Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Angst vor Brustentzündung

Frage: Angst vor Brustentzündung

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Hallo, ich habe vor kurzem damit angefangen meinen Sohn (9 Wochen alt) abzustillen weil es irgend wie nicht richtig funktioniert hat und ich auch die Kraft nicht mehr hatte es durch zu ziehen. Vielleicht war ich doch etwas zu schnell mit dem abstillen, denn jetzt habe ich komplett alle Mahlzeiten auf Säuglingsnahrung umgestellt. Bis vor ein paar Tagen habe ich ihn Nachts einmal gestillt, aber jetzt bemerke ich doch ein paar knotige Stellen an den Brüsten. Mir geht es zwar gut es tut auch nur ein wenig weh aber ich habe jetzt Angst das ich doch noch eine Brustentzüdung bekomme. Was soll ich denn jetzt tun? Ich trinke schon seit ich angefangen habe abzustillen (ca. 2 Wochen) Salbeitee (2 Tassen am Tag) und nehme Homöopathisches Mittel Phytolacca D6 3 mal tgl. 5 Globuli. Könnt ihr mir weiterhelfen das ich nicht über Weihnachten noch zum Arzt muß. Danke Liebe Grüße Sandra


Biggi Welter

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Liebe Sandra, sobald die Brust zu spannen beginnt, pumpen Sie gerade so viel Milch ab oder streichen von Hand aus (oder legen an, wenn Sie das möchten), dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr Milch als unbedingt notwendig entleeren, denn sonst wird die Produktion wieder angeregt. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Ein Einschränken der Trinkmenge (wie es leider immer noch häufig empfohlen wird) ist nicht empfehlenswert. Trinken Sie entsprechend Ihrem Durstgefühl. Was hingegen hilfreich sein kann, ist das Einschränken des Kochsalzkonsums. Auch sollten Sie keinesfalls die Brust hochbinden. Was hilfreich sein kann ist ein gut sitzender, stützender BH, der jedoch keinesfalls einengen darf. Wenn Sie keine Probleme mit einer prallen, schmerzhaft spannenden Brust oder einem Milchstau usw. (mehr) haben, besteht kein Handlungsbedarf mehr. Ihre Brust wird ganz allmählich die Milchproduktion vollständig einstellen und noch in der Brust vorhandene Milch wird vom umgebenden Gewebe resorbiert werden. (Keine Sorge, die Milch in der Brust wird nicht `schlecht“). Es ist auch normal, dass die Brust noch einige Zeit lang Milch bildet, bei manchen Frauen für einige Monate, es gibt aber Frauen, bei denen dies sogar ein Jahr und länger anhält. Viele Frauen haben auch nach dem Abstillen noch einige Zeit einen Milchspendereflex, der einsetzt, wenn sie ihr Kind oder auch ein anderes Baby schreien hören. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, die zum Abstillen eingesetzt werden können. Wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder Hebamme. LLLiebe Grüße, Biggi


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