Mitglied inaktiv
Liebe Biggi Welter, mein Sohn Steffen ist jetzt ein Jahr alt und er stillt sich derzeit selbst ab. Seit zwei Tagen möchte er nach dem Mittagessen nicht mehr gestillt werden, d.h. biete ich ihm jetzt auch gar nicht mehr die Brust an ??? Außerdem mag er auch keinen Brei, was kann ich ihm anstatt geben ? Abends bekommt er derzeit Kalbsleberwurstbrot, das findet er total gut. Außerdem trinkt er viel Tee, Wasser oder Tee mit Apfelsaft. Morgens stille ich zwischen 6 und 7 Uhr ausschließlich, dann so gegen 9 Uhr plus ein halbes Alete Obstgläschen o.ä. und dann erst wieder um 19 Uhr, wobei er vorher eben Brot ißt. Manchmal stille ich ihn auch noch so gegen 14.30 Uhr ... aber nicht immer, oder "sollten" wir diese Stillmahlzeit dann auch weglassen ? Habe ihm jetzt auch schon fettarme haltbare Milch (1,5 %) angeboten, aber die mag er noch nicht so sehr, aus der Flasche übrigens überhaupt nicht. Und was kann ich ihm denn Morgens und Abends anstatt Brei anbieten ??? Wir hatten übrigens eine sehr schöne Stillbeziehung und irgendwie tut es mir jetzt doch leid, daß sie zu Ende geht !!! Dabei wollte ich doch erst gar nicht stillen und dann hatte ich es nur für 6 Monate geplant. Aber, auch wenn unser Umfeld manchmal komisch reagiert hat, es ist und war wunderschön und vor allem praktisch und mein nächstes Kind wird auch wieder gestillt, wenn es möchte mindestens ein Jahr !!! Vielen Dank im voraus ! Viele Grüße sendet Sanne
Liebe Sanne, ich würde noch so lange weiterstillen, bis ihr Kind von selbst zeigt, dass es nicht mehr an die Brust möchte. Sie können ihren Sohn jetzt langsam an die Familienkost heran führen, er kann im Prinzip alles essen. Es gibt eine ganze Menge, was als fingergerechte Nahrung angeboten werden kann. Banane zum Beispiel kann ein Kind gut in die Hand nehmen, sie ist weich und es kann sie alleine essen. Auch ein Stück von einer gekochten Kartoffel geht gut. Gekochte Erbsen können einzeln aufgepickt werden (ist gleichzeitig eine gute Übung für die Feinmotorik), alle Gemüse und Obstarten, die einigermaßen weich sind und dann in kleine Stücke geschnitten werden, können gegeben werden. Übrigens: sobald das Baby begonnen hat, Kuhmilch zu trinken, sollte die Mutter Vollmilch (keine Magermilch oder Milch mit nur 1,5 % Fettgehalt) anbieten, bis das Kind zwei Jahre alt ist. Kleine Kinder brauchen für ein optimales Wachstum natürliche Fette. Die Verbraucherzentrale Hamburg e.V. hat einen guten Ratgeber für die Ernährung im Babyalter herausgegeben. Er heißt „Gesunde Ernährung von Anfang an" und kann bei der Verbraucherzentrale Hamburg, Kirchenallee 222, 20099 Hamburg bestellt werden. Dort finden Sie sehr viele gute Informationen für die Ernährung eines Babys und Kleinkindes. Sollten Sie noch Fragen haben, bin ich gerne für Sie da. LLLiebe Grüße Biggi
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