Happyboymum
Hallo ☺️ Ich hätte eine Frage bezüglich des Abstillens, mein Sohn wird jetzt bald 1 Jahr alt und ich möchte gerne abstillen. Allerdings weiß ich nicht wie ich es am besten machen soll. Mein kleiner brauch tagsüber die Brust eigentlich nicht mehr nur zum einschlafen. Er ißt bei uns vom Familientisch mit aber dennoch ißt er nicht viel, er könnte sich hauptsächlich nur von Obst ernähren das gehe irgendwie immer. Jetzt ist meine Sorge wenn ich abstille das er vielleicht doch nicht ganz satt wird. In der Nacht stille ich nähmlich alle 2-3 Stunden. Und eine weitere Frage wäre ob ich anfangen soll den kleinen tagsüber ohne einschlafen stillen in den Schlaf zubegleiten oder ob das egal ist und ich ihm nachts einfach keine Brust mehr anbieten soll? oder ist es zu früh und er brauch noch Milch? Weil ich würde jetzt ungern mit Flasche anfangen. Danke schonmal im Voraus Liebe Grüße jessi ☺️
Liebe jessi ☺️! Ich würde es langsam angehen und eine Mahlzeit nach der anderen ersetzen, so haben Brust und Baby Zeit für die Umstellung Allerdings sollte dir klar sein, dass dein Kind wahrscheinlich nicht besser schlafen wird, wenn es abgestillt ist, viele Babys haben in diesem Alter noch Hunger. Der immer wieder verbreitete Gedanke, dass ein Baby ab etwa sechs Monaten (oder einer anderen Altersgrenze) nachts nicht mehr aufwachen darf und nachts keine Nahrung mehr braucht entspringt in keinster Weise dem natürlichen Verhalten und den Bedürfnissen eines Babys oder Kleinkindes, alle Still-und Laktationsberaterinnen sind sich darin einig. Du kennst dein Baby am besten und wirst merken, ob dein Baby es nachts ohne Nahrung schafft. Lieben Gruß Biggi
Lola1990
Hallo liebe Biggi, ich würde gerne die Frage hier von Fragestellerin vor mir aufgreifen. Aufgrund einer starken Erkrankung muss ich nämlich nun über einen längeren Zeitraum viele verschiedene Medikamente einnehmen was leider für meinen Kleinen zu einem abrupten Brust Entzug geführt hat. Mit der Beikost haben wir seit dem 6. Monat gestartet. Er hat ab mittags 12:30 Uhr Brei bekommen, wurde danach gestillt, dann um 15;30 Obst-Getreide Brei (danach gestillt) und dann ab 18 Uhr der Milch-Getreide Abendbrei und ebenfalls wieder etwas zeitversetzt gestillt. Die ganze Nacht (mind 4. mal oder mehr an der Brust) und bis zum Mittagsbrei gab es Muttermilch. Mein kleiner ist jetzt 11 Monate. So nun zur Frage, tagsüber habe ich ihn bisher in den Schlaf gestillt (2 Tagschläfchen, so konnte er gut einschlafen und sich beruhigen) zum Abend waren wir fast schon soweit, dass er die Brust oft schon selber losgelassen hatte oder ab und mal gebissen hat (wenn der Hunger nicht mehr allzu groß war) und ich ihn dann so eingewogen habe ohne Brust/schnulli. (Ohne Geschrei, was er akzeptiert hat) Situation jetzt ohne Stillen; ich bekomme ihn tagsüber nicht zum einschlafen/beruhigt ohne Muttermilch, es ist ein enormer Kraft- Aufwand, er schreit ca 45 min bis zur Erschöpfung und ist komplett nass geschwitzt weil er an die Brust möchte. Ich habe ihn in dieser Zeit im Arm und halte ihn und irgendwann kann der arme kleine nicht mehr und schlummert erschöpft 20-30 min ein... (kein schöner Moment ihn so leiden zu sehen) Auch ist er natürlich so ingesamt tagsüber quengelig weil ihm natürlich was fehlt :( Wenn mein Mann (oder Oma) da ist und er die Einschlafbegleitung übernehmen kann läuft das ganz ohne Geschrei ab. Meine FRAGE: ist es sinnvoll vorübergehend den Papa oder eine andere Person diesen Part übernehmen zu lassen? Mein Mann ist natürlich nicht täglich verfügbar, da er arbeiten muss. Sobald ich Matteo im Arm habe endet es wie oben beschrieben, was sich für mich nicht gut anfühlt ihn so schreien zu lassen und ihm keine Brust anbieten zu können. Ich habe es auch mit einem Fläschchen-/schnulli probiert, aber auch das lässt ihn tagsüber nicht beruhigen. Er trinkt das Fläschchen leer und sucht dann weiterhin die Brust und schreit. Haben sie einen Rat wie wir es besser machen können? Ich wäre über jeden Tipp oder Ratschlag dankbar. Ich freue mich von ihnen zu hören. Danke vorab und liebe Grüße Lola
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