Mitglied inaktiv
Hallo Biggi, meine Tochter ist nun 10 Monate alt und das Abstillen scheint etwas früher beendet, als ich es mir gedacht und auch gewünscht hatte. Da sie angefangen hat, mich beim Trinken zu beißen (als ich sie noch morgens und abends und ab und an tagsüber stillte), haben wir morgens und abends auf Fläschchen umgestellt (mal Mumi, mal Pre) und sie hat tagsüber noch ab und an an der Brust getrunken. Irgendwie hat es sich jetzt in den letzten Tagen ergeben, dass sie nur noch Premilch trinkt. Auch tagsüber verlangt sie nicht mehr nach dem Stillen. Ich bin so vorgegangen, nicht anzubieten, aber auch nicht zu verweigern, sie wollte von selbst nicht mehr.... Jetzt sind meine Brüste aber morgens und abends ziemlich prall und tun auch ein bisschen weh. Ich pumpe immer nur noch so viel Milch ab, dass das Spannen und die "Knoten" weg sind. Ist das richti?? Oder was muss ich sonst machen?? DANke für den Tipp Lotta
? Liebe Lotta, wenn Du dir sicher bist, dass Du diese Situation zum endgültigen Abstillen nutzen willst, dann kannst Du so vorgehen, dass Du immer dann, wenn die Brust spannt, gerade so viel Milch vorsichtig ausstreichst oder abpumpst, dass die Spannung nachlässt und Du dich wieder wohl fühlst, so wie Du es ja bereits tust. Nicht mehr Milch als unbedingt erforderlich entleeren, da sonst die Milchbildung wieder angeregt wird. Zusätzlich kannst Du die Brust kühlen. Ein Einschränken der Trinkmenge (wie es leider immer noch häufig empfohlen wird) ist nicht empfehlenswert. Trinke entsprechend deinem Durstgefühl. Was hingegen hilfreich sein kann, ist das Einschränken des Kochsalzkonsums. Auch solltest Du keinesfalls die Brust hochbinden. Was hilfreich sein kann ist ein gut sitzender, stützender BH, der jedoch keinesfalls einengen darf. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, die zum Abstillen eingesetzt werden können. Wenn Du dich hierfür interessierst, wende dich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder Hebamme. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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