Mitglied inaktiv
Hallo, meine siebeneinhalb Monate alte Tochter bekommt seit ca. sieben Wochen Beikost. Bis dahin hatte ich ausschließlich gestillt. Da ich tagsüber wieder berufstätig bin, stille ich sie jetzt nur noch morgens, abends und nachts (insgesamt ca. fünfmal in 24 Stunden). Von der Beikost nimmt sie allerdings nur wenig. Mittags bekommt sie Gemüse- oder Gemüse-Kartoffel-Gläschen, wovon sie meist nur drei, vier Löffel isst. Ich habe schon diverse Geschmacksrichtungen ausprobiert - ohne Erfolg. Egal welches Gemüse, es scheint ihr nicht zu schmecken. Fleisch habe ich ihr noch nicht gegeben, da mir gesagt wurde, dass Babys das erst ab dem 10. Lebensmonat bekommen sollen. Nach dem „Mittagessen" bekommt sie einige Löffel Obstmus. Am Nachmittag trinkt sie manchmal 100 ml H.A.1-Milch. Abends isst sie dann einen Getreide-Milch-Brei mit etwas Obstmus. Doch auch hiervon nimmt sie höchstens zehn kleine Löffel. Ich wüsste gerne, was ich tun kann, um meiner Tochter anderes Essen als die Muttermilch schmackhaft zu machen (denn an der Brust trinkt sie nach wie vor immer, wenn ich sie ihr anbiete). Außerdem wüsste ich gerne, ob ich ihr weiter die H.A.1-Milch geben kann oder auf H.A.2 umstellen muss. Danke!
? Liebe Maxi, hier bleibt nur Geduld, denn es hat keinen Sinn ein Kind zum Essen drängen oder zwingen zu wollen. Es ist bei einem Baby auch ganz normal, dass es eine ganze Weile nur geringe Mengen an Beikost ist, denn es heißt ja auch BEI-Kost und nicht ANSTATT-Kost. Die Menge steigert sich oftmals nur sehr langsam. Auch wenn es schwerfällt: Je entspannter ihr dem Essverhalten eures Kindes gegenüberstehen könnt, um so besser. Versuchen Sie Ihrem Baby auch einmal fingergerechte Nahrung zum Selberessen anzubieten (bzw. anbieten zu lassen). Es gibt Kinder, die sehr wohl essen würden, aber absolut keinen Brei wollen. Viele Kinder hassen es auch gefüttert zu werden und wollen selbst essen. Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden, denn schließlich lässt sich sehr viel an fingergerechter Nahrung anbieten und außerdem hat es den Vorteil, dass diese Kinder in aller Regel sehr bald sehr gut selbst mit Besteck umgehen können und so problemlos am Familientisch mitessen können. Probieren Sie es doch einmal mit fingergerechter Nahrung und lassen Sie Ihr Kind selbst essen. Es gibt eine ganze Menge, was als fingergerechte Nahrung angeboten werden kann. Banane zum Beispiel kann ein Kind gut in die Hand nehmen, sie ist weich und es kann sie alleine essen. Auch ein Stück von einer gekochten Kartoffel geht gut. Gekochte Erbsen können einzeln aufgepickt werden (ist gleichzeitig eine gute Übung für die Feinmotorik), alle Gemüse- und Obstarten, die einigermaßen weich sind und dann in kleine Stücke geschnitten werden, können gegeben werden. Auch Brot kann ab acht Monaten angeboten werden. Setzen Sie auch auf das Nachahmungsbedürfnis der Kinder. Zusammen mit ein paar anderen Kindern oder auch Erwachsenen macht Essen mehr Spaß. Vielleicht lesen Sie einmal das Buch „Mein Kind will nicht essen" von dem spanischen Kinderarzt Dr. Carlos Gonzales. Das Buch ist im Buchhandel (ISBN 3-932022-12-2) bei der La Leche Liga oder auch im Stillshop hier auf der Seite erhältlich. Prinzipiell ist der Wechsel auf eine Folgemilch ernährungsphysiologisch nicht notwendig. Ein Baby kann das ganze erste Lebensjahr eine Pre-Nahrung erhalten und dann - vorausgesetzt es besteht keine Unverträglichkeit - an Kuhmilch und Kuhmilchprodukte herangeführt werden. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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