ist jedoch in Ihrer Schilderung etwas aufgefallen: Verstehe ich das richtig, dass Ronja nur vier Mahlzeiten pro Tag erhält, zwei Beikostmahlzeiten und zwei Stillmahlzeiten? Das ist für ein Kind in diesem Alter recht wenig, da mindestens fünf Mahlzeiten pro Tag und davon mindestens drei Milchmahlzeiten, für dieses Alter empfohlen werden. Wenn Sie jetzt also Bedenken haben, dass Ihre Tochter nicht satt werden könnte, dann ist es ratsam mindestens einmal mehr zu stillen. Gleichzeitig können Sie ergänzend zur Muttermilch etwa im Abstand von jeweils einem Monat immer eine weitere Beikostmahlzeit einführen, die das Stillen aber keineswegs zwingend ersetzen muss, sondern als zusätzliche Nahrung angeboten werden kann. Viele Tipps und Erklärungen bietet auch das Infoblatt „Babys erste feste Nahrung" von LLL, das bei jeder LLL-Stillberaterin, bei LLL Deutschland oder auch über den Stillshop auf dieser Seite erhältlich ist. LLLiebe Grüße Biggi Welter


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Liebe Biggi Vielen Dank für Ihre Antwort! Jetzt haben Sie mich ganz schön verunsichert. Ronja bekommt morgens um 6:00 Uhr die Brust und dann pumpe ich noch ca. 100 ml ab, damit mein Mann ihr eine Art 2. Frühstück gegen 10:00 geben kann, dazu bekommt sie einen Zwieback. Um 13:00 Uhr gibt es Mittagessen: ein Gemüsebrei mit Kartoffeln oder Reis, manchmal mit Fleisch und einmal die Woche ein Eigelb (ca. 220 g). Um 16:00 (wenn ich von der Arbeit komme) bekommt Ronja wieder die Brust, trinkt dann aber meistens nicht richtig, plus 1 Zweiback. Den Abendbrei ißt sie gegen 18:30 Uhr: ein Getreide-Obst-Brei (ca. 220 g). Dazu muss ich sagen, dass ich erst seit ca. 3 Wochen wieder arbeite und ich das Gefühl habe, dass sich die Milchmenge durch den Stress reduziert. Wir wollen Ronja jedoch im 1. Lebensjahr keine Milch geben, kennen Sie also eine Alternative, womit man den Getreide-Milch-Brei zubereiten könnte? Wo finde ich eine LLL Stillberaterin? Vielen Dank und liebe Grüße aus Berlin Franziska


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Hallo, ich habe bereits seit mehreren Wochen den Wunsch abzustillen. Ich stille seit einiger Zeit tagsüber nicht mehr und hatte es auch vor kurzem geschafft nicht mehr zum Einschlafen am Abend sondern erst nachts zu stillen. Nun fordert meine Tochter (*12.03.24) das Stillen wieder vermehrt ein. Nach einem Gespräch mit einer Stillberaterin (leid ...

Hallo, mein Sohn ist jetzt genau 18 Monate und wir wollten mehrfach abstillen was nicht geklappt hat. Ohne mich in der Nähe kommt er problemlos ohne Milch aus aber mit mir wollte er immer an die Brust. Nun hatte ich in der vergangenen Woche eine schwere Corona Erkrankung und bekomme seit Donnerstag ein Antibiotikum bei der für die Stillzeit hinter ...

Hallo, mein Kind wird in paar Tagen 2 Jahre alt.  Ich stille immer nach Bedarf - auch nachts. Mal 1 mal nachts, mal aber auch 4 mal.   Jetzt meinte die Zahnärztin ich soll schnell wie möglich nachts nicht mehr stillen. Das wäre fatal für die Zähne zwecks Karies.  Habe natürlich Angst!  Wie fange ich an nachts nicht mehr zu stillen.  Ein ...

Hallo, ich habe nun 3 Monate voll gestillt und würde nun gerne abstillen und auf Pre umstellen. Wie gehe ich hier am Besten vor ohne einen Milchstau zu bekommen? Ist abpumpen sinnvoll? Salbeitee trinken? Würde gerne innerhalb einer Woche abstillen. vielen Dank. lg

Liebe Frau Welter, ich habe eine Frage zum Thema (Ab)Stillen: mein Sohn ist 9 Monate alt. Bis 6 Monate wurde er voll gestillt, er hat zu keiner Zeit Schnuller oder Flasche akzeptiert. Wir haben alle möglichen Sauger, Flaschen, Pulvermilch, abgepumpte Milch ausprobiert, egal ob müde, wach hungrig, Papa oder Mama, er wollte es einfach nicht. Haben wi ...

Liebe Biggi, ich bin aktuell in der 8. SSW und muss auf dringenden Rat meiner Gynäkologin abstillen, da es sich um eine Risikoschwangerschaft handelt. Diese Entscheidung tut mir unglaublich weh, auch wenn ich weiß, dass sie medizinisch notwendig ist. Mein Kind ist 20 Monate alt und stillt tagsüber nur noch zum Einschlafen, abends ebenfalls zum E ...

Guten Tag,  ich möchte gerne zum Thema Abstillen und Milchstaus beraten werden. Mein Kind ist jetzt 8 Monate geht und soll ab Mai in die Krippe gehen. Bis dahin würde ich gerne sukzessive abgestillt haben, da ich ab Juni auch wieder arbeiten will und nicht weiter stillen möchte. Nun ist es so, dass er bereits 3x täglich Beikost bekommt und es auc ...

Kind 20 Monate stillt noch 3 Mal: Morgens 5-6Uhr Mittags 11Uhr oder 14uhr   [wenn ich Sie hinlegen um 11Uhr - wenn Sie in der Kita ist nach dem abholen 14Uhr] Abends 18:30-19Uhr Sie isst sehr schlecht.  Es gibt kein essen, bei dem man sagen kann,dass isst Sie bestimmt/sicher. Gemüse isst Sie nur wenig und auch Obst geht nicht immer. ...

Liebe Biggi, ich muss so langsam abstillen, da bei mir eine chronische Borreliose festgestellt wurde und wenn ich meine eigene Gesundheit angehen möchte, muss ich gewisse Dinge einnehmen, die nicht an Stillenden erprobt sind bzw. teilweise stillunverträglich sind. Meine Tochter ist jetzt 16 Monate alt und das Einschlafen untertags ist ziemlich her ...

Liebe Biggi, ich habe soeben viele deiner Antworten auf gestellte Fragen zum Thema Abstillen gelesen und war berührt von deiner Empathie und deinem Verständnis für jede einzelne Situation der Mütter die verzweifelt, verunsichert und einfach nicht weiter wissen - so wie ich.  Hier unsere Situation. Unser Sohn ist jetzt 19 Monate alt und wird fast ...