Mitglied inaktiv
Hallo Biggi, meine Tochter ist jetzt nächste Woche 6 Monate alt. Ich stille sie noch voll. Da die Stillzeit mit ihr bislang sehr nervenaufreiben war (diverse Stillprobleme, alle 2 Stunden stillen, auch nachts) und ich noch eine 2,5 Jahre alte Tochter zu versorgen habe die im letzten halben Jahr auch unter der Situation zu leiden hatte, möchte ich nun langsam abstillen. Allerdings hält unsere kleine rein garnichts davon. Beikost (Möhren) habe ich versucht jedoch öffnet sie nur beim ersten Löffel den Mund beim 2. knatscht sie schon etwas und beim 3. Löffel schreit sie los. Egal ob der Hunger groß ist oder ob sie vorher für den ärgsten Hunger ein bischen gestillt wurde. Also warte ich damit wohl noch ein bischen. Mit der Flasche habe ich es inzwischen auch schon des öfteren versucht. Mit abgepumpter Muttermilch und neuerdings hab ich auch mal Pre-Milch versucht. Nichts! Sie will nicht! Auch nicht aus dem Becher oder der Trinklerntasse. Mineralwasser nimmt sie gerene aus dem Becher, zumindest ein paar Schlückchen. Aber bei Milch auch Mumi wird geschrien was das Zeug hält. Manchmal schreit sie schon, wenn sie die Flasche nur sieht. Keinen Tropfen trinkt sie. Den Schnuller nimmt sie komischerweise. Aber ohweh es kommt Milch raus. Ich habe mir dann gedacht, einfach öfter zwanglos versuchen, nur anbieten, irgendwann wird sie es schon wollen. Aber Pustekuchen. Mittlerweile kann ich nicht mehr. Ich weiß, du würdest sagen ich soll weiterstillen. Theoretisch würde ich das auch sagen, aber das hier geht mir echt an die substanz zumal unsere Kleine ein echtes Federgewicht ist (68 cm, 5.850 g) und ich mir ständig Sorgen mache, daß sie nicht genug bekommt. Der KA ist bis jetzt zufrieden auch wenn sie wenig wiegt, da die Gewichtszunahme bislang stetig war. Ich will die Kleine natürlich nicht quälen und auch nicht von heut auf morgen abstillen. Jedoch will ich auch definitiv nicht mehr lange weiterstillen. Je eher schluß ist umso besser. Ich halt das echt nicht mehr aus. Für einen guten Tipp wäre ich wirklich dankbar auch gerne von anderen Mamis die vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Vielen Dank im Voraus
? Liebe Mozi, Du hast Recht, wenn Du sagst, dass ich dazu raten werde, keinen Druck und Zwang auszuüben, denn bei einem Kampf ums Essen gibt es so gut wie immer nur Verlierer. Doch wenn Du für dich so weit bist, dass Du spürst „So kann es nicht mehr weitergehen", dann muss nach einem für Mutter und Kind verträglichen Weg gesucht werden. Da ich den Eindruck habe, dass es bei euch doch schon ziemlich zum Stressthema geworden ist, und dein Kind schon in Abwehrhaltung geht, sobald es nur einen Löffel oder eine Flasche sieht, ist es sicher ein guter Gedanke, dass Du dich von dem Thema Essen und Füttern fernhältst. Gibt es jemanden in deiner Familie, die/der für einige Zeit das Füttern oder Anbieten von Essen übernehmen kann? Vielleicht kann dein Partner jeden Morgen und Abend mit deiner Tochter essen und ihr dabei entweder fingergerechte Nahrung zum Selberessen anbieten oder sie füttern. Setzt auch auf den Nachahmungstrieb des Kindes und lasst sie bei euch am Tisch mitessen (natürlich nur Dinge, die für sie geeignet sind). Der gleiche Teller wie alle, ein eigener Löffel bzw. die Finger und gemeinsame Mahlzeiten können da sehr viel bringen. Stimmen übrigens die Größen- und Gewichtsangaben oder ist da ein Tippfehler drin? LLLiebe Grüße Biggi
Mitglied inaktiv
Hallo Biggi, danke für Deine Antwort. Zu Deiner Frage, ob die Daten stimmen: Ja. Bei der Größe bin ich aber nicht so ganz sicher, können auch 1-2 cm weniger sein. Gewicht gestern Abend 5.900 g. Ich sag es ja, ein Federgewicht. Sie liegt aber bereits seit der U2 außerhalb der Kurve, da sie nach der Geburt viel abgenommen hatte. Sie konnte damals nicht richtig trinken, weil sie extreme Probleme mit dem Halswirbel hatte, welches erst ein Ostheopath beheben konnte. Ihre Gewichtskurve verläuft seither allerdings paralell zur 3 %-Kurve, deshalb war der KA bislang nicht beunruhigt. Danke nochmals! Grüße Mozi
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