Mitglied inaktiv
Hallo Biggi, hallo Kristina, ich bräuchte mal Rat bei folgendem Problem: Ich habe in meiner rechten Brust wohl mehrere Milchgänge die blind liegen. D.h. die Brust produziert beim Milcheinschuss immer soviel wie die andere, doch kann nicht alles abgetrunken werden. Ich schlittere immer haarscharf an einer Brustentzündung vorbei. In der Folge gibt diese Brust natürlich viel weniger Milch. Mein erstes Kind habe ich damals nach 3 Wochen zugefüttert, da ich dachte, die Milch reicht nicht. Ich habe sie dann aber noch ein Jahr gestillt. Mein zweites Kind konnte ich dann dank meiner Hebamme tatsächlich ohne zuzufüttern voll stillen (er nahm sogar besser zu als meine Erste ). Beide Kinder haben sich jedoch ca. ab dem 7. Monat von der rechten Brust abgestillt - es war ihnen wohl zu wenig. Mein drittes Kind ist jetzt gerade mal 4 Monate alt und verschmäht jetzt schon eine Woche meine rechte Brust. Bisher hat sie gut zugenommen. Sie schreit schon, wenn ich meine rechte Brust frei mache. Die verschiedensten Anlegevariante ändern nichts an dieser Tatsache. Sie trinkt auch nicht daran im Halbschlaf. Jetzt meine Frage: Wie soll ich jetzt weiter vorgehen, soll ich es einfach so belassen? Soll ich immer wieder die rechte Brust anbieten - trotz Geschrei? Soll ich die rechte Brust ausstreichen oder gar abpumpen, damit im Fall des Falles noch Milch da ist und es in ein paar Tagen/Wochen nochmal probieren. Beim Abpumpen bringt die rechte Seite aber sowie so höchstens noch 10-20 ml. Reicht eine Brust zum Vollstillen? Für einen Rat bin ich dankbar. Liebe Grüße, Steffi!
Kristina Wrede
Liebe Steffi, ja, eine Mutter kann ihr Baby auch mit nur einer Brust voll ernähren. Weigert sich das Baby hartnäckig, auf beiden Seiten zu trinken, wird sich die unbenutzte Brust langsam zurückbilden, und zwar in den Zustand, den sie vor der Stillzeit hatte. Bei der anderen Brust wird das Milchangebot zunehmen. In der ersten Zeit wird ein Baby, das nur (noch) mit einer Brust gestillt wird, möglicherweise häufiger als zehn bis zwölfmal in 24 Stunden trinken wollen, bis sich die Milchmenge der stillenden Seite angepasst hat. Lieben Gruß, Kristina
Ähnliche Fragen
Hallo, Mein Sohn wird in sechs Wochen 3 Jahre alt. Er geht halbtags in den Kindergarten, den Rest der Zeit kümmere ich mich um ihn. Ich versuche ihn seit ca. 6 Monaten abzustillen. Zuerst haben wir es auf vier mal reduziert (morgens, Mittagsschlaf, abends und einmal nachts), dann habe ich versucht, es auf zweimal zu reduzieren, ohne nennenswert ...
Hallo, wir stillen immer noch :) Mein Sohn wird im Mai 2 Jahre und seit ein paar Wochen merke ich, dass er nur noch an der Brust "nuckelt" und eigentlich nicht mehr trinkt. Er trinkt 1x immer um ca. 23 Uhr richtig viel und die restlichen male nuckelt er nur wie bei eimem Schnuller. Er lässt sich aber anders (außer durch ewiges herumtragem) micht me ...
Hallo Frau Welter, ich bin leider total verunsichert und weiß nicht recht an wen ich mich wenden kann. Ich habe jetzt auch viele ähnliche Beiträge und Ihre Antworten dazu gelesen, aber nichts passt so richtig zu mir. Mein Sohn wird in einem Monat 2 Jahre. Nach anfänglichen Problemen beim stillen, haben wir eine richtig schöne Stillzeit zusammen. M ...
Hallo, Meine Tochter ist 13 Monate alt und aufgrund einer anstehenden Kinderwunschbehandlung muss ich sie leider jetzt schon abstillen. Ich habe es bereits geschafft sie nachts abzustillen und sie schafft es mehrere Stunden zu schlafen, wacht aber dennoch öfter auf. Sie wird aktuell mehrmals gestillt: morgens nach dem aufwachen, mehrmals tagsüber ...
Hallo Biggi, meine Tochter ist 2 1/4 Jahre alt. Sie stillt noch sehr viel tagsüber und auch nachts noch häufig. Unsere Nächte sind oft sehr sehr unruhig und ich bin morgens völlig gerädert, da ich manchmal einfach nicht wieder in den Schlaf finde. Jetzt haben mein Mann und ich den Plan, unsere Tochter nachts abzustillen. Dazu möchte er die Nächte ...
Liebe Biggi, ich hatte dir vor 2 Monaten geschrieben, dass ich einen Ausschlag unter der Brust habe und ich bei einer sehr unsensiblen Hausärztin war, die meinte ich müsse abstillen. Nach deiner Rückmeldung hatte ich mich dagegen entschieden und erst mal abgewartet. Die Ärztin meinte es sei ein Pilz, allerdings hatte ich absolut keine Beschwerden ...
Hallo, Mein Sohn und ich stillen gerade ab. Er hat sowieso kaum noch getrunken und ich habe ihn zuletzt nur noch 1x am Tag aus Gewohnheit gestillt. Das haben wir jetzt auch ersetzt. Ich habe nun seit drei Tagen gar nicht mehr gestillt und merke jetzt, dass meine Brust mittlerweile sehr schwer ist. Sie fühlt sich auch voll an, allerdings spannt sie ...
Hallo, Mein Sohn und ich stillen gerade ab. Er hat sowieso kaum noch getrunken und ich habe ihn zuletzt nur noch 1x am Tag aus Gewohnheit gestillt. Das haben wir jetzt auch ersetzt. Ich habe nun seit drei Tagen gar nicht mehr gestillt und merke jetzt, dass meine Brust mittlerweile sehr schwer ist. Sie fühlt sich auch voll an, allerdings spannt sie ...
Ich stille gerade nachts ab. Tagsüber hat der Kleine nicht mehr getrunken. Gerade ist der zweite Tag und meinf Brüste fühlen sich noch sehr unangenehm. morgen haben wir Babyschwimmen. Jetzt mache ich mir Sorgen, dass ich mir dsbri vielleicht eine Brustentzündung zuziehen könnte oder das unangenehme Gefühl der sehr vollen Brüste damit noch verlän ...
Liebe Biggi, meine Tochter ist nun 7 Monate alt und das Stillen hat für uns beide immer prima funktioniert. Doch nun wird sie immer agiler und meine schon immer sehr üppige Milchproduktion macht mit inzwischen häufig Probleme. Ich möchte daher in den nächsten 2-3 Monaten langsam aber sicher abstillen. Dabei gibt es aber leider ein paar Hürden: ...
Die letzten 10 Beiträge
- Judasohrpilz in Stillzeit
- Brustverweigerung
- Clusterfeeding
- Verzweifelt nicht mal stillberaterin konnte helfen
- Stillen nach Notsectio
- Wie 1-jähriges Stillkind einmal pro Woche von Mutter trennen?
- Unsicherheit nach U3
- Wiederkehrende Entzündung der Brustwarze, Soor? Mischinfektion?
- Einschlafen beim Stillen
- Brustverweigerung links