Aleksija
hallo biggi, ich bin langsam echt am ende. die letzten zwei tage hat meine 5 monate alte tochter weniger milch zu trinken. es ist so, dass sie normalerweise 3 minuten saugen muss, bevor die milch kommt. dann kommt etwa 80 ml, mehr auch nicht. also habe ich den fehler gemacht und sie alle 4,5 stunden angelegt. da ich jetzt von ihnen weiß, das man öfter nicht seltener stillen soll, stille ich sie jetzt alle 2,5 bis 3 stunden. da trinkt sie etwa 60 - 80 ml. leider ist es aber so, dass sie viel länger saugen muss, bis endlich die milch kommt, jetzt dauert es um die 6 minuten, gestern nacht hat es sogar ganze 13 minuten gedauert. das ist doch eine zumutung. sie verliert dabei die nerven, ist quengelig und weint, ich weiß nicht wie lange ich das so aushalte und sie auch. wenn sie dann gestillt wurde, steckt sie ständig ihre hand in den mund, als hätte sie hunger und quengelt so lang, bis sie abgelenkt wird. ich habe noch nicht mit beikost angefangen, möchte das in 2 wochen machen. ich habe aber angst, dass es jetzt immer so weitergehen wird, das sie ständig so lang an der brust saugen muss, bis endlich was kommt. wieso dauert das jetzt sooo lange? ich habe an meinem essverhalten oder alltag gar nichts geändert. jedes mal vor dem stillen habe ich angst ob was kommt und wie lang sie saugen muss. das halte ich nicht mehr lange aus. danke
Liebe Aleksija, es ist oft so, dass eine Frau manchmal so angespannt oder seelisch aufgewühlt sein kann, dass der Milchspendereflex blockiert wird und die Milch deshalb nicht fließt. Je mehr Du darauf wartest, umso angespannter bist Du… Deshalb ist es jetzt ganz wichtig, dass DU DIR alle Ruhe und Entspannung gönnst, die Du bekommen kannst. Wenn möglich, lege dich mit deiner Tochter ins Bett und kümmere dich um nichts anderes, als um dein Kind, dich und das Stillen. Ruhe dich aus, gönne dir etwas Gutes (z.B. ein gemütliches Wannenbad mit einer schönen Tasse Tee und Musik, die dir gefällt). Falls Du einen Geburtsvorbereitungskurs besucht hast, setze die Entspannungsübungen, die Du dort gelernt hast gezielt vor dem Anlegen ein. Denke an etwas Schönes und Beruhigendes, zum Beispiel an einen Spaziergang an einem kleinen, plätschernden Bach oder am Meer. Versuche alle Störungen auszuschalten. Du solltest z.B. das Telefon aushängen, und alles was Du brauchen könntest bei der Hand haben. Dazu können ein Glas Wasser oder Saft, ein gesunder Imbiss oder etwas zu lesen gehören. Lass dich von deinem Partner verwöhnen. Wenn es gar nicht klappen mag, kannst Du auch den Milchspendereflex auslösen (Pumpe, Ausstreichen, warmen Waschlappen), bevor Du dein Mädchen anlegst. Keine Angst, das muss jetzt nicht das Ende eurer Stillbeziehung sein. Wende dich auch einmal an eine Stillberaterin vor Ort und überlege dir, ob Du nicht ein Stillgruppentreffen besuchen magst. Der direkte Kontakt mit anderen stillenden Müttern und einer Stillberaterin ist ungeheuer hilfreich. LLLiebe Grüße Biggi
Ähnliche Fragen
Hallo! Ich habe eine Frage zum Thema Abstillen bzw zur Flüssigkeitsaufnahme. Ich stille meine 14 Monate alte Tochter 3x pro Tag (ca 6h, 9h, 19h). Langsam würde ich dann aber doch gerne über das Abstillen nachdenken, um einfach wieder ein bisschen flexibler zu sein. Leider trinkt meine Tochter so gut wie nichts anderes, sie trinkt kaum (wir kommen ...
Hallo, mein Kleiner ist jetzt 10 Monate alt und ich würde gerne langsam abstillen. Ich habe gerne gestillt aber ich bin jetzt an dem Punkt wo ich gerne aufhören möchte. Leider schläft der Kleine sowohl tagsüber als auch nachts nur an der Brust ein. Ich muss also immer da sein. Wir haben auch schon andere Methoden versucht. Sich neben ihn legen u ...
Hallo, Meine Tochter ist nächste Woche zehn Monate alt. Tagsüber bekommt sie drei Mahlzeiten plus Snack am Nachmittag. Zusätzlich stille ich nach Bedarf (ca. alle vier Stunden). Nur nachts nicht. Nachts stille ich alle zwei Stunden. Und ich kann nicht mehr. In den letzten paar Nächten hab ich alles gegeben - Schnuller, rumtragen, kuscheln. N ...
Hallo,ich fange langsam mit selbstgemachten Brei an. Erstmal nur mittags ein paar Löffel wie die kleine mit macht. Da sie viel spuckt und wir uns erhoffen das es dadurch besser wird. Jetzt würde ich gerne anfangen sie langsam mit viel Zeit abzu stillen. Ich lasse morgens die Brust Mahlzeit komplett weg und sie bekommt Flaschen Nahrung. ( Nahrung be ...
Liebe Biggi, mehr stillen, statt weniger macht natürlich Sinn. Aber was ist, wenn das Baby einfach nicht so oft an die Brust möchte? Alles ist so aufregend, lässt sich leicht ablenken. Am besten funktionieren die Stillmahlzeiten in der Nacht. Sollte ich mein Kind wecken, um es dann in der Nacht noch öfter zu stillen? Sie ist bereits an Essen ...
Hallo liebe Biggi , wie meine Überschrift es schon sagt bin ich so langsam am verzweifeln . Ich Stille jetzt mein drittes Kind . Die ersten beiden jeweils 16 Monate und meine kleine jetzt ist 8 Monate . Nie hatte ich auch nur einmal einen Milchstau. Bis Anfang August diesen Jahres. Plötzlich hatte ich auf der linken Seite einen dicken Stau mit F ...
Hallo liebe Biggi. Meine Kleine wird nun 11 Wochen alt. Ich leide seit drei Wochen unter extremen Schwindel. Gestern Notaufnahme den halben Tag Blut okay Neurologisch alles ok Gleichgewicht ok Augenarzt heute auch ohne Befund HNO heute nachmittag. Mrt am Freitag Hätte eigentlich stationär müssen, aber ohne die Maus. Geht aber nicht ...
Hallo, meine Tochter und nun 7 1/2 Monate alt und ich möchte nun langsam abstillen. Sie bekommt aktuell ihren Mittagsbrei und Abendbrei und in einer Woche wollte ich auch mit dem Nachmittagsbrei anfangen. Das Füttern klappt recht gut (aktuell nicht ganz so, weil sie ihren ersten Zahn bekommt). Ich stille sie nachts einmal (aber nicht je ...
Hallo, mein kleiner Noah wird 8.Monate alt. Er liebt es zu gern an der Titti einzuschlafen und will am liebsten auch die ganze Zeit dran bleiben. Ich möchte gerne auch noch etwas weiter stillen nur diese einschlafroutine "so langsam" ändern. Mein Großen (4) habe ich 10.Monate gestillt. Nur Noah macht mir alles garnicht so einfach er ma ...
Liebe Biggi, meine Tochter und ich haben eine wunderschöne Stillzeit hinter uns. Nun werde ich leider wieder in den Beruf zurückkehren und viel unterwegs sein, weshalb ich das Abstillen in aller Ruhe rechtzeitig einläuten möchte. Es macht mich etwas traurig, gleichzeitig denke ich, daß es vielleicht auch an der Zeit ist!? Und ich weiß ...
Die letzten 10 Beiträge
- Zusätzliche Stillmahlzeit einmalig durch Brei ersetzen
- Baby 9 Monate nachts abstillen
- Zu viel Milch linke Brust
- Weiterstillen trotz Zähnen
- Stillen und neue Brille
- Stillprobleme, Stillhütchen, Zungenbändchen
- Erneute Rückfrage Wildfleisch
- Wildfleisch in der Stillzeit
- Zahnreinigung in der Stillzeit
- Abstillen nach 3 Monaten