Mitglied inaktiv
... Der KA meinte auch, sie soll schnell etwas anderes essen. Naja, wir haben weiterhin versucht, ihr verschiedene Beikosten anzubieten. z.Z. bin mit meinem Latein am Ende. Nudeln (Hörnli) hat sie sich skeptisch angeschaut, Marmelade (war bisher dagegen) ist nicht der Hit, Wurst/Fleisch --> keine Chance! Das einzige, was gut ankam ist... Sauergurken und Brezel ohne Salz :-(( Jedesmal schaut sie mich so an, als ob ich sie vergiften möchte - Echt ein komisches Gefühl. Dem Tipp, sie hungern zu lassen, der mir vom ersten KA empfohlen war (so was !!), werde ich niemals folgen. Mein Mann, völlig verzweifelt und sehr bezorgt (liebt seine Tochter über alles und hat Angst um sie, seitdem ihm im KH eingeredt wurde, meine Milch würde nicht ausreichen), verlor leider die Geduld, als sie ihre Eisenstropfen samt Saft nicht trinken wollte, und er versuchte sie dazu zu ÜBERreden/zwingen. Es gab dann einen Riesenkrach zwischen uns beiden, und ich befürchte nun, dass die Maus das Vertrauen komplett verloren hat. Ich verstehe meinen Mann wohl, weil ich selber nicht immer geduldig bleiben kann und oft heule, schimpfe oder manchmal depressiv werde. Mit etwa 20 Windelnwechseln am Tag, Still- od. Schlaftstreik, wenn die Windel nur ein paar Tropfen nass ist, Stillverweigerung wenn es 1 Min zu früh ist, und Hysterischer Anfall, wenn es 1 Min zu spät ist, Clusterfeeding mit SNS/Flasche, Trinkverweigerung beim Ausflug oder wenn Besuch da ist (trozt Dunkelkämmerchen), möchte ich sie mindestens einmal am Tag zum Mond - mit Rückflug natürlich - schicken. Auch aus diesen für mich stresslichen Gründen klappte das Abpumpen bei mir nicht, und ich hatte es nach 3 Monaten aufgegeben. Dies erklärt die lange Zeit mit SNS: Ihre Saugverwirrung war/ist so stark, dass sie mit dem Milchspendreflex nie zu recht kam. Sie saugte trozt richtiges Anlegens (von LLL-Beratein & Hebamme überprüft) zu schwach, um die Milchproduktion richtig anzuregen, hatte auch einen kleinen Mund, den sie nicht richtig öffnen konnte. Erst vor einigen Wochen wurde endlich festgestellt, dass sie ein Problem mit der Halswirbelsäule hat (der erste KA glaubte es nicht so sehr, obwohl sie nicht, den Kopf häufig schräg hielt, nach jeder Mahlzeit gespuckt hatte, oft quengelig war, nur eine Stillposition akzeptiert duldete, und die Bauchlage verweigerte. Könnte dies auch erklären, warum sie Schweirigkeiten beim Saugen hatte/hat?
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