Mitglied inaktiv
Hallo Biggi, mein Sohn ist nun 5 Wochen alt und ich stille voll. Am Anfang hat alles super geklappt, doch seit ca. zwei Wochen macht meine linke Brust was sie will. Ich habe bis dahin nur eine Seite zur Zeit angelegt und beim nächsten Stillen die andere Seite, bis mein Sohn Robin begann die linke Brust nach kurzem Saugen anzubrüllen. Mir ist dann aufgefallen, dass die Brust sich ganz schlaff und leer anfühlt, beim ausstreichen konnt die Milch höchstens tröpfchenweise. Auf der rechten Seite hingegen trinkt er gierig und die Milch läuft schon von allein heraus. Jetzt bin ich umgestiegen und stille erst die eine Brust 10 Min und wechsle dann zur anderen Seite, solange Robin noch will. Leider ist die linke Brust immer noch "irritiert". Mal ist sie übervoll und hart, die Milch läuft raus, dann wieder ganz leer und schlaff. Was mache ich falsch??? Die rechte Brust macht keinerlei Probleme, obwohl ich von vornherein beide Brüste gleich oft angelegt habe. Wie soll ich weiter vorgehen, um Robin immer gleich viel Milch anbieten zu können und damit auch beide Brüste wieder normal gefüllt sind. Vielen Dank schonmal für ihre Antwort. TINE
? Liebe Tine, Sie machen gar nichts falsch, denn solche Unterschiede sind nicht selten. Dass eine Brust mehr Milch bildet als die andere ist normal, ebenso ist es normal, dass ein Kind eine Lieblingsseite hat, denn wir Menschen sind nun mal nicht symmetrisch. Manchmal kommt es so weit, dass die Bevorzugung der einen Brust eine Verweigerung der anderen Brust nach sich zieht. Das ist aber auch nicht unbedingt ein Problem, da es auch möglich ist, ein Kind mit nur einer Brust zu stillen und die andere Seite abzustillen, falls sich das Kind nicht davon überzeugen lässt, doch wieder beide Brüste anzunehmen. Zwillinge haben ja rechnerisch auch nur eine Brust und können auch voll gestillt werden. Das einzige Problem, das auftauchen kann, besteht darin, dass die Brüste sehr ungleich in der Größe sein können. Doch dies ist ein eher kosmetisches Problem und nach dem Abstillen gleichen sich die Unterschiede wieder aus. Manche Kinder lassen sich überlisten. Sie können versuchen Ihr Baby zunächst an der bevorzugten Brust anzulegen und beim Seitenwechsel drehen Sie es nicht um, sondern lassen es einfach an die andere Brust hinüberrutschen, so dass es seine Lage in etwa beibehält. Auch im Liegen stillen und dabei das Kind nicht auf die andere Seite zu legen, sondern beide Brüste von einer Seite aus anzubieten kann ein Weg sein. Allerdings sind diese Methoden nicht immer erfolgreich, vor allem nicht bei älteren Babys. Hier kann es schon vorkommen, dass sich die Bevorzugung einer Seite nicht mehr beeinflussen lässt. Lassen Sie sich und Ihrem Kind außerdem noch etwas Zeit, denn in fünf Wochen hat sich selten die Stillbeziehung schon wirklich gut eingespielt. Vielleicht können Sie sich ja auch von einer Stillberaterin in Ihrer Nähe verschiedene Stillpositionen zeigen und in einem direkten Gespräch noch einige gezielte Tipps geben lassen. Ich suche Ihnen gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus, wenn Sie mir Ihren Wohnort mit Postleitzahl angeben. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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