LilliB
Hallo liebes Still-Beratungsteam, zuerst einmal wünsche ich Ihnen ein gesundes und glückliches neues Jahr 2013. Nun zu uns. Malte ist jetzt fast 9 Wochen alt, er wurde bisher voll gestillt. Vielleicht muss ich dazu sagen, dass er nach der Geburt Schwierigkeiten mit dem Trinken hatte, er hat lange gebraucht, bis er angefangen hat zu saugen. Insgesamt hat es vier Tage gedauert, bis er es raus hatte. Ab März gehe ich wieder arbeiten, mein Mann hat Elternzeit. Wir haben jetzt angefangen, langsam abzustillen. Auch mit der Flasche hat Malte so seine Probleme. Er schreit erstmal eine Weile, bis er raushat, dass man auch an dem Sauger saugen kann. Es dauert 5-10 Minuten, bis er anfängt zu trinken und schreit heftig. Dann trinkt er gut 130ml Pre-Nahrung. Im Moment ersetzen wir 2 Stillmahlzeiten mit der Flasche (eine Vormittags und eine Nachmittags). Jetzt bin ich unsicher, ob das mit dem langsamen, sanften Anstillen so klappt, oder ob ihn das nur wieder verwirrt, wenn er mal die Flasche und mal die Brust bekommt? Würden Sie mir raten, doch nur noch die Flasche anzubieten (ich würde dann abpumpen und das nach und nach reduzieren). Kann es klappen, wenn ich jetzt erstmal tagsüber immer seltener Stille und nachts jedesmal? Ich stille um 19 Uhr, 21 Uhr, 3 Uhr und 6 Uhr oder ist es besser für meinen Körper, jede 2. Mahlzeit durch die Flasche zu ersetzen, also auch nachts? Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Liebe LilliB, ich würde dem Kleinen Zeit lassen und ruhig weiterhin die Brust anbieten. Ihr Kind wird den Dreh bald heraus haben und besser aus der Flasche trinken. Es ist auch kein Problem, wenn Sie nachts noch voll stillen, so kommen Sie beide zu mehr Schlaf. Die Brust ist ein eher träges Organ, das sich nur langsam auf Veränderungen einstellen mag, aber es ist tatsächlich möglich, dass sie sich auf unterschiedlich lange Stillintervalle einstellt. Auch für Sie ein gesundes und glückliches 2013! LLLiebe Grüße, Biggi
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