Grandessa
Guten Morgen, mein Sohn ist nun 8 Monate alt und wird noch hauptsächlich gestillt. Brei mag er nicht so gern. Es gibt Tage, da isst er ein paar Löffelchen, an anderen Tagen gar nichts. Wir probieren alles aus, Obst, Gemüse, Getreide, selber kochen, Gläschen kaufen... Aber so richtig glücklich is(s)t er nicht. Allerdings guckt er uns das Essen fast aus dem Mund, greift danach und möchte es sich in den Mund stecken. Ich hab es auch schon zugelassen und es scheint, als wäre er mit "richtigem Essen" zufriedener. Ich hab jedoch Angst, dass er sich verschluckt und ich weiß nicht, was und wie ich ihm was anbieten kann. Im Internet und auch in Büchern finde ich zig verschiedene Meinungen. Haben Sie Tipps? Ich danke Ihnen im Voraus. Viele Grüße Grandessa
Liebe Grandessa, kein Kind muss Brei essen! Es gibt Babys, die es geradezu hassen und hysterisch reagieren, wenn man ihnen etwas in den Mund stecken will. Diese Kinder essen aber recht gut, wenn sie selber essen dürfen. Das Geschmiere, das es dabei gibt, ist weniger schlimm, als das Theater mit einem Kind, das sich mit allen Kräften wehrt und außerdem lernen die Kinder recht schnell gut zu essen. Es gibt eine ganze Menge, was als fingergerechte Nahrung angeboten werden kann. Banane zum Beispiel kann ein Kind gut in die Hand nehmen, sie ist weich und es kann sie alleine essen. Auch ein Stück von einer gekochten Kartoffel geht gut. Gekochte Erbsen können einzeln aufgepickt werden (ist gleichzeitig eine gute Übung für die Feinmotorik), alle Gemüse und Obstarten, die einigermaßen weich sind und dann in kleine Stücke geschnitten werden, können gegeben werden. Gerade Stillkinder verfügen über einen sehr guten Würgereflex, so dass die Gefahr, dass sie sich verschlucken relativ gering ist. Dennoch sollte ein Kind nie beim Essen alleine gelassen werden. Für Tipps rund um das Thema Beikost bietet sich das Buch „Babyernährung gesund & richtig – B(r)eikost und Fingerfood“ von Gabi Eugster an. Dort finden sich sehr viele Informationen und Tipps zum Thema Ernährung ab dem siebten Monat. Auch interessant ist der Ansatz des "Baby led weaning", über den du sicher viel im Netz finden wirst. LLLiebe Grüße Biggi
Grandessa
Vielen Dank für die schnelle Antwort!
:-)
Ähnliche Fragen
Hallo Biggi, mein Sohn ist 9 Monate alt und ist ein sehr schlechter Esser. Brei lehnt er komplett ab. Fingerfood isst er homöopathische Mengen hier und da wird geknabbert im Bauch landet nicht viel. Ich stille ihn ca. alle 3-4 Stunden. Er meldet sich aber auch nicht wirklich viel zum Stillen. Unterwegs klappt es kaum, da er immer abgelenkt ist. ...
Hallo liebe Biggi, ich hätte einige Fragen zum Thema Beikost. Mein Sohn wird heute acht Monate alt, ich habe ihn nun im Prinzip die ganze Zeit über voll gestillt. Überall im Internet war ja nun davon die Rede, dass man ab dem 5. Monat und spätestens zu Beginn des 7. Monats die Beikost einführen sollte. Mir war klar, dass ich dies so spät wie m ...
Hallo Biggi, ich habe mich schon ganz schön eingelesen zum Thema Stillen und Beikost und habe auch die beiden unterschiedlichen Lager bemerkt: die "Milchmalzeit-Ersetzer" und die "Es heißt Beikost und nicht Anstattkost"-Verfechter. Ich habe schon viel von dir gelesen und wollte mich deshalb bei dir versicher, ob ich das so richtig mache. Ich ...
Liebe Biggi, nach einem holprigen Start stille ich seit dem zweiten Monat meine Tochter (1. Kind, aktuell 4 Monate) voll. Nach Korrektur ihres zu kurzen Zungenbandes trinkt sie deutlich effektiver, sodass sich die Dauer der Mahlzeiten auf ca. 10 Minuten verkürzt hat. Unsere Abstände zwischen den Mahlzeiten liegen relativ unverändert bei ca. 1,5 ...
Hallo Frau Welter, meine Tochter (7M) isst liebend gerne feste Nahrung und tut sich tagsüber schwer mit dem Stillen. Ich wollte gerne 2 Jahre lang stillen. Wenn ich ihr soviel Beikost gebe, wie sie möchte, würde sie jedoch kaum noch Milch trinken. Meine Frage ist: Wieviel Beikost biete ich ihr an, sodass sie satt wird und zufrieden ist? ...
Guten Tag, ich habe eine Frage zum Thema Beikost. Und zwar habe ich meinen Sohn bis zum sechsten Lebensmonat vollgestillt. Ab dann hatte er auch schon die ersten Beikostreifzeichen. Leider funktioniert das so gar nicht. Egal was ich meinem Sohn gebe, ob feste Nahrung oder Brei, er möchte einfach nicht. Er wehrt sich dagegen, weint bitterlic ...
Liebe Biggi, mein Sohn 4,5 Monate trinkt nur an einer Brust. Die andere/rechte pumpe ich viermal am Tag aus. Hier habe ich jeden zweiten Tag Milchstau, teilweise auch Entzündungen. Wärme vor jedem pumpen an und danach gleich kühlen. Die Milchmenge hat sich fast halbiert, jetzt 50 ml in zehn Minuten pumpen. Die Brust wo er betrinkt pumpe ich na ...
Hallo liebe Frau Welter, meine Tochter ist fast 5 Monate. Wir stillen voll und ich bin unfassbar dankbar darüber 🥰, da die Stillzeit mit meiner größeren Tochter eher ein Kampf war. Nun beginnt bald die Zeit der Beikost und ich habe Sorgen dass sie dann vielleicht nicht mehr gestillt werden möchte bzw sich abstillt. Die kleine Maus wird mein letzt ...
Hallo Frau Welter, meine Tochter ist vor einigen Tagen 5 Monate alt geworden. Da sie die Beikostreifezeichen erfüllt, haben wir gestern mit Beikost begonnen. Heute kam ja die neue Leitlinie raus, dass Kinder mindestens 6 Monate ausschließlich gestillt werden sollten. Da ich bisher ausschließlich gestillt habe, überlege ich nun die Beikost doch no ...
Guten Tag Mein Baby ist 7,5 Monate alt und seit ca 2 Monaten haben wir begonnen Beikost einzuführen. 1)Ich bin jedoch unschlüssig wie ich die Beikost und stillmahlzeiten koordinieren soll also wann Stillen/Beikost da er entweder oft zu hungrig oder zu satt für die Beikost ist und er eher wenig isst. 2)und wie häufig Stillen in dem Alter noch üb ...
Die letzten 10 Beiträge
- Abpumpen bei viel Milch
- Baby trinkt tagsüber nur in der Trage
- Baby trinkt tagsüber chaotisch
- Transfrau und induzierte Laktation
- Gewichtsentwicklung
- Muttermilchstuhl trocken
- Stillen und Candida
- Stillt sich mein Kind (15 Monate) gerade selber ab?
- Brustwarze nach Biss entzündete Wunde
- Zu viel stillen, zu wenig Nahrung?