Sylvia_B
Liebe Frau Wrede, ich bin in großer Sorge. Mein Sohn ist jetzt 13 Wochen alt und ich stille voll. Das Stillen klappte problemlos und plötzlich verweigerte er die rechte Brust. Versuchte viele Tricks aber er merkte immer sofort, wenn ich ihm die rechte gab. Dann brüllte er und verweigerte. Seit ein paar Tagen hat er eine Phase, wo er mit der Brust im Mund extrem schreit und brüllt und nur mit Föhn zu trinken beginnt. Abends und nachts klappt es ganz normal. Jetzz hab ich gegoogelt und da die Info gefunden, dass häufig ein Tumor in der ablehnenden Brust war..... Er trinkt aber manchmal von der rechten Brust auch normal (vorallem nachts) aber auch tagsüber, wenn wir im Liegen stillen. Würde er gar nicht trinken, wenn es mit einem Tumor zusammen hängen würde oder ist er nachts einfach zu müde um zu verweigern???? Wäre froh um eine Antwort. Vielleicht kommt diese plötzliche einseitihe Verweigerung ja häufig vor, wo nichts mit einem Tumor zusammenhängt.. Liebe Grüße Sylvia
Liebe Sylvia, wir Menschen sind nicht symmetrisch und das gilt auch für die Brüste einer stillenden Frau. Es ist ganz normal, wenn eine Brust mehr Milch bildet als die andere. In einigen Fällen kommt es zu einer stärkeren Milchproduktion in einer Brust, weil in dieser Brust mehr Milchgänge arbeiten und die Milch in dieser Brust schneller und reichlicher fließt. Manchmal wird (häufig unbewusst) an einer Seite mehr angelegt als an der anderen und so diese Seite zu mehr Milchbildung angeregt. Dieser Unterschied ist jedoch normalerweise bedeutungslos, da es nicht auf die Menge in einer Brust ankommt, sondern auf die Gesamtmenge. Du kannst versuchen durch gezieltes Anlegen einen Ausgleich zu schaffen, doch es gibt keine Garantie dafür, dass Du diesen Ausgleich erreichen wirst. Und wie gesagt: wichtig ist die Gesamtmenge und nicht, wie viel Milch eine Brust bildet. Ich habe die Untersuchung bzgl. von Brustkrebs gelesen, aber das ist wirklich äußerst selten ! LLLiebe Grüße Biggi
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