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Depressionen wegen abstillen

Frage: Depressionen wegen abstillen

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Ich habe 2 Kinder. (Tochter 4 Monate und Sohn 2 Jahre) Mein "Großer" mußte vor 3 Wochen ins Krankenhaus. Er war fast 1 Woche drinn. In der Zeit wo ich ihn besucht habe, hat meine Tochter das Fläschchen bekommen.(ich durfte sie nicht mit in die Klinik nehmen) Nach drei Tagen begann sie, kurz nach dem ich sie an die Brust nahm, mit schreien. Das wurde mit jedem Tag mehr. Bis sie gar nicht mehr an die Brust wollte und nur noch an der Brust schrie. (die Flasche nahm sie sofort) Dazu kam noch, das sie mir die Brustwarzen blutig "biß". Jetzt bekommt sie nur noch die Flasche. Ich pumpe morgens und abends ab. Die Milch ist schon soweit zurückgegangen, das dabei eine Milchmahlzeit zusammenkommt.(beides zusammengekippt) Allerdings leide ich sehr darunter, das sie nicht mehr an die Brust will. Es war alles so einfach, billig und es machte mich stolz, das sie "nur durch mich" und meine Milch so schön wuchs und zunahm. Aber es bringt ja nix, es zu erzwingen, wenn sie nicht mehr an die Brust will. Oder hätte ich sie doch wieder an die Brust bekommen können, und ihr die Flasche entwöhnen können ? Noch eine andere Frage. Ich hab am Tag insgesammt 300 ml Milch aus der Brust abgepumpt. 250 ml hat die Kleine mit der Flasche bekommen und der Rest war für meinen Großen. Er kann es immer kaum erwarten den Rest zu trinken. Doch jetzt wird es immer weniger. Was kann ich tun, damit er nicht ausflippt, wenn er keine Milch mehr bekommt ?


Biggi Welter

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? Liebe Dani, Ihr Kind ist saugverwirrt und hat sich deshalb zur Flasche hin abgestillt. Eine Saugverwirrung ist ein ernsthaftes Stillproblem, das leider gar nicht so selten auftritt. Doch es kann überwunden werden. Ich kann Ihnen nun nur wärmstens empfehlen, sich an eine Stillberaterin in Ihrer Nähe zu wenden und mit ihr ein ausführliches Gespräch zu führen. In diesem Gespräch können Sie sich darüber klar werden, ob Sie es versuchen wollen, Ihr Kind wieder an die Brust zurückzuführen oder ob Sie sich mit der jetzigen Situation abfinden und zum Beispiel den Weg gehen wollen, dass Sie Ihre Milchmenge beim Abpumpen wieder steigern wollen, um Ihrem Kind möglichst viel Muttermilch geben zu können. Vielleicht finden Sie auch eine ganz andere Lösung für sich, denn es gibt hier nicht nur schwarz oder weiß, sondern viele Zwischentöne. Wenn Sie mir Ihren Wohnort mit Postleitzahl angeben, suche ich Ihnen gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus. LLLiebe Grüße Biggi Welter


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