Mitglied inaktiv
Hallo! Meine Kleine ist nun 7 Monate alt und ich möchte abstillen, da ich nächstes Jahr arbeiten gehen möchte. Ich habe sie 6 Monate lang voll gestillt, d. h. kein Wasser, Tee o.ä. Ab dem 6 Monat hat sie dann Gläschen bekommen und ißt diese recht gut. Wasser verweigert sie mir jedoch noch. Ich habe alles versucht. Ich habe ihr das Wasser im Glas, im Becher, im Trinklerbecher und in der Flasche angeboten, dieses will sie aber nicht. Sie spuckt es sofort aus. Also stille ich sie nach der Beikost. Nun habe ich gemerkt, daß sie seit ca. 1 Woche nicht mehr richtig an der Brust trinkt. Morgens ist meine Brust richtig voll, da sie 12 Stunden durchschläft (früher schlief sie, d.h. seit sie 4 MOnate alt ist, 10 Stunden und seit ca. 4 Wochen nun 12 Stunden). Meine Brust ist also steinhart und sie trinkt diese nicht mehr leer. Auch tagsüber trinkt sie nicht mehr richtig. Stillt sie sich selbst ab? Sie trinkt auch nicht mehr zügig, wird schnell ungeduldig. Ich versuche es dann nach einer 1/2 STunde, da ich Angst habe sie ißt nicht genug. Jetzt habe ich sehr viel geschrieben. Ich weiß auch nicht, ich habe immer noch Angst, sie ißt nicht genug, da sie bei der Geburt einen bakteriellen Infekt hatte und ich immer auf ihr Gewicht acht geben mußte und mich natürlich verrückt gemacht habe. Bei der Beikost habe ich Angst, sie trinkt nicht genug. Bitte um HIlfe. Wie mache ich es mit dem abstillen? Sie bekommt ein Gläschen zw. 13 und 13:30 Uhr.
? Liebe Brasil, die Wiederaufnahme einer Berufstätigkeit ist sicher kein zwingender Abstillgrund, denn es beweisen weltweit unzählige Frauen tagtäglich, dass sich Stillen und Arbeiten miteinander verbinden lassen. Ich gebe Ihnen gerne gezieltere Informationen dazu, wenn es Sie interessiert. Beim Abstillen gehen Sie am besten so vor, dass Sie Ihr Kind zunächst anlegen, aber es sich nicht vollständig satt trinken lassen, sondern anschließend noch die Flasche bzw. bei einem Kind über sechs Monaten Beikost anbieten. Bei manchen Kinder empfiehlt sich auch die umgekehrte Vorgehensweise, zuerst Flasche anbieten und anschließend noch die Brust, das müssen Sie ausprobieren. Allmählich steigern Sie die Menge der Flaschennahrung bzw. Beikost, bis die Mahlzeit vollständig ersetzt ist. Es ist günstig nicht schneller als alle vier Wochen eine Mahlzeit zu ersetzen. Wieviel Flüssigkeit ein Baby zusätzlich zur Beikost braucht, hängt davon ab, wieviel Beikost es isst, wie warm es ist, wie aktiv das Kind ist und einigem anderen mehr. Ein Kind, dass noch viel breiartige Kost isst, bekommt zudem über die Nahrung relativ viel Flüssigkeit. Solange ein Baby zusätzlich zur Beikost weiterhin nach Bedarf gestillt wird, genügt auch die Muttermilch als Flüssigkeitszufuhr, dennoch ist es sinnvoll, parallel zur Beikost den Becher mit Wasser einzuführen. Flasche ist keineswegs zwingend notwendig. Bieten Sie Ihrem Kind zur Beikost immer Wasser an, dann hat es die Möglichkeit zu trinken, wenn es durstig ist. Wasser ist das optimale Getränk, sowohl für Kinder wie für Erwachsene, Saft oder Tee ist nicht notwendig. Solange der Urin des Babys hell, fast farblos aussieht und nicht unangenehm riecht, bekommt es in der Regel genügend Flüssigkeit. Haben Sie Geduld, Ihr Baby wird das Essen und Trinken schon lernen und akzeptieren und sollten Sie den Eindruck haben, dass die Trinkmenge deutlich zu gering ist und Ihr Kind dennoch nicht mehr trinken will, dann machen Sie weiterhin aus dem Gemüsebrei einfach Gemüsesuppe. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Mitglied inaktiv
hallo, normalerweise regelt sich die Milchproduktion von selber. Dabei kann es natürlich vorkommen, dass die Brust zwischendurch ziemlich voll ist. Dann kannst du etwas Milch ausstreichen oder wenn du eine Pumpe hast auch ein wenig abpumpen, so dass es nicht mehr so unangenehm ist. Wenn du wieder arbeiten gehst, heißt das aber nicht, dass du abstillen musst. Ich muss arbeiten, seit meine Tochter 11 Wochen alt ist und ich stille immer noch (Sie ist jetzt 7,5 Monate alt). Ich habe im Büro abgepumpt und sie hat meine Milch aus der Flasche bekommen und zu Hause habe ich dann ganz normal gestillt. Inzwischen habe ich die beiden Mahlzeiten, die sie bei der Tagesmutter bekommt durch Brei ersetzt, so dass ich nicht mehr abpumpen brauche. Die restlichen Mahlzeiten stille ich immer noch. Durch die Stunde Stillzeit, die ich von meiner Arbeitszeit abgezogen (bezahlt) bekomme, klappt dass sehr gut. Gruss Almut
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