Mitglied inaktiv
Hallo! Meine Maus wird morgen 8 Monate alt! Jetzt meine Frage! Sie bekommt Vormittag ein wenig Obst oder was zum knabbern (Brötchen, Brot), Mittags ihren Brei mit einen Dessert (Fruchtzwerg oder ähnliches) Nachmittags einen Obstbrei und Abends einen Gute Nachtbrei, zur Nacht und am frühen morgen wird sie gestillt! Wie merke ich ob meine Milch früh und abends noch reicht? Ich will ja nur Ihr bestes! Abends ist sie so schnell fertig (wird satt sein), das sie wenig und nur kurz trinkt! Und früh ist sie nach 5 Minuten fertig! Wenn ich Ihr aber eine Stunde später Ihren Tee gebe, trinkt sie ihn meistens so schnell aus, das ich nicht weiß ob meine Milch Ihr früh reicht! Und wenn ich nur noch zweimal stille wieviel Flüssigkeit muß ich zu mir nehmen? Ich hoffe sie können mir helfen, würde nämlich ruhig noch ein wenig weiter stillen wollen! Ich hoffe sie verstehen mich worauf ich hinaus will (komisch geschrieben)! Vielen Dank im voraus
Liebe oktobermami, es gibt Frauen, die noch jahrelang nur mehr ein- oder zweimal in 24 Stunden stillen und die Brust stellt sich problemlos auf nur mehr eine Stillzeit pro Tag ein. Es gibt aber auch Frauen, bei denen eine so seltene Stimulation der Brust nicht genügt, um die Milchbildung aufrecht zu erhalten. Wie dies bei Ihnen sein wird, kann ich nicht sagen, Sie müssen es ausprobieren. Als stillende Mutter müssen Sie nicht extrem viel trinken. Eine zu hohe Flüssigkeitsaufnahme führt nicht zu mehr, sondern zu weniger Milch, da sie dazu führt dazu, dass das antidiuretische Hormon (DH) zurückgeht, die Frau erfährt dann eine vermehrte Wasserausscheidung ("schwemmt aus") und die Milchbildung verringert sich. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit (davon höchstens wenn überhaupt zwei bis Tassen Milchbildungstee) sind im Allgemeinen ausreichend. Wenn der Urin dunkelgelb wird und die Menge gering ist, trinkt die Frau zu wenig. Mit sieben bis neun Monaten braucht das Kind noch mindestens drei Milchmahlzeiten, mit zehn bis zwölf Monaten noch mindestens zwei. LLLiebe Grüße, Biggi
Mitglied inaktiv
Hallo! Wie könnte ich das probieren, um zu prüfen ob es reicht! Sie ist ja immer zufrieden danach (weint nicht,etc.)! Und nun habe ich schon längere Zeit nur zweimal gestillt! Jetzt habe ich Angst, wenn sie sagen das es mindestens dreimal sein soll! Kann da was passieren!? Ich würde echt liebend gerne weiterstillen! Haben sie da nicht noch einen Extratipp? Bitte! Und noch eine Frage hintendran! Meine Freundin raucht ab und zu (zieht drei- bis 4-mal bei Ihren Freund) und stillt auch nach Bedarf! Das ist doch irre schädlich oder nicht!? Ich will Ihr mal zeigen, das das nicht geht durch Ihre Antwort! Oder darf man das, Ihre Stillpausen sind immer 3-4 Stunden! Danke im voraus
Liebe oktobermami, Ihr Kind braucht drei Milchmahlzeiten, aber Sie geben doch auch noch einen Milchbrei, der zählt auch dazu! Sie können Ihr Baby einmal vor und nach dem Stillen wiegen, dann sehen Sie, wie viel Ihr Kind trinkt. Sollte es wirklich zu wenig sein, können Sie einfach tagsüber vor oder nach der Beikost noch anlegen, dann bekommt Ihr Baby sicherlich ausreichend Milch. Klar ist Rauchen nicht toll für ein Baby. Doch auch Kinder von Raucherinnen können gestillt werden. In der Regel überwiegen die Vorteile des Stillen, die Nachteile des Rauchens. Es gibt keine Angabe über eine absolut ungefährliche Anzahl Zigaretten während der Stillzeit, die Grenze wird unterschiedlich angesetzt, doch bis zu fünf Zigaretten täglich werden in der Literatur als vertretbar angesehen, einzelne Autoren legen die Zahl auch höher fest (z.T. werden sogar 20 Zigaretten täglich angegeben!). Die Mutter sollte darauf achten, dass sie nicht neben dem Kind oder im selben Raum wie das Kind (oder im Auto) raucht, um es vor dem Passivrauchen zu schützen. Dies gilt auch für andere Raucher. Außerdem sollte sie möglichst nach dem Stillen rauchen. Nikotin geht rasch in die Muttermilch über und hat eine Halbwertszeit von etwa 90 Minuten. Das heißt nach 90 Minuten ist die Hälfte abgebaut, nach weiteren 90 Minuten wiederum die Hälfte der verbliebenen Menge usw. Einige Mütter rauchen und stillen ohne offensichtliche Probleme, aber andere Mütter und ihre Babys kommen damit nicht zurecht. Es wurde eine Verbindung zwischen Rauchen und Unruhe bei Babys abgeleitet. In einer Studie wurden 40% der von Raucherinnen gestillten Babys als unruhig (zwei bis drei Stunden "übermäßiges" Schreien) bezeichnet, verglichen mit 26% der von Nichtraucherinnen gestillten Babys (Matheson und Rivrud, 1989). Die Verbindung zwischen unruhigem Verhalten und Rauchen wurde auch bei mit künstlicher Säuglingsnahrung gefütterten Babys festgestellt, wenn es in dem Haushalt einen oder mehrere Raucher gab (Lawrence). LLLiebe Grüße, Biggi
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