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Hallo! Mein Sohn ist jetzt sechs Monate alt. Er bekommt morgens die Brust, mittags Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei, nachmittags die Brust und abends Getreide-Milch-Brei. Er will immer mitessen, wenn wir essen und hat auch keine Probleme mit Stückchen im Brei. Nachts schläft er durch und braucht daher weder Flasche noch Brust. Kann ich nun die nachmittags Mahlzeit ersetzen oder braucht er da unbedingt noch die Brust? Nachmittags trinkt er nicht so gut wie morgens. Abends ist ja auch Milch dabei. Meine Kinderärztin hat mich total durcheinander gebracht und jetzt weiß ich nicht, ob ich diese Mahlzeit nun ersetzen kann oder nicht. Wie wichtig ist denn dann nun die Milchmahlzeit, wenn wir eigentlich schon so langsam beim Abstillen sind? Vielleicht könnt ihr mir da weiter helfen!?
Liebe Samsmum, Ihr Sohn ist gerade erst sechs Monate alt und damit noch am Beginn der "Beikostkarriere" und in dieser Zeit sollte der Begriff "BEI Kost" wörtlich verstanden werden. Muttermilch sollte im ganzen ersten Lebensjahr die Hauptnahrungsquelle für ein Baby sein. Man kann eine Faustregel aufstellen, dass ein Baby mit sieben Monaten eine bis zwei zusätzliche Beikostmahlzeiten ergänzend zur Muttermilch bekommt, mit acht Monaten zwei bis drei, mit neun Monaten zwei bis vier, mit zehn Monaten vier und mit zehn bis zwölf Monaten drei bis fünf. Daneben kann und darf es so oft gestillt werden, wie es möchte. Mit sieben bis neun Monaten braucht das Kind noch mindestens drei Milchmahlzeiten, mit zehn bis zwölf Monaten noch mindestens zwei. Wenn Sie jetzt nicht mehr stillen möchten, sollten Sie noch eine Flaschenmahlzeit einführen, da Ihr Baby viel zu jung für ausschließlich feste Kost ist. LLLiebe Grüße, Biggi
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