Mitglied inaktiv
Hallo mein Sohn ist jetzt 12 Wochen. Seitdem war ich 3x krank, immer eine Bronchitis die mit Antibiotikum behandelt werden mußte. Mein kleiner war auch immer dann krank, ebenfalls mein großer (Kindergartenkind). Nun war ich heute wieder beim Arzt und nun muß ich wieder Antibiotikum nehmen, bei mir neigt es sich schon zum Asthma. Er meinte ich hätte jetzt die ersten 3 Monate die wichtigsten Monate gestillt. Wenn ich jetzt abstillen würde wäre es nicht so tragisch, er hätte jetzt alles bekommen, was er für die erste Zeit braucht. Und es wäre bei mir eine Überlegung wert, weil der kleine mir angeblich die Abwehrkräfte entzieht. Und ich ständig krank bin, auch stressbedingt. Jetzt bin ich hin und her gerissen und weiß nicht was ich machen soll, bzw. was das beste für uns beide wäre.
? Liebe Silena, Es ist jedoch nicht das Stillen, das Sie erschöpft, sondern die Tatsache, dass Sie mit der Mutterschaft einen der härtesten Berufe der Welt übernommen haben. Mutter sein ist ein 24 Stunden Job, sieben Tage die Woche und 52 Wochen im Jahr, ohne Urlaubsanspruch. Diese Arbeit ist anstrengend, auch wenn nicht gestillt wird. Im Gegenteil, durch das Stillen bekommt die Frau oft die Gelegenheit, sich auch am Tage einmal hinzulegen oder zumindest sich hinzusetzen, die Füße hoch zu legen und ein paar ruhige Minuten mit dem Kind zu verbringen. Würde Stillen die Reserven der Mutter aufzehren, dann hätte die Klasse der Säugelebewesen nicht überlebt! Es ist keineswegs so, dass Stillen an der Gesundheit der Mutter zehrt, im Gegenteil, es gibt eine ganze Reihe von gesundheitlichen Vorteilen für Mutter UND Kind. Die WHO empfiehlt das lange Stillen nicht nur wegen der Vorteile für das Kind, sondern auch wegen der Vorteile für die Mutter. Ihre Entscheidung weiter zu stillen oder abzustillen sollten Sie deshalb ausschließlich davon abhängig machen, was Sie selbst für sich als richtig empfinden. Rein vom gesundheitlichen Standpunkt ist es sicher sinnvoll deutlich länger als drei Monate zu stillen. Vielleicht holen Sie auch einfach einmal eine zweite ärztliche Meinung ein. Gute Besserung und LLLiebe Grüße Biggi Welter
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