lany
Hallo, mein Sohnemann ist knapp 2 Jahre alt und das totale Stillkind Er hat sehr lange voll gestillt, bekam auch erst spät Zähne und hat sich sehr schwer damit getan überhaupt auf einigermaßen regelmäßige Beikost umzusteigen. AKtuell ist es so das er *planmäßig* nur noch zum einschlafen (mittag und abends) und auch nachts stillt. Versuche ich das einzudämmen (und auch bei den Versuchen überhaupt Mahlzeiten durch richtiges essen zu ersetzen) reagiert er absolut panisch und klammert in diesen phasen (und auch lange danach) noch extrem. Versuche das füttern zum beispiel an den papa abzugeben haben bewirkt das er streckenweise schon panisch reagiert wenn ich mich dem Hausflur nähere (ich könnte ja weggehen und ihn ohne Brust beim Papa lassen). Das klingt vermutlich total absurd aber ich kann oft nichtmal die Treppe hoch gehen (wir haben eine Wohnung auf 2 Etagen) ohne das er beim kleinsten knarren auf der treppe angerannt kommt und fast schon los weint. Nachts ist an der Sache noch das größte Problem. Er wird minimum 2 mal die pro nacht wach. Bin ich nicht da was vorkommt wenn ich zum beispiel zum elternabend gehe, er wird das erste mal oft schon so 21/22 Uhr wach oder versuche ihm eben keine Brust zu geben schläft er auf keinen Fall wieder ein. Oft kreischt und weint er dann (und ist in den Tagen danach noch klammeriger). Meine Einschätzung mittlerweile ist das er sich nicht abstillen lassen wird eben durch wegnahme der Brust. Daher habe ich versucht den Milchfluss mit pferfferminz und salbei zu hemmen, hatte aber kaum effekt. Hintergedanke dabei ist das wenn die Milch nicht mehr käme er vl die lust eben verlieren würde und das abstillen akzeptieren könnte. Und er dann eben auch nicht mehr so stark fixiert wäre auf mich. Lange Rede kurzer Sinn, gibt es ein Medikament das die Milch so bremst auch wenn man immer noch zeitweilig anlegt? Er trinkt an sich nur noch sehr kurz pro mahlzeit vl 5 minuten, manchmal 10, nachts noch deutlich kürzer.
Kristina Wrede
Liebe lany, was du schreibst klingt überhaupt nicht absurd - es hört sich an, als habt ihr ein Kind mit "besonderen Bedürfnissen". SOlche Kinder gibt es, und sie sind genauso "normal" wie andere :-) Wenn auch sehr viel antrengender!! Ganz im Ernst: Ich glaube, es täte deinem Kind gut, wenn du ihn trotzdem weiter stillst. Es ist ja nicht so, dass das Stillen dein Kind so anhänglich macht, sondern das Stillen ist für ihn so wichtig, dass er das weiterhin einfordert. Das, was ihm das Stillen gibt, es schwer zu ersetzen. Was kannst du ihm als Ersatz anbieten? Was, wenn er danach noch viel anhänglicher wird? Bei LLL haben wir die Erfahrung gemacht, dass ein Bedürfnis, wenn es in Gänze befriedigt ist, verschwindet, zu "seiner Zeit". Wird es nicht befriedigt, davon können Psychologen viele Lieder singen, überträgt es sich von einer Lebensphase in die andere. Insofern, wenn es für dich noch erträglich ist, würde ich jetzt NICHT zum abstillen raten. Und nein: Es gibt kein zuverlässiges, Nebenwirkungs-freies Mittel, mit dem sich abstillen ließe obwohl weiter gestillt wird. Denn mehr als jede Chemie funktioniert "Mutter Natur": Und da ist es eben so, dass die Nachfrage das Angebot reguliert. Lieben Gruß, Kristina
lany
Guten Abend nochmal hinterher, ja an sich hadere ich wirklich sehr mit mir was das abstillen angeht. Fakt ist, ich wollte an sich um den 1. Geburtsga rum schon abstillen. Da der Wurm aber erst nachdem die ersten zähne da waren mit über 10 monaten überhaupt beikost angenommen hat (aber nur in winzigen mengen) hatte sich das eh erledigt. Der kleine ist unser 3. (und vermutlich letztes ) Kind, gestillt habe ich alle (unterschiedlich lang) und so langsam sehne ich mich mehr denn je danach wieder meinen Körper für mich zu haben. Dieses sehr häufige, sehr lange und intensive stillen zehrt mich doch schon aus. Ich war vor der schwangerschaft deutlich übergewichtig und habe in den 12-18 monaten nach der geburt fast ausschließlich durchs stillen alle kilos verloren die wegzudenken wären (rund 30 kilo) Meine Brust hat auch ziemlich gelitten allein schon durch die ab und zunahmen aber auch so. Ich habe nicht zu selten leichte verletzungen durch zu viel zahngebrauch. Der kleine lässt die brust oft nicht los wenn er nicht will oder schon im tiefschlaf ist. Und am meisten strengt echt das nächtliche stillen an. Das mittelkind hatte auch lange nachts gestillt und nicht durchgeschlafen (erst lange nach dem abstillen). Fakt ist ich habe rund 5 jahre keine einzige nacht länger als 3 stunden am stück geschlafen. Und was mich auch stört ist das der kleine mann mir anscheinend auch manchmal willentlich wie soll ich das sagen hmm sagen wir verbieten will ihm die brust zu verweigern. Meist scheint er mir zwar wirklich tatsächlich panisch aber manchmal wenn ich versuche ihm etwas beizubringen, rituale/muster zu ändern reagiert er sehr sauer. Ich habe beispielsweise versucht ihn vorm mittagschlaf zu stillen und dann erst hinzulegen so das er lernen soll allein einzuschlafen (wobei allein nur heißt ohne brust, ich saß oder lag trotzdem daneben und habe mit ihm gesungen, ihn gestreichelt etc pp. Er schreit sich bei solchen versuchen total in rage. Auch die versuche ihn erst zu stillen und dann mit papa ins bett zu legen oder auch muttermilch über die flasche zu füttern schlug alles fehl. Klar sehe ich schon das er als drittes kind sich vl instinktiv so fühlt als müsse es nähe stärker einfordern oder hat vl einfach ein höheres bedürfnis danach aber ich sehe dabei eben auch mich. Ich kann manchmal echt nicht mehr. Dann stehe ich morgens auf und habe schon kopfweh (und solche ränder unter den augen). Der kleine hat da die großen mittlerweile im kiga /schule sind seit über einem jahr jeden vormittag mit mir allein und wir nutzen die zeit schon sehr intensiv. Aber oft weiß ich schon nicht mehr wie ich dem gerecht werden soll. Egal wieviel ich mit ihm schmuse, tobe, stille er will danach meist trotzdem noch mehr. Und bekommt er seinen will nicht wird geknascht und geweint. Ich weiß echt nicht weiter mir hat sich daher eben der gedanke aufgedrängt das er ohne abstillen niemals eine andere bezugsperson akzeptieren wird und mir graust schon sehr wenn er nächstes Jahr im Sommer in den KIga soll.
Kristina Wrede
Liebe lany, ich verstehe dich so gut, wie sehr du endlich ein Ende sehen würdest. Es ist deine Entscheidung abzuwägen, was für euch das Beste ist. Es kann durchaus sein, dass es der Weg übers Abstillen ist. Jedoch wäre es wichtig herauszufinden, warum dein kleiner Mann so klammert, denn nicht jedes letzte Kind ist so. Wie gesagt, er scheint mir ein Kind mit besonderen Bedürfnissen, und diese Kinder brauchen extrem viel mehr Aufmerksamkeit, Nähe, Bindung, Geborgenheit. Dafür können sie nichts, sie machen es nicht aus Bosheit. Ebenso wichtig ist jedoch, dass du sehr klar bist in deinen Vorgaben. Wenn du ja sagst, muss es ja sein, und wenn nein, dann darfst du davon auch nicht abweichen, nur weil er weint, zürnt oder schreit. Das wäre dann auch die Voraussetzung fürs Abstillen - wobei nicht garantiert ist, dass er nach dem Abstillen eine andere Bezugsperson schneller oder lieber akzeptieren wird, denn das Abstillen bedeutet ja nicht, das seine emotionale Reife zunimmt. Darum solltest du dich darauf einrichten, dass er nich viel mehr Mama brauchen wird. Wie schwer ist er? Kannst du dir vorstellen, ihn noch ins Tragetuch zu nehmen? Die körperlichen Veränderungen, die du mitgemacht hast, haben dich sicher geschlaucht, und ich verstehe gut, dass es dich sicher auch oft frustriert. Dennoch, wie du sagst: Er kann nichts dafür, und rückgängig machen kann man eh nichts. Überlege dir also gut, welchen Weg du gehen möchtest, und egal welche Entscheidung du triffst, steh zu ihr und halte an ihr fest. DAS gibt auch deinem Kind Orientierung und Halt! Lieben Gruß, Kristina
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