Mitglied inaktiv
Hallo Biggi, seit ca. gestern früh ist meine rechte Brust druckempfindlich, ich glaube jedoch nicht, dass es dort einen Milchstau gibt. Ungefähr in der Mitte zwischen BW und Achsel, keine Rötung o.ä. Ich merke es z.B., wenn ich zwischendurch mit dem Oberarm drankomme, oder eben schon bei ganz leichtem Druck. Ob mich Felix beim Wickeln getreten hat oder im Bett unsanft über mich geklettert ist? Kommt schonmal vor, aber das hält nicht so lange an, sonst müsste ich mich doch an sowas auch erinnern. Es ist gut auszuhalten, aber ich wüsste nun gern, wie lange ich da einfach abwarten sollte. LG, Emily
Liebe Emily, es könnte sich schon um einen beginnenden Milchstau handeln. Die Übergänge zwischen Milchstau und Brustentzündung sind fließend. In beiden Fällen ist die Brust (an einer Stelle oder komplett) hart und/oder schmerzt. Es kann rote und heiße Bezirke geben. Bei einer Brustentzündung kommen dann immer noch Fieber und eventuell auch Kopf und Gliederschmerzen, wie bei einer Grippe dazu. Um eine Brustentzündung in ihren Anfängen zu überwinden oder um zu verhüten, dass sich ein Milchstau zu einer Brustentzündung entwickelt, sollte sich die Mutter ein bis zwei Tage mit ihrem Baby ins Bett legen, um sich auszuruhen und sich zu erholen. Idealerweise sollte ihr jemand während dieser Zeit die Hausarbeit ganz abnehmen. Vor jedem Stillen sollte feuchte Wärme auf die Brust einwirken. Ist das Stillen schmerzhaft, kann zuerst an der nicht betroffenen Seite und nach dem Einsetzen des Milchspendereflexes an der kranken Brust gestillt werden, und zwar solange, bis die Brust wieder weicher wird. Die Stillmahlzeit sollte dann an der ersten Brust beendet werden. Manche Frauen empfinden auch Quarkwickel als angenehm. (Bitte darauf achten die Brustwarze und den Brustwarzenhof beim Anlegen eines Quarkwickels auszusparen) Häufiges Stillen rund um die Uhr ist nötig, damit die Milch in der erkrankten Brust am Fließen gehalten wird. Außerdem sollte beim Auftreten der oben genannten Symptome ein Arzt aufgesucht werden, da unter Umständen Medikamente erforderlich sind. Eine Brustentzündung ist KEIN Grund zum Abstillen. Versuche dich einmal heute wirklich auszuruhen und lege oft an, wenn es nicht besser wird, lass die Brust lieber vorsichtshalber vom Arzt ansehen! LLLiebe Grüße, Biggi
Mitglied inaktiv
Danke für die schnelle Antwort. Die Brust hat aber keine härteren Stellen - kann irgendwie tief drinnen ein Stau entstehen? Ansonsten ist häufiges Stillen kaum zu realisieren - seit Felix so viel anderes isst, kommt er nur so alle 4-6 Stunden. Dazwischen macht er nicht mit. Jetzt zu pumpen hätte ich Angst vor, weil ich nicht zuviel Milch anregen will. Aber die Wärme werde ich gleich mal ausprobieren, denn gleich ist Stillen angesagt... LG, Emily
Liebe Emily, ich kann aus der Ferne nicht viel dazu sagen, warte einfach mal ab und streiche die Brust aus, wenn Felix nicht trinken mag und die Brust spannt. Wie gesagt, sobald die genannten Symptome auftreten, geh zum Arzt! LLLiebe Grüße, Biggi
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