Mi86
hallo meine tochter ist bald 10monate und seit 2 wochen haben wir tagsüber abgestillt. sie isst blw und trinkt sehr viel wasser. allerdings bekommt sie keine milchprodukte wegen einer unverträglichkeit (vermutete) ich möchte ihr auch keine säuglingsmilch geben seit 2 tagen ist sie auch nachts abgestillt da sie es nicht mehr einfordert und mit einem schluck wasser weiterschläft. sie fordert das stillen nicht ein und sonst hat sie sich auch nicht verändert sodass uns vorkommt dass es für sie auch passt. also stille ich nur mehr abends vor dem schlafen gehen. das möchte ich vorerst beibehalten denn sie kommt dadurch richtig schön runter. zwei fragen habe ich: muss ich wirklich auf 3 milchmahlzeiten kommen bei einem 10monate altem baby oder reicht eine ausgewogene nahrung (sie isst alles am liebsten gemüse, mandelmuß und vollkornprodukte - fleisch isst sie eher weniger aber wenn man es ihr in die soßen püriert ist sie es auch - fisch liebt sie) zweite frage: ich stille seit dem ersten tag pro mahlzeit nur eine seite da ich einfach sehr sehr viel milch habe. nun sind aber wenn ich nur mehr 1xpro24h stille ja 48h pause bis die gleiche seite wieder dran kommt - regelt sich das nach ein paar tagen? momentan muss ich viel ausstreichen und kühlen und habe schon gegen ende hin schmerzen (keine knödel oder ähnliches) eigentlich wollte ich stillen bis zum ersten geburstag aber wenn es nun so problemlos ist mit abstillen möchte ich die chance nutzen. so gerne und so praktisch stillen war bin ich ehrlich gesagt auch froh wenn es fertig ist und ich nicht mehr so die einzigste bin die sie auf lange zeit haben kann. wobei ich sie sowieso nicht gerne abgebe aber es ist irgendwie weniger druck zu wissen dass es auch mal im notfall ohne mich gehen würde
Liebe Mi86, im ersten Lebensjahr ist Milch die Hauptnahrungsquelle für ein Baby und Ihr Kid braucht noch Milch. Wenn Sie nicht mehr stillen wollen, dann sollten Sie Säuglingsmilch oder Kuhmilch anbieten. Generell wird empfohlen, dass mit Kuhmilch und Kuhmilchprodukten gewartet wird, bis das Kind ein Jahr alt ist, es gibt aber auch Meinungen, die sagen, dass es ab zehn Monaten schon kein Problem sei, Milchprodukte einzuführen. Ab dem ersten Geburtstag kann der Milchbrei mit Vollmilch zubereitet werden, die dann auch nicht mehr verdünnt werden muss. Sollte die Brust jetzt zu voll werden und zu spannen beginnen, können Sie zwischendurch gerade so viel Milch vorsichtig ausstreichen oder abpumpen, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr Milch entleeren als unbedingt notwendig, da sonst die Milchbildung weiter angeregt wird. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Die Erfahrung zeigt, dass es beim Abstillen hilfreich sein kann, wenn die Frau den Salzkonsum einschränkt. Keinesfalls einschränken sollten Sie Ihre Trinkmenge. Sie sollten sich weiterhin nach dem Durstgefühl richten. Ehe sich die Milchmenge durch eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr vermindern würde, bekämen Sie massive Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Die Empfehlung die Trinkmenge zu reduzieren gehört wirklich endgültig in die Mottenkiste der nicht ratsamen Tipps. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. LLLiebe Grüße Biggi
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