Frage im Expertenforum Stillberatung an Kristina Wrede:

Frühchen Muttermilch wird nicht mehr

Frage: Frühchen Muttermilch wird nicht mehr

Schanina87

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Hallo ich habe am 30.4.2018 meine Maus in 27+3 ssw per notsecio entbunden... Ich habe durch eine praevia totalis increta eine Sturzblutung bekommen und während des ks 6 Liter Blut verloren. Ich lag danach 3 Tage auf der its davon einen im künstlichen koma. Ab dem 4. Tag habe ich angefangen abzupumpen. Alle 3-4 Stunden ausser nachts. Das wurde mir so ans Herz gelegt wegen meiner genesung und der blutarmut. (Viele blutkonserven erhslten) So nun Pumpe ich seit 19 Tagen regelmässig und bekomme beim beidseitigen pumpen alle 3 Stunden und 1x nachts, zw. 20ml und 45ml (eher sind es 20ml aus beiden brüsten zusammen)... Ich nehme bockshornklee aktivierer tabl und trinke von humana piu. Trinke viel und esse ausreichend. Warum wird es nicht mehr? Und kann ich sie damit später überhaupt voll stillen (wenn sie das später überhaupt mitmacht)? Lg und danke im voraus


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Liebe Schanina87, puh, du hast ja eine ziemlich schwere Zeit hinter dir - Hut ab, dass du noch nicht das Handtuch geschmissen und aufgehört hast zu pumpen. In deinem Fall empfehle ich noch mehr als sonst, nach jemandem in deiner Gegend zu schauen, die dich punktgenau unterstützen kann. Vielleicht gibt es sogar eine Stillberaterin (im besten Fall eine IBCLC) am Krankenhaus, wo deine Maus jetzt liegt? Eine Stillberaterin in deiner Nähe findest Du im Internet unter http://wwwlalecheliga.de (La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). Bitte schau wirklich nach jemandem - je besser du begleitet wirst, desto größer sind deine Aussichten auf Erfolg. Eines vorab: Jawohl, es kann noch alles klappen! Meine Schwester hat ihre Jünste in der 25. Woche entbunden, und auch wenn es lange Monate waren, die die Maus im Krankenhaus sein musste, und bis es mit dem Stillen geklappt hat - am Schluss hatten sie eine wundervolle und ausschließliche Stillbeziehung! Möglicherweise klappt es beim Pumpen noch nicht so recht mit dem Auslösen des Milchspendereflexes. Das ist das häufigste Problem. Dieses Infoblatt von La Leche Liga Deutschland kann dir helfen, erfolgreicher abzupumpen. https://www.lalecheliga.de/images/Infoblaetter/LLL_Muttermilch_gewinnen_und_aufbewahren.pdf Manchmal hat eine Mama so viel Stress, dass ihr Adrenalin hemmend auf den Milchfluss wirkt. Darum ist es gut und sinnvoll, wenn du auch Pumppausen einlegst - sie sollten jedoch nicht zu lang sein. Über 7 Stunden würde ich auch nachts nicht ohne lassen, gerade weil nachts die Prolaktin-Produktion angekurbelt wird. Helfen können auch bestimmte Visualisierungen. Vielleicht kennst du jemanden, der Entspannungsreisen/geführte Meditationen/leichte Hypnosen macht und dich begleiten könnte. Je entspannter du bist, desto leichter fließt die Milch - und das ist gerade in solchen besonderen Situationen, wie ihr sie momentan erlebt, nicht leicht zu schaffen, das weiß ich! Ich hoffe, das hilft dir schon mal weiter. Bitte melde dich gern wieder... Wir begleiten dich gern von hier aus so gut, wie das eben möglich ist. Lieben Gruß, Kristina


Schanina87

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Ich danke Ihnen für die ausführliche und liebevolle Antwort. Ich bin weiterhin am pumpen und hoffe sehr das wir es schaffen später zu stillen. Lg


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