Philomena0303
Hallo, ich habe letzte Woche abgestillt, nach 10 Monaten. Seitdem habe ich extreme Stimmungsschwankungen und kriege richtig depressive Zustände, wo ich mich am liebsten nur noch in Luft auflösen würde und es gar nicht ertrage, dass ich existiere. Hat das denn wirklich mit der Hormonumstellung zu tun? Ich habe sowas von Freundinnen noch nie gehört, daher kommt es mir sehr komisch vor. Niemand in meinem Umfeld nimmt mich ernst, wenn ich sage, dass es mir sehr schlecht geht - weiß gar nicht so wirklich, an wen ich mich wenden kann. Danke schon mal und liebe Grüße Philo
Liebe Philo, es gibt tatsächlich einen Zusammenhang zwischen depressiven Verstimmungen und plötzlichem Abstillen, aber ich denke nicht, dass Du so schlagartig abgestillt hast und außerdem wird diese Symptomatik eher bei Frauen beschrieben, deren Kinder deutlich jünger sind als dein Kind. Dennoch will ich nicht ausschließen, dass die hormonelle Veränderung, die mit dem Abstillen einhergeht, mit zu deiner derzeitigen Stimmungslage beigetragen hat. Der Prolaktinspiegel sinkt und damit fällt dieses natürliche „Beruhigungsmittel" weg. In wie weit diese Situation nun bei dir wirklich behandlungsbedürftig ist oder ob Du einfach abwarten kannst, kann ich nicht beurteilen. Sprich doch einmal mit deiner Frauenärztin/arzt oder deiner Hausärztin/arzt, die dich dann bei Bedarf an entsprechende Spezialisten oder Therapeuten weiterleiten können. Ich wünsche dir möglichst bald wieder weniger graue Zeiten. LLLiebe Grüße Biggi
Philomena0303
Danke für deine Antwort. Mein Arzt sagte mir dazu nur "ach, sie arbeiten ja nicht (bin in Elternzeit), sie können sich ja viel ausruhen und dann geht es Ihnen bald besser. Haha, mit einem sehr aktiven Baby, das noch dazu nachts mind. 5 Mal wach wird, ruht man sich Null aus, im Gegenteil oft habe ich mich schon ins ruhige Büro gewünscht. Na ja, ich werde jetzt mal abwarten.
Kristina Wrede
Ja, das Gefühl kenne ich noch gut. Im Büro war ich nie so gefordert wie in der Zeit, als ich mit den Kindern zuhause war... Alles Gute und lieben Gruß, Kristina
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