Mia186
Hallo zusammen, Ich befinde mich gerade im Abstillprozess. Die Kleine war seit drei Tagen nicht mehr an der Brust. Vorher haben wir nur noch Einschlafstillen gemacht. Die ersten zwei Tage hat es gereicht, wenn ich die Brust ausgestrichen habe wenn es zu sehr gespannt hat. Heute morgen bin ich jedoch mit prallvollen Brüsten aufgewacht die auch sehr schmerzhaft waren. Ich habe mir in der Apotheke heute eine Pumpe geholt und erstmal etwas abgepumpt. Dann war es wieder zum aushalten, aber ich merke, dass es sich schon wieder füllt. Wie kann ich die Milchmenge schnellstmöglich reduzieren? Danke Mia
Kristina Wrede
Liebe Mia, das, was du erlebst, passiert leider häufig, wenn das Stillen von einem Tag zum anderen endet. Du solltest auf alle Fälle ausstreichen oder abpumpen, sobald die Brust spannt, aber bitte nicht mehr Milch als unbedingt notwendig entleeren, denn sonst wird die Produktion wieder angeregt. Also wirklich nur, bis der Druck oder die Spannung nachlassen. Danach kannst du die Brust kühlen. Die Erfahrung zeigt, dass es beim Abstillen hilfreich sein kann, wenn die Frau den Salzkonsum einschränkt. Keinesfalls einschränken solltest du deine Trinkmenge. Du solltest dich weiterhin nach dem Durstgefühl richten. Ehe sich die Milchmenge durch eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr vermindern würde, bekämst du massive Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn du dich hierfür interessierst, wende dich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. Bis die Milchproduktion komplett eingestellt wird kann es Monate dauern, allerdings solltest du Probleme mit gestauter Milch innerhalb weniger Tage im Griff haben :-) Lieben Gruß, Kristina
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