Mitglied inaktiv
Da ich jetzt seit ca. 3 Wochen permanent mit blutgetränkten Stilleinlagen herumlaufe, weil mein Sohn (10 Monate alt) mich dauernd beißt, habe ich beschlossen, abzustillen. Ich habe deine Ratschläge bezüglich bissiger Baby bereits beherzigt, aber er macht es trotzdem mehrmals täglich sehr heftig. Ich habe schon einige Versuche unternommen, das Stillen zu reduzieren, damit die Brust wenigstens abheilen kann, aber wenn ich mit einem Fläschchen komme, schlägt er es mir aus der Hand und weint. Ich habe extra diese Avent-Flaschen gekauft. Daraus trinkt er vielleicht 50 ml Tee am Tag. Milch nimmt er gar nicht. Wie gesagt: Er schreit dann nur und schlägt auch immer mit dem Kopf auf den Boden. Oder aber er klettert an mir hoch – Richtung Brust- und weint ganz jämmerlich und vorwurfsvoll als müsste er sterben. Und nur, wenn er dann die Brust bekommt, beruhigt er sich wieder. Wenn er dann auch längere Zeit geweint hat und schon ganz verzweifelt ist und ich ihm schließlich doch aus Mitleid die Brust gebe, beißt er dann auch nicht. Aber ich kann ihn doch nicht jedes Mal erst brüllen lassen. Ich würde eigentlich gerne weiterstillen, aber nicht unter diesen Bedingungen. Durch die Beißerei habe ich natürlich auch erhebliche Schmerzen beim Stillen. Was soll ich nur machen? Soll ich ihn aushungern und mit Gewalt die Flasche geben? Bekommt man das Kind nur so dazu? Das möchte ich eigentlich nicht. Wie machen es die anderen? Vielen Dank im voraus. Conny PS: Falls das wichtig ist: Er bekommt morgens eine Banane oder Toast,mittags ein halbes Gläschen Mittagessen, nachmittags ein halbes Gläschen Obst, abends eine halbe Portion Brei und en rest stille ich nach bedarf.
? Liebe Conny, manchmal lässt sich das Beißen nicht so einfach abgewöhnen und dann hat es sicher keinen Sinn, dass die Mutter permanent mit blutig gebissenen Brustwarzen leben muss. Mit zehn Monaten muss dein Kind nicht mehr zwingend eine Flasche haben. Versuche es doch einfach mal mit einem ganz normalen Becher (das muss kein spezieller Trinklernbecher oder Schnabelbecher sein). Vielleicht entspannt sich mit dem Becher und viel Geduld eure Situation auch wieder so weit, dass sich das Beißen wieder verliert und ein teilweise stillen doch (wieder) möglich ist. Sonst kann ich euch nur empfehlen, viel Körperkontakt und Kuscheln in den Alltag einzubauen, damit der Abschied von der Brust für den Kleinen einfacher ist. LLLiebe Grüße Biggi
Ähnliche Fragen
Hallo, ich habe bereits seit mehreren Wochen den Wunsch abzustillen. Ich stille seit einiger Zeit tagsüber nicht mehr und hatte es auch vor kurzem geschafft nicht mehr zum Einschlafen am Abend sondern erst nachts zu stillen. Nun fordert meine Tochter (*12.03.24) das Stillen wieder vermehrt ein. Nach einem Gespräch mit einer Stillberaterin (leid ...
Hallo, mein Sohn ist jetzt genau 18 Monate und wir wollten mehrfach abstillen was nicht geklappt hat. Ohne mich in der Nähe kommt er problemlos ohne Milch aus aber mit mir wollte er immer an die Brust. Nun hatte ich in der vergangenen Woche eine schwere Corona Erkrankung und bekomme seit Donnerstag ein Antibiotikum bei der für die Stillzeit hinter ...
Hallo, mein Kind wird in paar Tagen 2 Jahre alt. Ich stille immer nach Bedarf - auch nachts. Mal 1 mal nachts, mal aber auch 4 mal. Jetzt meinte die Zahnärztin ich soll schnell wie möglich nachts nicht mehr stillen. Das wäre fatal für die Zähne zwecks Karies. Habe natürlich Angst! Wie fange ich an nachts nicht mehr zu stillen. Ein ...
Hallo, ich habe nun 3 Monate voll gestillt und würde nun gerne abstillen und auf Pre umstellen. Wie gehe ich hier am Besten vor ohne einen Milchstau zu bekommen? Ist abpumpen sinnvoll? Salbeitee trinken? Würde gerne innerhalb einer Woche abstillen. vielen Dank. lg
Liebe Frau Welter, ich habe eine Frage zum Thema (Ab)Stillen: mein Sohn ist 9 Monate alt. Bis 6 Monate wurde er voll gestillt, er hat zu keiner Zeit Schnuller oder Flasche akzeptiert. Wir haben alle möglichen Sauger, Flaschen, Pulvermilch, abgepumpte Milch ausprobiert, egal ob müde, wach hungrig, Papa oder Mama, er wollte es einfach nicht. Haben wi ...
Liebe Biggi, ich bin aktuell in der 8. SSW und muss auf dringenden Rat meiner Gynäkologin abstillen, da es sich um eine Risikoschwangerschaft handelt. Diese Entscheidung tut mir unglaublich weh, auch wenn ich weiß, dass sie medizinisch notwendig ist. Mein Kind ist 20 Monate alt und stillt tagsüber nur noch zum Einschlafen, abends ebenfalls zum E ...
Guten Tag, ich möchte gerne zum Thema Abstillen und Milchstaus beraten werden. Mein Kind ist jetzt 8 Monate geht und soll ab Mai in die Krippe gehen. Bis dahin würde ich gerne sukzessive abgestillt haben, da ich ab Juni auch wieder arbeiten will und nicht weiter stillen möchte. Nun ist es so, dass er bereits 3x täglich Beikost bekommt und es auc ...
Kind 20 Monate stillt noch 3 Mal: Morgens 5-6Uhr Mittags 11Uhr oder 14uhr [wenn ich Sie hinlegen um 11Uhr - wenn Sie in der Kita ist nach dem abholen 14Uhr] Abends 18:30-19Uhr Sie isst sehr schlecht. Es gibt kein essen, bei dem man sagen kann,dass isst Sie bestimmt/sicher. Gemüse isst Sie nur wenig und auch Obst geht nicht immer. ...
Liebe Biggi, ich muss so langsam abstillen, da bei mir eine chronische Borreliose festgestellt wurde und wenn ich meine eigene Gesundheit angehen möchte, muss ich gewisse Dinge einnehmen, die nicht an Stillenden erprobt sind bzw. teilweise stillunverträglich sind. Meine Tochter ist jetzt 16 Monate alt und das Einschlafen untertags ist ziemlich her ...
Liebe Biggi, ich habe soeben viele deiner Antworten auf gestellte Fragen zum Thema Abstillen gelesen und war berührt von deiner Empathie und deinem Verständnis für jede einzelne Situation der Mütter die verzweifelt, verunsichert und einfach nicht weiter wissen - so wie ich. Hier unsere Situation. Unser Sohn ist jetzt 19 Monate alt und wird fast ...