Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Brustschmerz und die Milch läuft nicht mehr

Frage: Brustschmerz und die Milch läuft nicht mehr

Mitglied inaktiv

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Hallo. Ich habe seit ein paar Tagen schmerzen in der rechten Brust und war deswegen am Montag auch schon beim Arzt. Anzeichen für eine Entzündung gab es nicht. Jetzt will meine Kleine (fast 4 Monate) nicht mehr an dieser Brust trinken. Habe nun die Brust gewärmt und versucht die Milch auszustreichen, aber es kommen immer nur ein paar Tropfen und die Milch sieht auch nicht so hell aus wie sonst. Die Brust ist inzwischen schon auf einer Seite ganz hart und schmerzt immer mehr. Hilft vielleicht eine Milchpumpe?


Biggi Welter

Biggi Welter

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Liebe Pfaffs, die Brust muss auf alle Fälle entleert werden und wenn das Baby nicht trinken mag, ist die Pumpe eine gute Alternative. Die Übergänge zwischen Milchstau und Brustentzündung sind fließend. In beiden Fällen ist die Brust (an einer Stelle oder komplett) hart und/oder schmerzt. Es kann rote und heiße Bezirke geben. Bei einer Brustentzündung kommen dann immer noch Fieber und eventuell auch Kopf und Gliederschmerzen, wie bei einer Grippe dazu. Ein Milchstau kann vielfältige Ursachen haben: Stress (gerade während der ersten Wochen nach der Geburt), einengende Kleidungsstücke (schlecht sitzende Bhs) oder einschneidende Schultergurte von einer Umhängetasche oder einer Tragehilfe, zu geringe Entleerung der Brust, wenn das Baby plötzlich durchschläft oder tagsüber eine Mahlzeit überspringt, bei manchen Frauen auch Kälte oder Zugluft. Es kommt auch vor, dass eine falsche Anlegetechnik dazu führt, dass einige Bereiche der Brust nicht richtig entleert werden (z.B. wenn die Mutter, wie leider immer noch oft empfohlen, beim Anlegen die Brust zwischen Zeigefinger und Mittelfinger klemmt, um die Nase des Babys freizuhalten). Bei einem Milchstau kannst Du die schmerzende Stelle vor dem Stillen wärmen (z.B. in einer Schüssel mit warmem Wasser oder in der Badewanne). Du kannst auch ein warmes feuchtes Tuch um die Brust legen. Manche Frauen empfinden es als angenehm, wenn sie zwischen den Stillmahlzeiten ein Heizkissen oder eine Wärmflasche über die Brüste legen. Andere wiederum finden Quarkwickel (bitte die Brustwarze und den Warzenhof aussparen) als hilfreich. Um die gestaute Stelle zu entleeren, solltest Du jede Stillmahlzeit auf der betroffenen Seite beginnen, bis der Knoten und die Schmerzen vergangen sind. Du solltest alle eineinhalb bis zwei Stunden anlegen (oder pumpen) und dabei das Baby so halten, dass sein Kinn gegen die schmerzende Stelle gerichtet ist (erfordert manchmal etwas Akrobatik). Die Milch wird auf diese Weise besser herausgesogen und dadurch löst sich die Blockierung besser. Sanfte Massage kurz vor oder während des Stillens kann ebenfalls hilfreich sein. Und wie immer gilt auch hier: auf korrektes Anlegen und eine gute Stillposition achten. Außerdem solltest Du Dir möglichst viel Ruhe gönnen. Wenn möglich leg Dich mit Deinem Kind ins Bett und überlass die Hausarbeit jemandem anderen. Falls Du plötzlich Fieber oder Schüttelfrost bekommst (die Symptome ähneln der einer Grippe), solltest Du zu einem Arzt gehen. Ich wünsche Dir gute Besserung. LLLiebe Grüße Biggi


Mitglied inaktiv

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das hatte ich vor einer Woche auch. Bei mir war vorne eine Druese verstopft.Es kam nicht einmal ein Tropfen raus. Auf Anweisung der Stillberatung, habe ich es steril aufgestochen und dann kam die Milch ganz schön raus. Ach hat das gut getan :)


Mitglied inaktiv

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das hatte ich vor einer Woche auch. Bei mir war vorne eine Druese verstopft.Es kam nicht einmal ein Tropfen raus. Auf Anweisung der Stillberatung, habe ich es steril aufgestochen und dann kam die Milch ganz schön raus. Ach hat das gut getan :)


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