Mitglied inaktiv
Ich brauche mal einen Rat Meine Tochter ist jetzt 10 Monate und wird seit einiger Zeit nur noch einmal nachts gestillt. Sie trinkt zwar auch aus der Flasche, aber ich fand es bequemer, nachts nicht aufstehen zu müssen. Mittlwerweile schläft sie fast durch und kommt oft erst gegen morgen, so gegen 6 Uhr. Jetzt habe ich die Frage, wie ich denn jetzt den letzten Schritt zum komletten abstillen schaffe. Soll ich sie einfach nicht mehr an die Brust lassen oder was. Ich glaube nicht, dass die Milch noch sehr naharhaft ist, denn wenn es auch schon gegen morgen ist, 7 Uhr oder so, hat sie trotzdem um 8.30 spätestens hunger und bekommt ihre Morgenflasche. Ich frage mich wann der beste Zeitpunkt ist, ganz aufzuhören, weil es ja auch noch so ein Kuschelmorgenritual beinhaltet und wir beide das noch irgendwie genießen, aber ich bin wieder schwanger und bekomme im Mai unser zweites Kind. Jetzt weiß ich nicht, ob es gut ist, rechtzeitig aufzuhören oder der Übergang zum nächsten Stillen leichter wird, wenn die Brust noch daran gewohnt ist. Können Sie mir da einen guten Rat geben?
Liebe fantasypucki, auch jetzt ist die Milch nahrhaft wie vorher, wahrscheinlich trinkt Ihr Baby nicht mehr sehr viel. Trotzdem ist das "Kuschelstillen" ein schönes Ritual und Sie können das gerne beibehalten, auch während der Schwangerschaft. Vielleicht ist es für Ihr Kind wirklich leichter, wenn es auch noch an die Brust darf und es sieht das Baby dann nicht so als Konkurrenz. Es kann aber auch sein, dass Ihr Kind sich von ganz alleine abstillt, weil sich der Geschmack der Muttermilch verändert. Sie können natürlich auch abstillen, wenn Sie das möchten, achten Sie dabei einfach auf Ihre Brust. Sollte die Brust zu voll werden und zu spannen beginnen, können Sie gerade soviel Milch vorsichtig ausstreichen oder abpumpen, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr Milch entleeren als unbedingt notwendig, da sonst die Milchbildung weiter angeregt wird. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Die Erfahrung zeigt, dass es beim Abstillen hilfreich sein kann, wenn die Frau den Salzkonsum einschränkt. Keinesfalls einschränken sollten Sie Ihre Trinkmenge. Sie sollten sich weiterhin nach dem Durstgefühl richten. Ehe sich die Milchmenge durch eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr vermindern würde, bekämen Sie massive Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Die Empfehlung die Trinkmenge zu reduzieren gehört wirklich endgültig in die Mottenkiste der nicht ratsamen Tipps. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. Ich wünsche Ihnen eine schöne Schwangerschaft und sende LLLiebe Grüße Biggi
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