Mitglied inaktiv
Liebe Experten, aufgrund starker Schmerzen beim Stillen habe ich meinen 2,5 Monate alten Sohn zuerst mit Brust und dann Flasche gefüttert, dies ca. eine Woche lang. Ich muss sagen, dass Seit Beginn des Stillens immer wieder Schmerzen auftraten. Nun zu meinem Problem: Seit ca. drei Tagen, schreit er an der Brust und schlägt sie. Meine Hebamme sagte er hat sich wohl selbst abgestillt. Heißt das jetzt ich muss die Brust gleich komplett sein lassen? Vg Janini
Kristina Wrede
Liebe Janini86, es klingt nach einer typischen Saugverwirrung. Eine Saugverwirrung entsteht, wenn ein Kind mit dem Wechsel zwischen den Trinktechniken an Brust und künstlichem Sauger (dazu gehören Flaschensauger, Schnuller und Stillhütchen) nicht zurecht kommt und dann die Brust schlussendlich sogar verweigern kann. Das ist ein ernsthaftes Stillproblem, das schon viele Sorgen und Tränen bei Müttern und Kindern verursacht hat. Doch eine Saugverwirrung kann überwunden werden. Dabei ist es die erste Maßnahme, dass sämtliche künstlichen Sauger weggelassen werden. In leichteren Fällen kann dies schon ausreichen. Am besten besprichst Du mit einer Stillberaterin in deiner Nähe, wie Du vorgehen kannst. Adressen von Stillberaterinnen findest Du im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). Bis Du eine Kollegin erreichen kannst, hier einige allgemeine Tipps, wie dein Kleines vielleicht doch tagsüber mehr trinkt: Du kannst versuchen dein Baby anzulegen, wenn es schon sehr schläfrig oder fast eingeschlafen ist. Viele Babys, die sich weigern, an der Brust zu trinken, wenn sie hellwach sind, tun es im Halbschlaf dann doch. Du kannst ihm die Brust auch immer wieder anbieten, wenn es wach ist, dränge aber nicht. Manche Babys sind eher bereit zu trinken, wenn ihre Mutter umhergeht statt stillzusitzen. Weitere Maßnahmen, die sich bei einem Stillstreik bewährt haben, sind: im Umhergehen stillen, in der Badewanne oder im Schaukelstuhl stillen, im Halbdunkeln stillen, im Halbschlaf stillen, das Baby mit der Brust spielen lassen, unterschiedliche Stillhaltungen ausprobieren, alle künstlichen Sauger vermeiden, das Baby massieren, viel Körperkontakt (Haut auf Haut), und ganz wichtig: keinen Stillstress erzeugen, weder bei der Mutter noch beim Kind, Ruhe und Gelassenheit, auch wenn es schwer fällt. Ich hoffe, da ist etwas dabei, was dir weiterhilft! Lieben Gruß, Kristina
ProudMom16
Hallo Janini. Nein du kannst ja auch abpumpen. Hatte das selbe problem wie du meine Brustwarzen hat meine Tochter immer ganz wund und blutig genuckelt. Bin dann zu meinem FA und er hat mir ein Rezept ausgeschrieben für eine elektrische Milchpumpe von Medela oder so (hatten sie auch im KH) und habs mir dann von der Apotheke kostenfrei ausleihen dürfen. So kannst du deinem kleinen trotzdem noch Muttermilch geben ;) Warte bis deine brust nicht mehr schmerzt und probier es einfach nochmal ;). Hoffe ich konnte dir bisschen weiter helfen. GLG
Mitglied inaktiv
Huhu, vielleicht hat dein Kleiner auch ne Brustschreiphase? Wir hatten das auch mit knapp 3 Monaten, da hat sie - egal welche Stillposition - die Brust angeschrien. Erst war es bei einzelnen "Stillversuchen", nach ca. 1 h ging es dann doch, und das wurde dann immer länger, sodass wir einmal ab Mittag bis zum nächsten früh Probleme hatten ... was uns geholfen hat: im abgedunkeltem Schlafzimmer in Seitenlage zu stillen, unsere Tochter in den Schlaf schaukeln und dann schlafend anlegen, viel Kuscheln, am besten halb nackig (nur Windel bei ihr und Unterwäsche bei mir). Wenn ich merke, dass sie wieder unruhiger wird beim Stillen, dann bleibe ich einfach mal einen Tag mit ihr nur auf dem Sofa oder im Bett und habe sie dann nach dem Stillen lange im Arm, lasse sie nuckeln. Ausserdem braucht sie in solchen Phasen Ruhe, also keine Nebengeräusche, weil sie alles ablenkt. Sie dockt dann ab und schaut rum ... Bei uns ist es deutlich besser geworden. Aber hol dir am besten gleich (heute noch) ein Rezept für eine Milchpumpe mit Zubehör, dann kannst du das kostenfrei in der Apotheke ausleihen. Dann hast du gleich alles da, falls du es doch brauchst. Das Rezept bekommst du beim Kinderarzt oder bei deinem Frauenarzt, evtl. bekommst du das auch ohne in die Sprechstunde zu müssen - einfach mal nachfragen. Alles gute euch.
Mitglied inaktiv
Danke für deine Nachricht. Abgepumpt habe ich schon am Anfang um die Milchproduktion in Gang zu bringen. War für mich aber echt schrecklich immer an diesem gerat zu hängen... kann es mir von daher nicht wirklich vorstellen, das zu machen.
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